Showdown um den Landesliga-Aufstieg im Heikendorfer Sportpark gegen Türkischen SV

von Ismail Yesilyurt

Die Begegnung zwischen demHeikendorf SV und Türkischen SV wird ein heißer Ritt werden. Können Kalvi Rumohr und der HSV den Gegner aufsatteln? Hü, hott! © 2025 Ismail Yesilyurt


Es ist angerichtet für das absolute Finale dieser Saison: Am Samstag ab 16 Uhr kommt es im Heikendorfer Edeka-Ristow-Sportpark zum alles entscheidenden Showdown um ein Ticket für eine der beiden Landesligen in Schleswig-Holstein. Der einheimische Heikendorfer SV empfängt den spielstarken Türkischen SV aus Lübeck. Die Ausgangslage vor diesem letzten Spieltag der Aufstiegsrelegation könnte dramatischer kaum sein, denn die beiden Kontrahenten trennt vor dem direkten Duell lediglich ein einziger Zähler. Auf gehts! Es wird mit Sicherheit eine große Zuschauerkulisse das Spiel live verfolgen.

Nach dem extrem wichtigen und vollauf verdienten 3:0-Erfolg gegen die Reserve des TSB Flensburg haben sich die Heikendorfer diese perfekte Ausgangsposition erarbeitet. Trotz verschiedener theoretischer Rechenspiele im Hintergrund bleibt die mathematische Gleichung für die Gastgeber simpel: Ein Heimsieg garantiert den direkten Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse des Landes.

Die Lübecker, die in der kommenden Saison vom ehemaligen Profi-Spieler Serkan Rinal trainiert werden, hatten sich am letzten Dienstag im Parallelspiel mit einem 1:1 beim TSV Heiligenstedten einen Vorteil für die Begegnung in Heikendorf verschafft.

Fokus auf die eigenen Stärken und die Hoffnung auf eine große Kulisse

Die Mannschaft von der Kieler Förde hat sich diese Aufstiegschance über viele Monate hinweg und nach einer intensiven Spielzeit mit Höhen, Rückschlägen sowie vielen besonderen Momenten hart erarbeitet. Dass die Gäste vom Türkischen SV Lübeck eine enorm hohe Hürde darstellen, ist im Heikendorfer Lager jedem Beteiligten bewusst. In solchen Finalspielen entscheiden oft Nuancen – vor allem aber die richtige Mentalität, Leidenschaft, Konzentration und der unbedingte Wille, alles für den Nebenmann zu investieren.

Heikendorfs Cheftrainer Mark Hungerecker blickt voller Vorfreude und mit großem Vertrauen in seine Truppe auf das anstehende „Finale dahoam“:

„Wir freuen uns auf ein richtiges Endspiel gegen eine spielstarke Mannschaft vom Türkischen SV bei uns im Sportpark. Die Truppe hat sich dieses Match nach einer langen Saison verdient und wir werden alles daran setzen, nun den letzten Schritt zu gehen. Dabei wird es wahrscheinlich auf Kleinigkeiten ankommen, die dieses Match entscheiden werden. Unsere Jungs sind definitiv bereit und brennen auf das Match! Natürlich hoffen wir dabei auch auf eine großartige Kulisse. Auch das hat die Mannschaft und der Verein verdient!“

Schützenhilfe am Folgetag? Ein Auge schielt nach Todesfelde

Egal wie das Spiel letztlich ausgeht: Fest steht, dass am Samstag im Sportpark mindestens eine Mannschaft den direkten Aufstieg in die Landesliga bejubeln darf. Doch das Drehbuch dieser Relegation hält noch eine Besonderheit bereit, die erst am darauffolgenden Tag final aufgelöst wird. Unter Umständen steigen nämlich sogar beide Teams auf und der Verlierer der Partie wird im Schlepptau mitgenommen.

Diese finale Entscheidung fällt allerdings erst am Sonntag in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord. Der endgültige Ausgang ist direkt vom Abschneiden des SV Todesfelde abhängig. Sollten die Segeberger den Sprung in die Regionalliga packen, wird dadurch ein weiterer Platz in der Landesliga frei. Unabhängig von dieser theoretischen Absicherung wollen die Heikendorfer am Samstag jedoch keine Schützenhilfe benötigen und den Aufstieg aus eigener Kraft vor den eigenen Fans perfekt machen.

Aufstiegsrunde zur Landesliga

Spiele

  • TSV Heiligenstedten – Heikendorfer SV 3:2
  • Türkischer SV Lübeck – TSB Flensburg II 3:1
  • TSV Heiligenstedten – Türkischer SV 1:1
  • Heikendorfer SV – TSB Flensburg II 3:0
  • Heikendorfer SV – Türkischer SV 06.06.26 – 16 Uhr
  • TSB Flensburg II – TSV Heiligenstedten 06.06.26 – 16 Uhr

Tabelle

Platz Verein Punkte Tore
1. Türkischer SV HL 4 4:2
2. TSV Heiligenstedten 4 4:3
3. Heikendorfer SV 3 5:3
4. TSB Flensburg II 0 1:6

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