Die Ligamannschaft der TS Einfeld in der Saison 2025-2026. © 2025 Jana Reimers
Am morgigen Freitagabend werden in Schleswig-Holstein die letzten beiden Verbandsligaaufsteiger ermittelt. Dabei empfängt die TS Einfeld den VfB Kiel. Anstoß auf dem TSE-Sportplatz am Roschdohler Weg ist um 19.00 Uhr.
Nachdem der VfL Kellinghusen und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm II bereits als künftige Verbandsligisten feststehen, gibt es am Freitag noch eine weitere Partie, in der ein Aufsteiger ermittelt wird. Dabei treffen um 19.30 Uhr der TSV Pansdorf II und Eutin 08 II aufeinander. Das Hinspiel in der Rosenstadt endete mit einem 1:1-Remis.
Auch das Rückspiel zwischen der TS Einfeld und dem Traditionsclub VfB Kiel verspricht große Spannung, wenngleich die „Männer vom See“ das Hinspiel auf der Waldwiese mit 3:1 für sich entscheiden konnten.

Deshalb warnt auch TSE-Coach Dennis Sanft, der seit zweieinhalb Jahren am Roschdohler Weg das Zepter führt, eindringlich vor dem Rückspiel.
„Wir haben uns eine gute Ausgangsposition verschafft. Mehr nicht. Noch ist es nicht vorbei. Wir sind gewarnt. Der VfB Kiel hat keine schlechte Mannschaft. Das 3:1 ist zwar ein guter Vorsprung, aber wir müssen aufpassen. Die werden voll raufgehen und loslegen wie die Feuerwehr. Da müssen wir stabil bleiben.“
Nach zwei Vizemeisterschaften und dem Scheitern in der Aufstiegsrelegation im Vorjahr an der SG Elmenhorst/Tremsbüttel peilen die „Männer vom See“ nun den Wiederaufstieg in die Verbandsliga an. Zuletzt spielten sie dort in der Saison 2022/2023 und beendeten die Spielzeit auf dem 14. Platz.
Dabei darf die TSE auf große Unterstützung nicht nur aus dem Stadtteil hoffen. „Wenn das Wetter mitspielt, hoffe ich auf 400 bis 500 Zuschauer. Das halbe Dorf wird da sein. Das kann uns natürlich pushen“, weiß Coach Dennis Sanft um den Heimvorteil auf dem engen Platz in Einfeld, wo die Zuschauer unmittelbar am Spielfeldrand stehen.

Auch personell ist die TSE für das Spiel der Saison gut aufgestellt. „Ich habe alle Mann an Bord. Am Mittwoch beim Abschlusstraining hatte ich 24 Spieler auf dem Platz. Die sind alle heiß“, kann Sanft aus dem Vollen schöpfen und musste sogar fünf Akteure aus dem Spieltagskader streichen.
Im Gegensatz zum Hinspiel werden auch Tom Steinmetz (war privat verhindert) und Patrick Vornholz nach einer Zahnoperation wieder dabei sein.
Viel wird bei dem für beide Vereine sehr bedeutungsvollen Spiel auch vom Unparteiischen abhängen. „Im Hinspiel hatten wir einen Bombenschiedsrichter“, erinnert sich Sanft gerne an den souveränen Auftritt von Justin Rave Fedde vom TSV Barlt auf der Waldwiese. Die morgige Partie wird von Marco Hogrefe vom VfR Horst geleitet. Ihm zur Seite stehen die Assistenten Nico Lacher und Nigel Jason Mälk.
