Kann Marco Drawz vom SV Todesfelde auch gegen den SV Werder wieder seine Offensivpower zeigen. © 2026 Olaf Wegerich
Wie geht es für den SV Todesfelde nach dem Traumstart mit dem Auftaktsieg gegen den FC St. Pauli weiter? Auch am zweiten Spieltag der Regionalliga Nord darf sich der Aufsteiger über ein Heimspiel freuen und empfängt am kommenden Sonntag um 14.00 Uhr im JODA-Sportpark die U23 des SV Werder Bremen.
Werder II startete mit 0:3 gegen VfB Oldenburg
Für Werder verlief der Auftakt unter dem neuen Trainer Cédric Makiadi im Saisoneröffnungsspiel der Regionalliga gegen den Titelaspiranten VfB Oldenburg vor 2.810 Zuschauern bei der 0:3-Niederlage weniger verheißungsvoll. Zwei Treffer von Mats Facklam (52., 88.) – zu Drittligazeiten noch in Diensten des VfB Lübeck – und ein Treffer von Marc Schröder (69.) besiegelten die Heimniederlage. Damit steht die U23 von Werder erst einmal am Tabellenende.
Werder hatte in der vergangenen Regionalliga-Saison den 12. Platz belegt und in der Saison 2023/2024 – als man gemeinsam mit dem SV Todesfelde den Wiederaufstieg in die Regionalliga geschafft hatte – sogar den 4. Platz. Bisher traten beide Mannschaften dreimal gegeneinander an.
Zunächst am 2. Juni 2024 in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord, als sich der SV Werder mit 3:0 im JODA-Sportpark durchsetzen konnte. Allerdings war Tofe da bereits aufgestiegen. Die Revanche erfolgte am 15.09.2024, als sich die Segeberger mit einem 2:1-Auswärtssieg in Bremen revanchierten und auf Platz 11 kletterten. Der dritte Vergleich endete mit einem 3:1-Sieg der Bremer in der Rückrunde.

Trainer Björn Sörensen äußerte sich zur Ausgangslage vor dem Duell gegen die Bremer gegenüber YouKick wie folgt: „Nach dem erfolgreichen Start gegen St. Pauli kommt die nächste U-Mannschaft zu uns in den JODA-Sportpark. Und wir wissen natürlich, dass die Mannschaften, auch Werder, wieder mit viel Tempo, viel Dynamik und einer sehr guten taktischen Ausbildung zu uns kommen. Wir werden uns wieder eines hohen Pressings erwehren müssen, und wir wissen natürlich auch, welche Qualität diese U-Mannschaft mitbringt. Wir wollen ähnlich dagegenhalten wie am vergangenen Wochenende gegen St. Pauli. Trotzdem haben wir natürlich auch sehr akribisch an den Gegentoren gearbeitet und geguckt, was da für Fehlerbilder entstanden sind und was da schieflaufen ist. Insofern freuen wir uns auf den nächsten Vergleich und hoffen auf möglichst viele Zuschauer.“
Auch Abwehrspieler Christian Rave mahnte zur Vorsicht und erwartet einen bärenstarken Gegner: „Wir sind natürlich glücklich, mit einem Sieg in die Saison gestartet zu sein. Wir werden uns wieder auf hohes Anlaufen und ständiges Pressing einstellen müssen. Wir müssen die eigenen Fehler reduzieren und die Chancenverwertung beibehalten. Dann haben wir auch gegen Werder Bremen eine Chance auf Punkte. Werder ist wohl noch mal eine Nummer stärker einzuschätzen.“
Einsatz von Sohn und Sternberg auf der Kippe
Etienne Sohn und Janek Sternberg sind wegen ihrer muskulären Probleme noch fraglich – einmal in der Wade und einmal im Adduktorenbereich. Fabian Landvoigt wird nach einer tiefen Schnittwunde im Handgelenk weiter fehlen. Hinzu kommen die Langzeitverletzten Mats Klüver, Pepe Kruse, Niclas Stehnk und Timon Henk, die weiterhin ausfallen.
