Hannover 96 II effizient – VfB Lübeck vorne mit zu wenig Gefahr

von Ismail Yesilyurt

Im Hinspiel holten Guerino Capretti und sein VfB Lübeck drei Punkte Hannover 96 II. © 2025 Olaf Wegerich


Die U23 des Hannover 96 II besiegte im heimischen Eilenriedestadion den VfB Lübeck mit 2:0 (1:0). Vor 584 Zuschauern, darunter rund die Hälfte aus Lübeck, nutzten die Gastgeber ihre Offensivpower konsequent aus, während dem VfB trotz ordentlicher Ansätze im letzten Drittel die Durchschlagskraft fehlte.

Frühes Tor von Manuel Braun bringt 96 II in Front

Noch bevor viele Fans ihre Plätze richtig eingenommen hatten, lagen die Niedersachsen in Führung: In der 7. Minute erzielte Manuel Braun nach einem feinen Angriff das 1:0. Lübecks Torhüter Finn Böhmker kam aus seinem Kasten, konnte den Ball aber nicht entscheidend klären. Dabei war der VfB ordentlich gestartet. Farrona Pulido und Lehnfeld prüften vor dem 0:1 früh die Defensive der Gastgeber.

Chancen auf beiden Seiten – doch Es bleibt beim 1:0

Nach dem frühen Treffer blieb das Duell weiterhin auf Augenhöhe in ein einm intensiven Spiel mit Tempo und Zweikämpfen. Hannovers Montell Ndikom zwang Böhmker in der 31. Minute zu einer Glanzparade. Auf der Gegenseite blieb Istefo im Abschluss zu ungenau.

Ndikom gibt mit dem 2:0 die Richtung vor

Nach der Pause stemmte sich der VfB gegen die Niederlage. Marvin Thiel hatte in der 51. Minute die große Chance zum Ausgleich, brachte den Ball aus kurzer Distanz jedoch nicht im Tor unter.

Dann schlug erneut Hannover zu. In der 58. Minute traf Montell Chinonso Ndikom flach ins linke Eck zum 2:0. Ein präziser Abschluss, beinahe beiläufig – und doch die Vorentscheidung.

VfB-Trainer Guerino Capretti versuchte von der Auswechselbank neue Implse zu setzen. So kehrte Felix Drinkuth ins grün-weiße Trikot zurück. Doch auch frische Beine konnten die Offensivprobleme nicht lösen. Chancen von Abu-Alfa und Polat blieben ungenutzt, ein später Abseitstreffer der Gastgeber hätte das Ergebnis sogar noch deutlicher gestalten können.

Mehr Punch, mehr Punkte

Unterm Strich entschied die größere Offensivpower der Niedersachsen die Partie. Hannover nutzte seine Möglichkeiten kompromisslos, Lübeck ließ seine liegen.

Für den VfB ist es ein holpriger Start ins Pflichtspieljahr 2026. Eigentlich viel Aufwand, aber zu wenig Ertrag. Die nächste Gelegenheit zur Korrektur bietet sich am kommenden Wochenende bei Altona 93

Hannover 96 II: Jonas Werner Schwanke – Manuel Braun, Noah Engelbreth, Merlin Sinanovic (67. Rafael Martins Marques), Mustafa Abdullatif (78. Florent Aliqki), Anton Lange, Montell Chinonso Ndikom (84. Matti Tjaden), Tim Antonius van den Heuvel (96. Asuma Ikari), Tom Hobrecht (88. Ilias Ebnoutalib), Mark Gevorgyan, Tim Walbrecht.
Trainer: Daniel Stendel.
VfB Lübeck: Finn Böhmker – Yehor Melenivskyi, Mikail Polat (86. Julian Albrecht), Manuel Farrona Pulido, Marvin Thiel, Yusuf Wardak (58. Felix Drinkuth), Gianluca Pelzer, Fabian Istefo, Joel Chinaemerem Amadi (75. Dardan Karimani), Mika Lehnfeld (70. Ali Abu-Alfa), Davyd Ramaki.
Trainer: Guerrino Capretti.
SR: Marco Scharf.
Ass.: Patrick Feyer, Benjamin Lindner.

Zuschauer: 584 (rund 300 VfB-Fans).
Tore: 1:0 Manuel Braun (7.), 2:0 Montell Chinonso Ndikom (58.).

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