Landesligavizemeister Eckernörder SV. © 2025 Julius Thietje
Für den Landesligavizemeister Eckernförder SV ist die Saison noch lange nicht gelaufen. Im Kreispokalfinale empfängt die Mannschaft von Trainer Maik Haberlag am Pfingstmontag den Flens-Oberligisten TUS Rotenhof. Anpfiff am Bystedtredder ist um 14.00 Uhr.
Nur eine Woche später geht es mit der Aufstiegsrelegation zur Flens-Oberliga weiter. Dabei startet der ESV am 30. Mai um 14.00 Uhr mit einem Auswärtsspiel beim VfB Lübeck II, ehe eine Woche später, am 6. Juni um 14.00 Uhr, das abschließende Heimspiel gegen die Lübecker angesetzt ist.
Für Trainer Maik Haberlag – der nach acht erfolgreichen Jahren auf eigenen Wunsch zum Saisonende in Eckernförde sein Engagement beenden wird – und sein Team geht es in den verbleibenden drei gemeinsamen Spielen also noch um sehr viel.
Vor allem in der Rückrunde, als der Eckernförder SV unter Haberlag ungeschlagen blieb, wusste das Team durch sehr souveräne Auftritte zu überzeugen und sicherte sich frühzeitig hinter dem Ausnahmeteam des TSB Flensburg die Vizemeisterschaft. ESV-Trainer Maik Haberlag hat den Fokus zunächst auf das Kreispokalfinale gelegt und hofft auf den Titelgewinn.
Zur bevorstehenden Partie und zum Gegner TUS Rotenhof äußerte sich der 39-jährige ESV-Coach wie folgt: „Der TUS Rotenhof hat in den letzten Jahren eine sehr gute Entwicklung genommen und es auch wieder geschafft, in der Oberliga die Klasse zu halten. Vor uns liegt ein Brett, worauf wir uns aber auch freuen. Erst einmal haben wir es geschafft, bis in das Finale zu kommen. Dass wir es im Finale nicht leicht haben, ist ja auch klar. Deswegen gehen wir mit einer gewissen Demut, aber auch mit Selbstvertrauen in das Spiel. Wir haben uns natürlich etwas überlegt und hoffen, dass wir spielerisch gute Lösungen finden. Wir wollen den Zuschauern zeigen, dass wir auf Augenhöhe sind und vielleicht sogar besser. Wir wollen das Spiel natürlich ziehen und gewinnen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es ein langes Spiel wird und Kleinigkeiten entscheiden.“
Personell kann Haberlag nahezu aus dem Vollen schöpfen. „Die Kadersituation sieht gut aus. Wir werden eine volle Bank haben. Das ist natürlich gut, da ich nachlegen kann, und macht uns auch ein Stück weit vielseitiger und unberechenbarer.“
Rotenhof will den Pokal holen
Trainer Henning Knuth, der mit dem TUS Rotenhof in seinem ersten Trainerjahr mit dem Flens-Oberligisten frühzeitig den Klassenerhalt feiern konnte, sagte: „Wir freuen uns darauf, dass das letzte Spiel der Saison das Pokalfinale gegen den ESV ist. Ich erwarte ein hitziges Duell und eine hohe Intensität. Die Tagesform wird über den Sieg entscheiden. Wir werden bereit sein und wollen das Ding nach Rotenhof holen, um uns für den Landespokal zu qualifizieren.“
Personell werden Jan Pioch und Lennard Hansen ausfallen. Hinter dem Einsatz von Henry Grothkopp, Lasse Till und Mika Flindt steht noch ein Fragezeichen.
