Todenbüttel setzt Serie mit 3:1gegen den FC Burg fort

von Olaf Wegerich

Marten Reimers (Todenbüttel) gegen Benedikt Fischer und Nils Klaassen (Burg). © 2025 Olaf Wegerich


Starker Saisonstart des SV Todenbüttel

Der SV Todenbüttel sorgt in der Verbandsliga West weiter für Furore. Auch am 6. Spieltag konnte die Mannschaft von Trainer Eike Schneider ihre Spitzenposition mit einem deutlichen 3:1 (1:1)-Heimerfolg über den FC Burg weiter festigen. Der starke Aufsteiger ist damit seit fünf Punktspielen ungeschlagen und klettert auf den 4. Platz. Der FC Burg rutscht nach der dritten Saisonniederlage auf den 10. Platz.

Burg startet besser in die Partie

Nach einem kurzen Abtasten kamen die Gäste immer besser in das Spiel. Die Gastgeber agierten im Spielaufbau zunächst sehr fahrig, und immer wieder schlichen sich leichte Fehler ein, die Burg zu schnellen Vorstößen nutzte.

Melvin Töning (FC Burg) gegen Maxi Lüdtke (Todenbüttel). © 2025 Olaf Wegerich.JPG
Melvin Töning (FC Burg) gegen Maxi Lüdtke (Todenbüttel). © 2025 Olaf Wegerich.JPG

Holtz rettet mehrfach – Burg geht in Führung

In dieser schwierigen Phase konnte sich der Todenbütteler Schlussmann Yannick Holtz mehrfach mit starken Paraden auszeichnen und wurde zu einem sicheren Rückhalt seiner Mannschaft. Beim Führungstreffer der Gäste durch Paul Butzek (18.) nach einer schönen Kombination über die linke Seite ist aber auch Holtz machtlos.

Erste Chance bringt Ausgleich

Der einzige Vorwurf, den die Gäste sich machen müssen, ist, dass sie ihre Feldvorteile in dieser guten Phase nicht in Tore ummünzen konnten. Dafür nutzten die Gastgeber ihre erste Torchance zum Ausgleichstreffer. Nach einem Eckball verlängerte Claas Breiholz auf Marten Reimers (26.), der zum 1:1 einköpfte.

Das 1:1 durch Marten Reimers für Todenbüttel. Olaf Wegerich
Das 1:1 durch Marten Reimers für Todenbüttel. © 2025 Olaf Wegerich

Schneider unzufrieden mit erster Halbzeit

Mit Glück und Geschick brachten die Gastgeber das Remis in die Pause. „Unser Matchplan ist in der ersten Halbzeit überhaupt nicht aufgegangen. Burg war griffiger und schneller und geht verdient in Führung. Wir haben sie durch unsere Fehlpässe stark gemacht. Wir kommen nicht in die Zweikämpfe und nicht in die Abläufe“, war der Todenbütteler Trainer Eike Schneider mit den ersten fünfundvierzig Minuten überhaupt nicht zufrieden.

Umstellungen zeigen Wirkung

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich dann aus Sicht der Gastgeber ein komplett anderes Spiel. Dabei zeigten einige Umstellungen schnell ihre Wirkung. Für den Torschützen Marten Reimers kam Leif Karstens, der ein überragendes Spiel zeigte. Gegen den Ball wurde in eine Fünferkette geschoben, mit Thies Breiholz zurückgezogen. Damit standen die Gastgeber wesentlich kompakter, und die beste Offensivreihe der letzten Saison, die es auf 108 Treffer brachte, war ihrer Stärken beraubt.

Maximilian Lüdtke sehenswert zum 2:1

Da Burg nun deutlich höher stand, boten sich den Gastgebern auch mehr Räume. Todenbüttel zeigte nun wieder die Leidenschaft, die in den letzten Spielen zum Erfolg führte. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld landete der zweite Ball bei Maxi Lüdtke (53.), der den Ball stark annahm und überlegt in das lange Eck zum 2:1 für die Gastgeber schlenzte.

Oke Holling (Todenbüttel). © 2025 Olaf Wegerich.JPG
Oke Holling (Todenbüttel). © 2025 Olaf Wegerich

Fenn-Ole Zauter macht den Deckel drauf

Nachdem der Burger Torhüter Torben Franzenburg in der Nachspielzeit zunächst noch eine Eins-gegen-eins-Situation entschärfen konnte, gab es im Anschluss einen Eckball für die Gastgeber, den der Todenbütteler Kapitän Fenn-Ole Zauter zum 3:1-Endstand einköpfte.

Stimmen zum Spiel

„Wir haben Burg in der zweiten Halbzeit mit unserer Taktik den Zahn gezogen und gewinnen verdient mit 3:1. Yannick Holtz war Man of the Match“, sagte der Todenbütteler Trainer Eike Schneider.

„In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit hatten wir die deutlich bessere Spielanlage und vier gute Torchancen. Da hatten wir alles im Griff und defensiv nichts zugelassen. In der zweiten Halbzeit war das Spiel offener und wir nicht mehr so zwingend. Drei Gegentore aus Standards – da muss man schon sagen, dass Todenbüttel da eine hohe Qualität hat“, sagte Torben Franzenburg, der Torhüter beim FC Burg.

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