Bei Geart Latifi (PSV Neumünster) steht ein großes Fragezeichen hinter einem Einsatz. Szene aus dem Hinspiel. © 2025 Olaf Wegerich
Nur drei Punkte trennen aktuell den PSV Neumünster vom starken Aufsteiger 1. FC Phönix Lübeck II. Am kommenden Sonntag um 14:00 Uhr empfängt die Reserve der Lübecker Adler den schwächelnden PSV, der nach zuletzt zwei Heimniederlagen an der Travemünder Allee auf dem Kunstrasenplatz zum Rückspiel antreten muss.
Die Mannschaft von Trainer Kevin Wölk, der zum Jahreswechsel das Kommando beim ältesten Lübecker Fußballverein übernahm, verspielte unter der Woche beim Oldenburger SV eine deutliche 1:4-Führung und musste sich am Ende mit einem 4:4 zufriedengeben.
Schwache Leistung und klare Worte beim PSV
Der PSV zeigte zeitgleich gegen den TSV Nordmark Satrup bei der 2:5-Heimniederlage einen schwachen Auftritt, garniert mit eklatanten Abwehrfehlern.
Dennis Buthmann aus dem Trainerduo des PSV Neumünster fand auch nach der deutlichen Niederlage gegen Satrup klare Worte und forderte im Hinblick auf Sonntag: „Bei Phönix müssen wir uns völlig anders präsentieren und auch eine ganz andere Intensität an den Tag legen. Da müssen wir auch als Team besser agieren. Phönix hat eine enorme Qualität. Das hat man schon im Hinspiel gesehen, als wir an unsere Grenzen gekommen sind. Mit dem Ball haben sie immer eine gute Idee.“
Personalsorgen vor dem Auswärtsspiel
Aber die Vorzeichen, nicht mit leeren Händen in die Schwalestadt zurückzureisen, stehen alles andere als gut. Denn mit Ayoub Assameur, der nach seinem Wechsel aus der U19 von Holstein Kiel bisher bei den Ordnungshütern gut eingeschlagen hat, gibt es wegen anhaltender Schmerzen in der Leistengegend den nächsten Ausfall zu verkraften.

Auch der Einsatz von Innenverteidiger Geart Latifi gilt keinesfalls als sicher. „Geart hatte nach dem letzten Spiel einen dicken Fuß und hat sich die Woche über durchgeschleppt, um sich dann am Mittwoch in den Dienst der Mannschaft zu stellen“, sagte Buthmann. Mit Blick auf die lange Liste der Ausfälle ergänzte der PSV-Coach: „Ich glaube nicht, dass wir diese Seuche wieder loswerden.“ Damit dürfte am Sonntag die Favoritenrolle klar bei den Adlern liegen.
