Fabienne Laborn (mitte, Holstein Kiel) läuft schnell Sara Batchadji (Harburger TB) an. © Holger Klaschka
Holstein Women U17 – Harburger TB 0:3 (0:2)
Viel vorgenommen hatten sich die Holstein Women, die gegen den ebenfalls vom Abstieg bedrohten Harburger TB den dritten Saisonsieg landen wollten. Doch daraus wurde nichts. Die Women unterlagen vor allem aufgrund der mangelnden Chancenverwertung mit 0:3.
„Wir sind mit dem allerletzten Aufgebot aufgelaufen. Am Ende konnten wir mit den vielen nach Verletzung nicht austrainierten Spielerinnen nicht mehr zulegen“, erklärte KSV-Trainer Jannik Heitmann, dessen Team nur eine Ersatzspielerin aufzubieten hatte und dennoch in Führung hätte gehen können. Erst vergab Eva Gellert, deren Fernschuss gehalten wurde (10.), dann schoss Jula Schweckendiek aus 17 Meter einen Freistoß über das Tor (12.). Zudem hatten abermals Schweckendiek (16.) und Fabienne Laborn (17.) kein Glück.

„Wir waren 30 Minuten die bessere Mannschaft. Eigentlich müssen wir führen, doch dann haben wir den Gegner durch unsere Fehler stark gemacht“, meinte Heitmann. Die Gäste kamen jeweils nach Abspiel- und Stellungsfehlern fast schon mühelos zu drei Toren, die die zunehmend entkräfteten Kielerinnen nicht mehr ausgleichen konnten. Beim Treffer von Mia Jonsson passte die Abstimmung nicht (0:1, 29.), und bei den beiden weiteren Toren war Holsteins Keeperin Emma Nentwich nicht ganz auf dem Posten (38., 47.). Die Partie war gelaufen. Danach schaltete Harburg ein paar Gänge zurück.
Holstein Women U17: Nentwich – Schalke, Ameti, Kienitz, Lange – Schweckendiek, Wolf (71. Oney), Gellert – Struve, Laborn, Totz.
Trainer: Jannik Heitmann.
Harburger TB: Kaisik – Poeck (52. Marczoch), Ramm, Schreiber (71. Zagarti), Staats, Jonsson (76. Yorke), Ragouena (52. Marckmann), Grimm (71. Richter), Schubert, Garbers, Batchadji.
Trainer: Daniel Kaul.
Schiedsrichter: Levke Scholz (VfB Lübeck). Assistenten: Kristina Nicolai. Bianca Schultz.
Zuschauer: 30.
Tore: 0:1 Jonsson (29.), 0:2 Schubert (38.), 0:3 Jonsson (47.).