Franziska Haupt (SV Todesfelde) mit viel Power beim Wurf. © 2026 Sönke Ehlers
Der SV Todesfelde hat sich beim 1. FSV Mainz 05 nach einem über weite Strecken sehr überzeugenden Auftritt mit 34:39 (18:17) geschlagen geben müssen. Der Aufsteiger zeigte beim bis dahin ungeschlagenen Gastgeber eine starke Leistung, ging mit einer hochverdienten Führung in die Halbzeitpause und lag auch im zweiten Durchgang zunächst noch vorne. Erst in der entscheidenden Phase gelang es den Mainzerinnen, die Partie zu drehen und die zwei Punkte zu sichern.
Todesfelde geht mit Führung in die Pause
Von Beginn an entwickelte sich eine umkämpfte Begegnung, in der der SV Todesfelde dem favorisierten Tabellendritten Paroli bot. Die Mannschaft von Trainer Henning Ammen hielt dem Druck der Mainzerinnen stand und blieb über weite Strecken eng am Gegner. Statt sich von der bisherigen makellosen Bilanz der Gastgeberinnen beeindrucken zu lassen, trat Todesfelde selbstbewusst auf und setzte Mainz immer wieder unter Druck. Die gute erste Halbzeit belohnte sich die Mannschaft unter lautstarkem Jubel der 20 mitgereisten Fans mit einer hochverdienten18:17-Führung zur Pause. Damit war bereits zur Halbzeit deutlich, dass der Aufsteiger keineswegs gewillt war, die Punkte kampflos in Mainz zu lassen.
Todesfelde bleibt auch nach dem Seitenwechsel dran
Auch im zweiten Durchgang blieb die Partie zunächst offen. Der FSV konnte sich nicht entscheidend absetzen, während Todesfelde weiterhin um jeden Ball kämpfte und seine Chance auf einen Punktgewinn wahrte. Nach rund 42 Minuten lag der SVT weiterhin mit 26:25 in Führung, sodass sich die Mannschaft eine aussichtsreiche Ausgangslage für die Schlussphase erarbeitet hatte. Doch es sollte auch diesmal ein Spiegelbild der ersten drei Saisonspiele werden, in denen der SVT sich trotz starker Leistungen und regelmäßiger Führungen am Ende nicht belohnen konnte.

Mainz entscheidet die Partie in der Schlussphase
In der entscheidenden Phase gelang es den Gastgeberinnen schließlich, das Spiel zu ihren Gunsten zu wenden. Mainz nutzte die sich bietenden Möglichkeiten konsequenter und erarbeitete sich zunehmend einen Vorsprung. Der SVT konnte die Wende nicht mehr verhindern und musste sich am Ende mit 34:39 geschlagen geben. Besonders bitter ist das Ergebnis angesichts des Spielverlaufs: Die Blau-Gelben hatten sowohl zur Halbzeit als auch noch im zweiten Durchgang geführt und den Mainzerinnen über lange Zeit einen Kampf auf Augenhöhe geliefert.
Starke Leistung bleibt unbelohnt
Auch wenn der SV Todesfelde erneut ohne Punkte die Heimreise antreten musste, zeigte die Partie erneut das große Potenzial der Mannschaft. Die verdiente Führung zur Pause zeigte erneut deutlich, dass der Aufsteiger aus Schleswig-Holstein auch gegen den dritten bis dahin ungeschlagenen Gegner nach Waiblingen und Nürtingen mithalten konnte und sich vor keinem Kontrahenten verstecken muss. Für den SVT bleibt nach der Niederlage vor allem die Aufgabe, die positiven Phasen in den kommenden Spielen über die gesamte Spielzeit aufrechtzuerhalten und sich für die gezeigten Leistungen mit weiteren Punkten zu belohnen. In Mainz fehlte dafür am Ende die entscheidende Durchschlagskraft in der Schlussphase.
(Quelle: SV Todesfelde)
