Eike Schneider übernimmt kriselnden Kreisligisten TSV Büdelsdorf

von Olaf Wegerich

Eike Schneider, hier noch für den Verbandsligisten SV GW Todenbüttel tätig hat das Traineramt beim Kreisligisten Büdelsdorfer TSV übernommen. © 2026 Olaf Wegerich


Der kriselnde Büdelsdorfer TSV hat einen neuen Trainer unter Vertrag genommen. Vor vier Jahren noch in der Landesliga beheimatet, ist der Traditionsverein aus der Mitte Schleswig-Holsteins inzwischen in die Kreisliga abgerutscht. Nun soll es ein erfahrener Mann mit Durchsetzungsvermögen und klarer Ansprache richten. Dafür konnte Eike Schneider, zuletzt in Diensten des Verbandsligisten SV GW Todenbüttel, gewonnen werden.

Der neue Trainer beim BTSV - Eike Schneider. © 2026 TSV Büdelsdorf
Der neue Trainer beim BTSV – Eike Schneider. © 2026 TSV Büdelsdorf

Über das Zustandekommen seines Engagements beim Kreisligisten sagte Schneider gegenüber YouKick:

„Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nach meiner Zeit in Todenbüttel zunächst eine Pause einzulegen und den Fokus auf meine Familie zu legen. Die Gespräche mit dem Büdelsdorfer TSV haben mich dann aber schnell dazu gebracht, über diesen Plan noch einmal nachzudenken. Denn hier ist es möglich, Zeit mit der Familie und Fußball zu verbinden.“

Ein weiteres handfestes Argument für Schneider, um beim BTSV anzuheuern, war neben der Historie des Clubs auch der Wunsch, dem Verein in schweren Zeiten zur Seite zu stehen, um dann mittelfristig wieder besser dazustehen:

„Büdelsdorf ist ein traditionsreicher Verein und seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Fußballs in unserer Region. Es wäre schade, wenn ein solcher Verein seine sportliche Perspektive verlieren würde. Deshalb habe ich mich bewusst dazu entschieden, diese Aufgabe anzunehmen und meinen Teil dazu beizutragen, wieder etwas aufzubauen.“

Vor allem der völlig missglückte Saisonstart, als der Büdelsdorfer TSV beim TSV Brekendorf mit 0:8 gehörig unter die Räder kam, vermittelt den Eindruck, dass viel Arbeit vor Schneider liegt, um die Mannschaft zu stabilisieren. Doch auch dieser schwierigen Situation stellt sich Schneider und hat zudem klare Vorstellungen von dem, was künftig besser werden muss:

„In meinen bisherigen Stationen als Spieler und Trainer war es mir immer wichtig, nachhaltig zu arbeiten, Spieler zu entwickeln, neue Spieler für eine Mannschaft zu gewinnen und eine echte Identifikation mit dem Verein zu schaffen. Diesen Weg möchte ich auch in Büdelsdorf gehen.

Ich weiß, dass viel Arbeit vor uns liegt. Aber genau darin liegt für mich auch der Reiz dieser Aufgabe. Wir wollen Schritt für Schritt eine Mannschaft entwickeln, die wieder für den Verein, für Büdelsdorf und für das Umfeld steht.

Ich freue mich auf die Mannschaft, das Umfeld und auf eine spannende gemeinsame Zeit. Jetzt heißt es: Ärmel hochkrempeln und gemeinsam etwas bewegen.“

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