Marten Reimers (Todenbüttel) gegen Benedikt Fischer und Nils Klaassen (Burg). © 2025 Olaf Wegerich
Starker Saisonstart des SV Todenbüttel
Der SV Todenbüttel sorgt in der Verbandsliga West weiter für Furore. Auch am 6. Spieltag konnte die Mannschaft von Trainer Eike Schneider ihre Spitzenposition mit einem deutlichen 3:1 (1:1)-Heimerfolg über den FC Burg weiter festigen. Der starke Aufsteiger ist damit seit fünf Punktspielen ungeschlagen und klettert auf den 4. Platz. Der FC Burg rutscht nach der dritten Saisonniederlage auf den 10. Platz.
Burg startet besser in die Partie
Nach einem kurzen Abtasten kamen die Gäste immer besser in das Spiel. Die Gastgeber agierten im Spielaufbau zunächst sehr fahrig, und immer wieder schlichen sich leichte Fehler ein, die Burg zu schnellen Vorstößen nutzte.

Holtz rettet mehrfach – Burg geht in Führung
In dieser schwierigen Phase konnte sich der Todenbütteler Schlussmann Yannick Holtz mehrfach mit starken Paraden auszeichnen und wurde zu einem sicheren Rückhalt seiner Mannschaft. Beim Führungstreffer der Gäste durch Paul Butzek (18.) nach einer schönen Kombination über die linke Seite ist aber auch Holtz machtlos.
Erste Chance bringt Ausgleich
Der einzige Vorwurf, den die Gäste sich machen müssen, ist, dass sie ihre Feldvorteile in dieser guten Phase nicht in Tore ummünzen konnten. Dafür nutzten die Gastgeber ihre erste Torchance zum Ausgleichstreffer. Nach einem Eckball verlängerte Claas Breiholz auf Marten Reimers (26.), der zum 1:1 einköpfte.

Schneider unzufrieden mit erster Halbzeit
Mit Glück und Geschick brachten die Gastgeber das Remis in die Pause. „Unser Matchplan ist in der ersten Halbzeit überhaupt nicht aufgegangen. Burg war griffiger und schneller und geht verdient in Führung. Wir haben sie durch unsere Fehlpässe stark gemacht. Wir kommen nicht in die Zweikämpfe und nicht in die Abläufe“, war der Todenbütteler Trainer Eike Schneider mit den ersten fünfundvierzig Minuten überhaupt nicht zufrieden.
Umstellungen zeigen Wirkung
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich dann aus Sicht der Gastgeber ein komplett anderes Spiel. Dabei zeigten einige Umstellungen schnell ihre Wirkung. Für den Torschützen Marten Reimers kam Leif Karstens, der ein überragendes Spiel zeigte. Gegen den Ball wurde in eine Fünferkette geschoben, mit Thies Breiholz zurückgezogen. Damit standen die Gastgeber wesentlich kompakter, und die beste Offensivreihe der letzten Saison, die es auf 108 Treffer brachte, war ihrer Stärken beraubt.
Maximilian Lüdtke sehenswert zum 2:1
Da Burg nun deutlich höher stand, boten sich den Gastgebern auch mehr Räume. Todenbüttel zeigte nun wieder die Leidenschaft, die in den letzten Spielen zum Erfolg führte. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld landete der zweite Ball bei Maxi Lüdtke (53.), der den Ball stark annahm und überlegt in das lange Eck zum 2:1 für die Gastgeber schlenzte.

Fenn-Ole Zauter macht den Deckel drauf
Nachdem der Burger Torhüter Torben Franzenburg in der Nachspielzeit zunächst noch eine Eins-gegen-eins-Situation entschärfen konnte, gab es im Anschluss einen Eckball für die Gastgeber, den der Todenbütteler Kapitän Fenn-Ole Zauter zum 3:1-Endstand einköpfte.
Stimmen zum Spiel
„Wir haben Burg in der zweiten Halbzeit mit unserer Taktik den Zahn gezogen und gewinnen verdient mit 3:1. Yannick Holtz war Man of the Match“, sagte der Todenbütteler Trainer Eike Schneider.
„In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit hatten wir die deutlich bessere Spielanlage und vier gute Torchancen. Da hatten wir alles im Griff und defensiv nichts zugelassen. In der zweiten Halbzeit war das Spiel offener und wir nicht mehr so zwingend. Drei Gegentore aus Standards – da muss man schon sagen, dass Todenbüttel da eine hohe Qualität hat“, sagte Torben Franzenburg, der Torhüter beim FC Burg.
SV GW Todenbüttel: Yannick Holtz – Oke Holling, Claas Breiholz, Jonas Illing, Ole Hansen – Fenn-Ole Zauter, Marten Reimers (46. Leif Karstens), Thies Breiholz – Maximilian Lüdtke (77. Lasse Holling), Adam Abou-Kateh (82. Cedric Hube), Maik-Manuel Reimers (79. Torben Paulsen).
Trainer: Eike Schneider.
FC Burg: Franzenburg – Fischer, Dohrn (69. Heydebreck), Henning, Bargmann, Klaassen – Tönsing, Tietje, Jasper – Jan-Ole Butzek, Paul Butzek.
Trainer: Jewgenij Neu.
Schiedsrichter: Martin Platt (Concordia Schönkirchen).
Assistenten: Goran Abdul Razzak und Jonas Leander Rockstein.
Zuschauer: 119 in Todenbüttel.
Tore: 0:1 Paul Butzek (18.), 1:1 Marten Reimers (26.), 2:1 Maximilian Lüdtke (53.), 3:1 Fenn-Ole Zauter (90.+1).