Nicklas Loose, hier noch für Inter Türkspor Kiel, leistet als Neutrainer Aufbauarbeit beim SVE Comet Kiel. © 2025 Inter Türkspor Kiel
Der SVE Comet Kiel hat im Kreispokal-Viertelfinale seine Pflichtaufgabe souverän gelöst und ist mit einem ungefährdeten Erfolg in die nächste Runde eingezogen. Gegen den Kreisligisten VfR Laboe setzte sich der Landesligaabsteiger am Ende mit 3:0 durch. Trotz des klaren Weiterkommens und einer dominanten Vorstellung sah Trainer Nicklas Loose nach der Partie jedoch vor allem in der Offensive noch Steigerungspotenzial.
Comet von Beginn an spielbestimmend
Von der ersten Minute an übernahm der Favorit auf dem Platz das Kommando. Der VfR Laboe agierte aus einer tief gestaffelten Defensive heraus und überließ den Gästen weitgehend das Spielgeschehen. Die Comet-Elf erspielte sich dadurch eine Vielzahl an Torchancen und Halbschancen und hielt sich permanent im letzten Drittel auf.
Dennoch fehlte im Abschluss die nötige Kaltschnäuzigkeit, wie Loose nach dem Abpfiff kritisch anmerkte: „Waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Laboe hat uns spielen lassen, war eher tiefer eingestellt und haben uns viele Torchancen, Halbchancen herausgespielt, waren häufig im letzten Drittel, im letzten Pass oder im Abschlussverhalten dann teilweise etwas überhastet und ungenau. Hätten da deutlich mehr Kapital draus schlagen können.“
Im Viertelfinale haben die Cometen im Kieler Ostufer-Duell den Landesligisten TSV Klausdorf zu Gast. Mit einer fast komplett umgekrempelten Mannschaft geht der SVE als krasser Außenseiter.
- VfR Laboe: Jendrik Mourice Raabe – Bryan Palm (59. Bernd Hennig), Tobias Straube, Robin Lass, Niklas Schmidtke, Lion Laß, Sebastian Schimanski (59. Jan-Patrick Wemmer), Shaun Matthew Gläß (65. Pejman Yari), Michael Kiefer, Philipp Liese (71. Matthias Schnoor), Dennis Hegewald
- Trainer: Niklas Unmack
- SVE Comet Kiel: Lukas Losch – Danylo Tarasov (42. Marcel Gaber), Andre Kalbhenn, Janneck Rassmanns, Jan-Niklas Jendzurek – Marvin Petersen, Timm Bischoff, Anton Korkhin (84. Joschua Rathje), Marvin Braun (84. Muzzamil Ahmad Bhatti), Niklas Schmidt – Houari Messaoudi (71. Adham Hassan Mohammed Ali)
- Trainer: Nicklas Loose
- Schiedsrichter: Jürgen Meereis
- Assistenten: Ermin Mesic, Stefan Köster
- Tore: 0:1 Janneck Rassmanns (45. +5), 0:2 Houari Messaoudi (56.), 0:3 Andre Kalbhenn (66.)
