Zweites Comeback: Tom Wüllner wechselt zu Kilia Kiel

von Ismail Yesilyurt

Tom Wüllner als Innenverteidiger beim FC Kilia Kiel. © Ismail Yesilyurt


Der Kreis schließt sich erneut: Tom Wüllner wird ab Sommer wieder das Trikot von Kilia Kiel tragen. Der 32-Jährige kehrt nach zwei Jahren bei der SpVg Eidertal Molfsee an den Hasseldieksdammer Weg zurück und verstärkt damit das Oberliga-Spitzenteam nicht nur sportlich.

Für Wüllner ist es bereits die zweite Rückkehr zu den Kilianern. Schon zwischen 2019 und 2021 lief der vielseitige Feldspieler nach seinem Wechsel von Concordia Schönkirchen für Kilia auf und entwickelte sich schnell zu einer festen Größe. Nach einem einjährigen Intermezzo beim SVE Comet Kiel folgten weitere eineinhalb Spielzeiten im Kilia-Trikot, ehe es ihn Anfang 2024 zurück zu seinen fußballerischen Wurzeln zog.

Schlüsselrolle bei Eidertal Molfsee

Bei seinem Ausbildungsverein SpVg Eidertal Molfsee übernahm Wüllner sofort Verantwortung. In der Ober- und Landesliga war die Nummer 10 nicht nur Leistungsträger, sondern auch Führungsspieler. Als klassischer Allrounder, der nahezu jede Feldposition bekleiden kann, prägte er das Spiel der Molfseer maßgeblich. Regelmäßig führte er sein Team als Kapitän aufs Feld, erzielte wichtige Tore und bereitete zahlreiche Treffer vor.

Tom Wüllner (SpVg Eidertal Molfsee) gegen Florian Foit (re.) und Ove Witt (Kilia Kiel). © 2025 Ismail Yesilyurt
Tom Wüllner im Trikot der SpVg Eidertal Molfsee gegen seinen alten und neuen Verein Kilia Kiel. © 2025 Ismail Yesilyurt

Tom Wüllner erfolgreicher Torjäger

Auch statistisch unterstrich Wüllner seine Bedeutung: In der laufenden Saison führt er mit 14 Treffern die interne Torschützenliste der SpVg an, in der Vorsaison in der Flens-Oberliga standen zwölf Tore zu Buche. Ob als kreativer Mittelfeldmotor, torgefährlicher Akteur im letzten Drittel oder stabilisierendes Element in tieferen Zonen – Wüllners Vielseitigkeit machte ihn zu einer Schlüsselfigur.

Alte Liebe rostet nicht: Rückkehr zu Kilia

Für Kilia Kiel ist die Rückholaktion daher weit mehr als ein nostalgisches Wiedersehen. Der zweifache Vater hat in den vergangenen Jahren nicht nur seine sportliche Reife weiterentwickelt, sondern auch an Führungsqualität gewonnen. In einem jungen Kilia-Kader mit viel Potenzial soll Wüllner künftig Verantwortung übernehmen, Struktur geben und vorangehen.

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