1:1 – Moshood „Ola“ Adesanya trifft, Inter Türkspor bleibt großzügig

von Benedict Klimmek

Neuzugang Moshood Adesanya (re.) ist ein Glücksgriff für Inter Türkspor Kiel. Ola erzielte seinen 7. Saisontreffer. Einen mehr als der gesperrte Rezan Acer (li., Archivfoto). Quelle: Ismail Yesilyurt


Eckernförder SV – Inter Türkspor Kiel 1:1 (0:1)

Die Mannschaft um Trainer Liridon Imeri war zu Gast beim Eckernförder SV. Einen wirklichen Favoriten konnte man vor Anpfiff der Partie nicht wirklich ausmachen. Einzig und allein das Fehlen von Rezan Acer (gesperrt mit Gelb-Rot im letzten Spiel gegen Kilia Kiel) auf Seiten von Kiel könnte dem Gastgeber ein wenig in die Karten gespielt haben.

Den besseren Start in die Begegnung hatten die Hausherren, die in den ersten 20 Minuten das Spielgeschehen bestimmten, ohne dabei aber erfolgreich zu werden. So war es der Gast aus Kiel, der mit der Zeit immer mehr in das Spiel fand und nach gut einer halben Stunde gab es denn auch Grund zum Jubeln.

Die Imeri-Elf zeigte tollen Kombinationsfußball, mit Pässen über mehrere Stationen. Den finalen Pass spielte Enis Jashari auf Moshood Adesanya, der die Führung erzielen konnte (31.). Die Führung gab Inter sicherlich Selbstvertrauen für die restliche Partie. Bis zur Halbzeit sollte kein weiterer Treffer fallen und die Gäste gingen mit einer 1:0-Führung die Kabine.

Im zweiten Abschnitt spielte sich der größte Teil des Spielgeschehens im Mittelfeld ab und beide Teams versuchten, sich Feldvorteile zu erkämpfen. Die gefährlichere Mannschaft blieb Inter und hatte durchaus durch Adesanya die Möglichkeit, einen zweiten Treffer zu erzielen. Allerdings scheiterte der Stürmer mit seinen Versuchen.

Verflixt! Schon wieder Punkte verschenkt. Mag Inter-Coach Liridon Imeri vielleicht denken (Archivfoto). Quelle: Ismail Yesilyurt
Verflixt! Schon wieder Punkte verschenkt. Mag Inter-Coach Liridon Imeri vielleicht denken (Archivfoto). Quelle: Ismail Yesilyurt

Da die Gäste die Begegnung unter Kontrolle hatten, war der 1:1-Ausgleichstreffer umso ärgerlicher. Dazu kam noch, dass dem Treffer ein individueller Fehler im Spielaufbau vorausging. Der sonst sehr starke Batuhan Ibrahimoglu spielte einen fatalen Fehlpass im Spielaufbau und die Hausherren ließen sich diese Möglichkeit nicht nehmen und konnte durch den kurz zuvor eingewechselten Woelki ausgleichen (70.).

Eckernförde kann durchaus als eine abgezockte Mannschaft bezeichnet werden, die aus dem Nichts auch mal ein Tor erzielen kann. In den letzten 20 Minuten gelang es keinem Team, den Lucky Punch zu setzen.

Nach dem Spiel zeigte sich Imeri durchaus zufrieden: „Wir haben eine gute Leistung gezeigt, auch wenn wir das Spiel durchaus gewinnen können, wenn nicht sogar müssen. So lassen wir schon ein wenig zwei Punkte liegen. Für mich war aber wichtig, dass erneut eine Entwicklung zu sehen ist.“

Inter verweilt somit im gesicherten Mittelfeld und hat am kommenden Wochenende die Chance, einen Dreier einzufahren. Denn heißt der Gast TSB Flensburg, die wie jedes Jahr im oberen Tabellendrittel wiederzufinden sind.

Eckernförder SV: Sievers – Jürgensen, Wiese, Zülsdorff, Bamler, Justen (54. Apitz), Mohr, Nommels, Clausen (67. Woelki), Stöterau (89. Witte), Altendorf.
Trainer: Maik Haberlag.

Inter Türkspor Kiel: Wulf – Lahu, Svirca, Akbaba, Volkers – Zinkondo, Ibrahimoglu – Lorentzen, Erkocu (70. Kalma (85. Hamze)), Jashari – Adesanya.
Trainer: Liridon Imeri.

Schiedsrichter: Moritz Bern (TSV Eintracht Eggebek).
Assistenten: Steffen Johannsen, Marc Werner.

Zuschauer: 150.

Tore: 0:1 Adesanya (31.), 1:1 Woelki (70.).

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