PSV Neumünster: So etwas darf uns nicht nochmal passieren

von Olaf Wegerich

Tom Zarpe und der PSV Neumünster – hier gegen Azat Selcuk vom Heider SV – brauchen dringend wieder ein Erfolgserlebnis. © 2026 Olaf Wegerich

Kann der PSV Neumünster am 9. Spieltag der Flens-Oberliga seine Durststrecke beenden? Vor der Auswärtspartie am kommenden Samstag um 14:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Travemünder Allee bei der Reserve von Phönix Lübeck ist die Ausgangslage aber alles andere als gut, denn in den letzten drei Spielen konnte lediglich ein Punkt eingefahren werden. Vor allem der blutleere Auftritt gegen den Heider SV, der bei dem 4:2-Erfolg an der Stettiner Straße einen deutlich höheren Sieg verpasste, gibt Anlass zur Sorge.

Punkte müssen her, und zwar dringend, denn der Abstand zu den drei Regelabstiegsplätzen beträgt nur noch drei Punkte. Gegen die hoch gehandelten Phönix-Adler von Trainer Björn Joppe wird es aber ein schwieriges Unterfangen, denn die Lübecker Reserve ist nicht nur mit Leon Dippert und den Brüdern Silas und Mika Meyer personell stark aufgestellt.

Timo Barendt (PSV Neumünster). © 2025 Olaf Wegerich
Timo Barendt (PSV Neumünster). © 2025 Olaf Wegerich

Auf die Frage, was ihn für das Spiel in Lübeck optimistisch stimmen würde, sagte Dennis Buthmann aus dem Trainerduo des PSV Neumünster gegenüber YouKick: „Die Reaktion in der bisherigen Trainingswoche. Wir sind sehr selbstkritisch mit uns umgegangen, auch die Jungs untereinander sind mit sich selbst hart ins Gericht gegangen. Außerdem war es der erste Auftritt, der so derart enttäuschend war. So etwas darf uns einfach nicht nochmal passieren.“

PSV-Kapitän Timo Barendt stellte fest: „Die Liga ist sehr eng dieses Jahr. Phönix ist 6., wir sind 11. und trotzdem trennen uns nur 2 Punkte. Wir müssen schauen, dass wir uns auf uns selbst konzentrieren, unsere Leistung im Gegensatz zum letzten Wochenende verbessern und alles in die Waagschale werfen, um das Spiel zu gewinnen.“

Personell ist bei den Ordnungshütern leichtes Aufatmen angesagt. Fyn Claasen und Calvin Ehlert haben diese Woche komplett mittrainiert. „Wir werden schauen müssen, inwieweit und in welchem Umfang wir sie bereits fürs Wochenende einplanen. Auch Vitali von der Mehden ist zurück im Mannschaftstraining. Dafür konnten Denzel Imasün und Salih Ramo nicht trainieren. Denzel hat sich beim Spiel in der Zweiten verletzt und Salih mussten wir gegen Heide bereits früh auswechseln. Es ist eine muskuläre Geschichte im hinteren Oberschenkel. Die genaue Diagnose steht dort noch aus“, sagte Buthmann.

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