Der VfB Lübeck hat Guerino Capretti einen Nachfolger gefunden. © 2025 Ismail Yesilyurt
Der VfB Lübeck hat die wichtigste Weichenstellung für die kommende Saison vollzogen: Der 35-jährige Kevin Rodewald übernimmt mit sofortiger Wirkung das Amt des Cheftrainers an der Lohmühle. Damit hat der Regionalligist, bei dem auch Danny Cornelius (Cheftrainer des VfR Neumünster) auf dem Wunschzettell stand, einen Nachfolger für Guerino Capretti gefunden.
Von der Förde in den Norden: Rodewalds Werdegang
Kevin Rodewald bringt eine fundierte Expertise in den Norden mit. Zuletzt stand der gebürtige Rostocker beim Regionalligisten FC Eilenburg unter Vertrag, wo er sein taktisches Profil schärfte. Seine Wurzeln liegen jedoch tief in der Nachwuchsförderung: Über mehrere Jahre prägte er die Ausbildung beim FC Hansa Rostock. Dort fungierte er nicht nur als Trainer der U17 sowie der zweiten Mannschaft, sondern trug als Leiter der Nachwuchsabteilung maßgeblich zur strategischen Ausrichtung des Rostocker Nachwuchsbereichs bei. Diese Erfahrung, junge Spieler an den Herrenbereich heranzuführen und weiterzuentwickeln, gilt als einer der Hauptgründe für sein Engagement in Lübeck.
„Gemeinsam bauen wir die Zukunft“
Die Verpflichtung Rodewalds ist eng mit der aktuellen Vereinsstrategie verknüpft. Unter dem Motto „Gemeinsam bauen wir die Zukunft“ soll Rodewald als zentrale Figur den sportlichen Neuanfang moderieren. Auch der neue Chefcoach unterstrich sein Bekenntnis zum Verein, indem er symbolisch seinen Baustein für die aktuelle Vereinskampagne unterzeichnete.
Klare Visionen für die Lohmühle
Der neue Cheftrainer blickt voller Tatendrang auf die Herausforderung: „Der VfB Lübeck ist ein Verein mit großer Tradition, leidenschaftlichen Fans und enormem Potenzial“, so Rodewald. „Die Gespräche mit Hanno Behrens und Romain Brégerie haben mich von Beginn an überzeugt. Ich spüre den klaren Plan und die gemeinsame Vision, hier etwas Nachhaltiges aufzubauen.“
Auch die sportliche Leitung unter Hanno Behrens und Romain Brégerie zeigt sich überzeugt von der Personalie. Man habe gezielt nach einem Trainer gesucht, der für intensiven Fußball und eine klare Weiterentwicklung der Mannschaft stehe: „Kevin passt hervorragend zu dem Weg, den wir als Verein einschlagen möchten. Er steht für modernen Fußball, intensive Arbeit auf dem Trainingsplatz und eine klare Entwicklung von Spielern und Mannschaften. Gemeinsam bauen wir die Zukunft – und Kevin wird dabei ein entscheidender Baustein sein.“
