Meilenstein für Fabian Istefo und den VfB Lübeck auf dem Weg in die Regionalliga-Saison 26/27 nach dem 4:0 in Schöningen. © Olaf Wegerich
Der VfB Lübeck hat am 27. Spieltag der Regionalliga Nord die Heimniederlage gegen HSV II souverän abgehakt. Im Auswärtsduell beim Aufsteiger FSV Schöningen siegten die Grün-Weißen mit 4:0 (2:0) und holten sich verdiente Punkte im Elmstadion vor 770 Zuschauern. Lübeck rückte mit dem Erfolg mit nun 33 Punkten auf den 9. Tabellenplatz vor.
Pfundheller und Pulido legen früh den Grundstein
Die Partie startete ausgeglichen, Schöningen sorgte per Ecke früh für Unruhe. Doch Lübeck übernahm und schlug zu. Bjarne Pfundheller traf in der 10. Minute mit einem abgefälschten Abschluss zum 1:0. „Das war heute überragend. Endlich mal wieder zu null zu spielen, fühlt sich richtig gut an. Und dann auch noch selbst zu treffen – das ist natürlich ein perfekter Abend. Ein 4:0-Auswärtssieg und die Null hinten – besser geht es kaum“, sagte der Verteidiger.
Lübeck kontrollierte, ließ wenig zu. Nach einer halben Stunde legte Manuel Farrona Pulido mit einem sehenswerten Heber nach (27.). Später hielt VfB-Keeper Finn Böhmker vor der Pause das 2:0 fest.
Elfmeter und Kopfball machen es klar
Nach dem Wechsel fiel die Entscheidung schnell: Foul im Strafraum, Rote Karte für Schöningens Tom Winter, Ali Abu-Alfa verwandelte zum 3:0 (50.). In Überzahl dominierte Lübeck. Abu-Alfa flankte aus der linken Seite, Dardan Karimani nickte zum 4:0 ein (61.).
Fabian Istefo fasste zusammen: „Es war ein richtig guter Tag für uns. 4:0 auswärts zu gewinnen – trotz der langen Anreise – das hat sich definitiv gelohnt. Ich finde, es war auch ein verdienter Sieg. Wir haben uns viele Chancen herausgespielt und defensiv kaum etwas zugelassen. Insgesamt war das eine sehr souveräne Leistung von uns, gerade wenn man bedenkt, dass Schöningen mit viel Selbstvertrauen in das Spiel gegangen ist.“
Starker Auftritt – Lohne wartet
Yusuf Wardak und Pfundheller scheiterten später am Keeper oder an Blocks. Lübeck hielt die Oberhand. Pfundheller zum Ausblick: „Insgesamt war das einfach ein richtig starker Auftritt von uns. Gegen Lohne wird uns wahrscheinlich ein ähnliches Spiel erwarten – viele lange Bälle und intensive Luftduelle. Wir wollen aber unseren Fußball weiter durchziehen, so auftreten wie heute und unsere Chancen konsequent nutzen.“
FSV Schöningen: Johann Tobias Dahncke – Daniel Reiche, Brian Behrendt, Christian Skoda (62. Maxim Safronow), Federico Palacios, Ousman Touray (46. Luca Marino), Malick Sanogo (71. Ayhan Cankor), Max Sauer, Yannick Möker, Philipp Harant.
Trainer: Christian Benbennek.
VfB Lübeck: Finn Böhmker – Luca Menke, Bjarne Pfundheller, Davyd Ramaki (72. Julian Albrecht), Manuel Farrona Pulido (65. Mika Lehnfeld), Marvin Thiel, Fabian Istefo (89. Ramiz Demir), Yusuf Wardak (82. Colin Ulrich), Gianluca Pelzer, Ali Abu-Alfa (82. Rohin Shivani), Dardan Karimani.
Trainer: Guerino Capretti.
Zuschauer: 770 im Elmstadion in Schöningen.
Schiedsrichter: Alexander Rosenhagen.
Rote Karte: Tom Winter (50., Schöningen).
Tore: 0:1 Bjarne Pfundheller (10.), 0:2 Manuel Farrona Pulido (27.), 0:3 Ali Abu-Alfa (50., Foulelfmeter), 0:4 Dardan Karimani (61.).
