Steven Skrzybski (Holstein Kiel) gegen Mikkel Kirkeskov (Preußen Münster). © 2026 Ismail Yesilyurt
Für Holstein Kiel kommt die Nachricht zur Unzeit: Kapitän Steven Skrzybski wird in dieser Saison nicht mehr auf dem Platz stehen. Der Offensivspieler hat sich beim jüngsten Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern eine Sehnenverletzung in der Wade zugezogen.
Verletzung ohne Gegnereinwirkung
Die Szene ereignete sich bereits in der ersten Halbzeit der Partie gegen Kaiserslautern. Ohne äußere Einwirkung ging Skrzybski zu Boden und griff sich sofort an die Wade. Kurz darauf musste der 33-Jährige ausgewechselt werden – ein erstes Anzeichen für eine schwerwiegendere Verletzung, die sich nun bestätigt hat.
Eine Saison voller Rückschläge
Die aktuelle Spielzeit verlief für den Kieler Kapitän ohnehin alles andere als reibungslos. Bereits im Februar fiel er wegen eines Muskelbündelrisses im Adduktorenbereich aus. Zuvor hatten ihn im Herbst länger anhaltende Fersenprobleme außer Gefecht gesetzt.

Durch diese wiederkehrenden Blessuren kommt Skrzybski bislang lediglich auf 20 Ligaeinsätze, in denen ihm zwei Treffer gelangen. Seit seinem Wechsel im Sommer 2021 hat er dennoch eine wichtige Rolle im Team eingenommen und bringt es insgesamt auf über 130 Pflichtspieleinsätze für die Störche.
Führungsspieler fehlt im Endspurt
Der Ausfall wiegt schwer, denn gerade in der entscheidenden Phase der Saison fehlt Kiel nun nicht nur ein erfahrener Offensivspieler, sondern auch ein wichtiger Führungsspieler auf und neben dem Platz. Seine Routine und Präsenz werden im Saisonendspurt nur schwer zu ersetzen sein.
Fazit
Der langfristige Ausfall von Steven Skrzybski ist ein herber Dämpfer für Holstein Kiel. In einer Phase, in der jedes Spiel entscheidend ist, verliert die Mannschaft ihren Kapitän und eine zentrale Identifikationsfigur. Nun wird es darauf ankommen, dass andere Spieler Verantwortung übernehmen und die entstandene Lücke zumindest teilweise schließen können.
