© 2026 1. FC Phönix Lübeck
Ein echtes Ausrufezeichen zum psychologisch perfekten Zeitpunkt: Genau einen Tag vor dem mit Spannung erwarteten Landespokalfinale hat der Regionalligist 1. FC Phönix Lübeck die Weichen für die Zukunft gestellt. Die Leistungsträger Joshua Krüger, Julian Markvoort und Philippe Markvoort haben ihre auslaufenden Verträge an der Travemünder Allee um ein weiteres Jahr verlängert. Mit den frischen Unterschriften im Gepäck wollen sich die drei „Adlerträger“ nun am morgigen Finaltag selbst das größte Geschenk machen: den Einzug in den DFB-Pokal.
Geschäftsführer und Sportdirektor Frank Salomon zeigte sich überglücklich über das Bekenntnis des Trios zum Verein und hob die Bedeutung für das bevorstehende Endspiel hervor:
„Das ist ein besonderes Zeichen, dass diese drei Spieler sich vor dem Finale für die Zukunft bei Phönix Lübeck entschieden haben. Alle Drei wären für das Pokalendspiel auch ohne eine Verlängerung Kandidaten für die Startelf gewesen. Sie haben großen Anteil daran, dass wir die vergangenen Spiele erfolgreich gestalten konnten und werden auch morgen alles reinhauen.“
Vom Nachwuchstalent zum unumstrittenen Leistungsträger
Besonders die Personalie Joshua Krüger unterstreicht den Weg der Lübecker, auf hungrige, entwicklungsfähige Akteure zu setzen. Krüger wechselte im Sommer 2024 aus der renommierten Nachwuchsakademie des FC Hansa Rostock an die Trave. In seiner mittlerweile zweiten Spielzeit bei den Adlern hat der Mittelfeldakteur einen riesigen Sprung gemacht. Mit konstant starken Auftritten sowie einer leidenschaftlichen, kämpferischen und mutigen Spielweise hat er sich im Mittelfeldzentrum unverzichtbar gemacht und ist zu einem echten Gesicht der Mannschaft gereift.
Die Markvoort-Brüder: Offensivpower und Abwehr-Stabilität für die Zukunft
Ebenso wichtig für das Gefüge der Lübecker ist der Verbleib der beiden Markvoort-Brüder, die aus dem Kader nicht mehr wegzudenken sind. Julian Markvoort überzeugte in der abgelaufenen Regionalliga-Saison auf ganzer Linie: In 30 Partien spulte er nicht nur enorme Kilometerlängen ab, sondern kurbelte das Offensivspiel der Adler immer wieder entscheidend an. Der Lohn für seinen unermüdlichen Einsatz waren stolze acht Torbeteiligungen.
Sein jüngerer Bruder Philippe stand ihm dabei in nichts nach. Der 22-jährige Verteidiger fand im Laufe des Jahres immer besser zu seiner Topform und entwickelte sich vor allem in der entscheidenden Saisonphase zum absoluten Fels in der Brandung. Mit bärenstarken Leistungen ergatterte er sich zum Saisonende einen festen Stammplatz in der Lübecker Viererkette – ein Fundament, auf dem der Defensivspezialist in der kommenden Spielzeit nahtlos aufbauen kann.
