Werden die treuen PSV-Fans wieder so lautstark vor Ort sein und ihre Mannschaft unterstützen. © 2026 Olaf We
Beim PSV Neumünster ist nach der Punktspielrunde, die auf einem guten 7. Platz beendet wurde, noch lange keine Sommerpause. Am Samstagnachmittag um 16:00 Uhr ist der Flens-Oberligist noch einmal im Kreispokalfinale beim Verbandsligisten SV Wasbek gefordert, ehe die Saisonabschlussfahrt eine Woche später nach Kroatien auf dem Programm steht. Den großen Zusammenhalt innerhalb der Oberligatruppe belegt, dass insgesamt 24 Spieler und Offizielle die Reise antreten werden.
Rückblick auf das Vorjahr
Bereits im Vorjahr standen sich beide Mannschaften im Pokalfinale in Wasbek gegenüber, und der große Favorit konnte sich erst durch ein spätes Tor von Timo Barendt in die Verlängerung retten, um dann doch noch mit 3:1 zu gewinnen.
Warnung von Coach Buthmann
Deshalb warnt Dennis Buthmann aus dem Trainerduo des PSV auch eindringlich davor, den Verbandsligisten auf die leichte Schulter zu nehmen: „Das letztjährige Finale hat gezeigt, dass wir am Samstag nochmal auf 100 % kommen müssen, um unser Ziel zu erreichen. Mit 70–80 % werden wir ein böses Erwachen erleben. Alleine die Implikation mit dem Landespokal sollte Ansporn genug für jeden Einzelnen sein.“

Einschätzung von PSV-Kapitän Timo Barendt
Ähnlich sieht es PSV-Kapitän Timo Barendt, der mit 16 Treffern den 2. Platz in der Torjägerliste der Flens-Oberliga belegen konnte und damit das Privatduell gegen seinen Mannschaftskameraden Jesper Tiedemann knapp für sich entscheiden konnte: „Für uns ist das Spiel natürlich sehr wichtig, da wir unbedingt nächstes Jahr im Landespokal spielen wollen. Dass sieben Wasbeker zu uns wechseln, hat für das Spiel in meinen Augen keine Bewandtnis. Wir müssen auf diese Saison schauen und sie gut abschließen. Wir müssen auf jeden Fall alle noch einmal an unsere Leistungsgrenze gehen und das Spiel von Beginn an hochkonzentriert angehen. Darauf wird es ankommen.“
Analyse des Gegners
Dabei ist der Verbandsligist, der furios in die Saison gestartet war und die Spielzeit in der Verbandsliga West auf dem 4. Platz beendet hatte, ein mehr als unangenehmer Gegner, wie Buthmann in seiner Analyse herausstellt: „Wasbek ist eine super Mannschaft, die bereits den VfR Neumünster aus dem Pokal geworfen hat. Besonders im Umschaltspiel können sie einem jederzeit wehtun. Wir werden enorm gut und schnell im defensiven Umschaltmoment sein müssen, um diese Gegenangriffe zu verhindern.“
Spielerwechsel und Bedeutung für den PSV
Dass sieben Spieler des Verbandsligisten in der kommenden Saison an der Stettiner Straße auflaufen werden, hat für den PSV-Coach aber keine besondere Bedeutung: „Ich glaube, die Geschichte mit den Spielern von Wasbek ist bei uns gar kein Thema.“

Fazit zur Punktspielrunde
Dass die Ordnungshüter mit dem 7. Platz gut leben können, unterstreicht noch einmal Timo Barendt in seinem Fazit zur Punktspielrunde: „Ich glaube, der 7. Platz ist doch nochmal besser, als es zwischenzeitlich aussah, und wir haben gerade in den letzten Wochen wieder gute Spiele gehabt und nicht das bestmögliche Ergebnis rausgeholt.“
Personelle Situation
Personell gibt es vom PSV einige gute Nachrichten. Tom Zarpe wird in den Kader zurückkehren, genau wie Grady Zinkondo nach seiner Rotsperre. Hinter dem Einsatz von Geart Latifi steht weiterhin ein Fragezeichen. Fyn Claasen hat am Dienstag zum ersten Mal das Mannschaftstraining im vollen Umfang mitmachen können, ist aber für das Pokalspiel wohl noch keine Option.
