Grenzenloser Jubel über den Verbandsligaaufstieg beim SV Bönebüttel-Husberg. © 2026 Olaf Wegerich
Der SV Bönebüttel-Husberg feiert den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte. Seit dem 5:0-Erfolg am Mittwochabend beim TuS Jevenstedt II ist der Mannschaft von Trainer Thorsten Syben die Meisterschaft in der Kreisliga Holstein nicht mehr zu nehmen. Damit spielt der SV Bönebüttel-Husberg in der kommenden Saison erstmalig in der Verbandsliga.
Bereits in der vorherigen Saison deutete der Dorfverein mit einem 5. Platz, damals noch unter Trainer Dennis Falkenburger, sein großes Potenzial an. In dieser Saison gelang unter dem neuen Trainer Thorsten Syben mehr als souverän die Meisterschaft und damit verbunden der Direktaufstieg.
Bereits vor dem letzten Spieltag am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr beim bereits als Vizemeister feststehenden Verfolger TS Einfeld beträgt der Vorsprung auf den lange Zeit sehr hartnäckigen Rivalen sechs Punkte.
Überhaupt war es eine Saison der Superlative für den SV Bönebüttel-Husberg, denn nur ein Saisonspiel ging verloren. 88 erzielte Treffer und nur 24 Gegentore bedeuten ebenfalls Liga-Spitzenwerte. Verdienter kann eine Mannschaft kaum Meister werden.
Einziger Wermutstropfen zum jetzigen Zeitpunkt: Toptorjäger Patrick Fürst – mit 27 Treffern Zweiter in der Kreisligatorjägerliste – wird zum Saisonende die Schuhe an den berühmten Nagel hängen und seine Karriere beenden. „Für mich persönlich war es meine letzte Saison, da ich aufhöre“, gibt der 38-jährige Knipser unmissverständlich zu Protokoll.
Der ehemalige Regionalligaspieler des VfR Neumünster (21 Einsätze) absolvierte zudem 267 Oberligaspiele – die meisten davon für den PSV Neumünster – und erzielte 94 Treffer. Tore und eine unersetzliche Erfahrung, die dem Aufsteiger in der kommenden Saison natürlich fehlen werden.
Zu den Gründen für die so perfekt gelaufene Saison befragt, sagte Fürst: „Mit bisher einer Niederlage kann man sagen, dass wir eine Top-Saison gespielt haben. Ein großes Lob an die Truppe, die die komplette Saison so durchgezogen hat. Die Trainingsbeteiligung und die Einstellung waren die Grundlage für diese erfolgreiche Saison. Mit den Jungs zu kicken, macht einfach Spaß.“
Zum erstmaligen Aufstieg in die Verbandsliga ergänzte Fürst: „Die Jungs, der Trainer und der Verein haben sich den Aufstieg mehr als verdient. Jeder Einzelne hat seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben nicht nur spielerisch überzeugt, sondern auch eine überragende mannschaftliche Geschlossenheit innerhalb der Truppe gezeigt. Wie wir mit Rückschlägen oder Rückständen im Spiel umgegangen sind, war einfach top. Wir sind immer wieder zurückgekommen und haben bis zum Schluss an uns geglaubt und uns mit dem verdienten Aufstieg belohnt. Daher freut es mich natürlich umso mehr, dass ich in meiner letzten Saison noch einmal eine Meisterschaft feiern konnte.“
