Das Kribbeln ist schon da

von Olaf Wegerich

Trainer Björn Sörensen und der SV Todesfelde wollen unbedingt den Pokal holen. © 2026 Olaf Wegerich

Björn Sörensen ist nicht nur in dieser Woche ein viel gefragter Mann. Aber jetzt ist die Dimension eine völlig andere denn so kurz vor dem bundesweiten Finaltag der Amateure am 23. Mai wenn der SV Todesfelde um 11.30 Uhr im Joda-Sportpark im Finale vom SHFV-LOTTO-Pokal auf den Regionalligisten Phönix Lübeck trifft ist der Meistertrainer von „Deathfield“  nicht nur bei den regionalen Medien sondern auch bei der ARD oder in der Sportschau mit seiner Einschätzung ein begehrter Gesprächspartner.

Dennoch fand der 40jährige zwischen Beruf, Familie, Presseterminen und Training genügend Zeit sich ausführlich den Fragen von YOUKICK zu widmen.

Zur Ausgangsposition und Zielsetzung für das Pokalfinale sagte Sörensen: „Pokalfinale am Samstag um 11.30 Uhr bei uns im Joda-Sportpark. Sicherlich ein besonderes Spiel und wir wollen nach 2024 als das Finale zu Hause gegen den gleichen Gegner verloren gegangen ist es dieses Jahr besser machen und das Spiel natürlich für uns entscheiden.

Auch die Vorbereitung läuft beim Oberligameister wie immer nach dem gleichen Muster ab. Dazu erklärte Sörensen: „Am Samstag werden wir dann ganz normal auf unsere Abläufe setzen die wir auch in der Saison gefestigt haben. Wir werden nichts besonderes machen auch in Abstimmung mit der Mannschaft haben wir uns dazu entschieden nicht einen Abend davor noch in ein Hotel zu gehen oder dergleichen. Insofern werden wir wie bei jeden anderen normalen Spiel auch den Gegner gut vorbereiten dazu ist eine Videoanalyse vorbereitet. Daraufhin werden wir dann Lösungen erarbeiten um dann am Samstag gut vorbereitet in das Spiel zu gehen.

Zum Pokalgegner Phönix Lübeck gab Sörensen folgende Einschätzung ab.

„Phönix ist eine Mannschaft die zum wiederholten Male in das obere Drittel in der Regionalliga Nord gekommen ist. Das spricht für die Qualität die diese Mannschaft in dieser Saison wieder hat. Individuell ist sie sehr gut besetzt. Gerade die Offensive ist sehr stark mit vielen schnellen Dribblern insofern müssen wir es auch schaffen selber Ballbesitzphasen zu schaffen um Phönix dann auch defensiv zu beschäftigen“.

Christian Rave vom SV Todesfelde. © 2026 Olaf Wegerich
Christian Rave vom SV Todesfelde. © 2026 Olaf Wegerich

Auch bei Abwehrspieler Christian Rave der bereits für den VfB Lübeck, den VfR Neumünster, Eutin 08 und mit dem SV Todesfelde vor zwei Jahren in der Regionalliga gespielt hat und insgesamt 128 Einsätze in der 4. Liga vorweisen kann steigt die Vorfreude auf das große Ereignis. „Ja absolut das Kribbeln ist schon da, die Spannung steigt täglich und das mit viel Vorfreude. Alle Spieler bleiben gerade länger da und legen noch mal eine extra Schicht ein. Die vielen fleißigen Hände in Todesfelde werden diesen Samstag so oder so wieder zu etwas ganz besonderem machen. Ich glaube Todesfelde hat sich in den letzten Jahren immer als sehr gut organisierter Gastgeber präsentiert und das liegt vor allem an den vielen tollen Menschen, die rund um die Mannschaft so viel Liebe und Energie reinstecken.

Auch der frühe Spielbeginn bereitet Rave keine Sorge. „Ja die Anstoßzeit ist schon speziell aber das wird keine Rolle mehr spielen, wenn wir dem Favoriten aus Lübeck herausfordern werden. Die Mannschaft wird so fokussiert, sowie konzentriert gefordert sein, dass die Kameras gar keine Rolle spielen. Hoffentlich später für positive Highlights dann.

Personell kann der Oberligameister fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich die beiden Langzeitverletzten Pepe Kruse und Niklas Stehnck fallen aus. Dabei sind nach dem Abschlusstraining am Donnerstag sogar einige Härten vorprogrammiert. „Ich muss einige Spieler aus dem Kader streichen und wer es genau in den Kader schafft das sehen wir uns dann am Samstag an“ sagte Trainer Björn Sörensen. Am morgigen Freitag ist trainingsfrei.

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