Relegation greifbar nahe nach 2:0 des Heikendorfer SV in Preetz

von Ismail Yesilyurt

Timo Martens (Heikendorfer SV) besorgt den Einstieg zum 2:0-Sieg mit seinem 10. Saisontor. © Ismail Yesilyurt


Der Heikendorfer SV hat am Mittwochabend einen riesigen Schritt Richtung Landesliga-Rückkehr gemacht. Im Nachholspiel der Verbandsliga Ost setzten sich die Gäste beim Preetzer TSV mit 2:0 durch und eroberten damit den begehrten zweiten Tabellenplatz. Vor dem finalen Spieltag hat die Mannschaft von Trainer Mark Hungerecker nun drei Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz und damit alle Trümpfe für das Erreichen der Aufstiegsrelegation in der eigenen Hand.

Ein Doppelschlag als große Vorentscheidung

Die Zuschauer im Preetzer Stadion sahen eine Partie, in der die Gastgeber zunächst versuchten, aus einer kompakten Defensive heraus zu agieren. Preetz-Trainer Fabian Doege, der in seinem vorletzten Spiel an der Seitenlinie stand, sah sein Team anfangs gut im Spiel, doch eine verletzungsbedingte Unterzahl leitete die Entscheidung ein.

Innerhalb von nur zwei Minuten sorgte Heikendorf für die Vorentscheidung gegen den Tabellenelften: Zunächst traf Timo Martens in der 33. Minute zum 0:1, ehe Niklas Kracht nur 60 Sekunden später auf 0:2 erhöhte. Doege ärgerte sich über die Entstehung:

„Wir schlagen uns leider gefühlt selbst. Zwei Minuten reichen, um Heikendorf die drei Punkte mitnehmen zu lassen“.

Nach dem Anstoß zum 0:1 war sein Team unkonzentriert, was direkt zur Ecke und dem zweiten Gegentreffer führte.

Trainer Fabian Doege (li., Preetzer TSV) dürfte mit zehn Punkten aus vier Spielen mehr als zufrieden sein. © 2025 Ismail Yesilyurt
Trainer Fabian Doege (li., Preetzer TSV) ärgerte sich über das Zustandekommen der beiden Gegentreffer. © 2025 Ismail Yesilyurt

Souveräne Verteidigung des HSV

Heikendorfs Coach Mark Hungerecker räumte Startschwierigkeiten ein, zeigte sich aber mit der taktischen Reaktion seiner Elf zufrieden:

„Haben am Anfang ein paar Probleme gehabt, reinzukommen. Haben dann taktisch ein bisschen was umgestellt und waren dann, glaube ich, auch schon das bessere Team“.

In der zweiten Halbzeit verteidigte der HSV den Vorsprung laut Hungerecker „souverän“, auch wenn Preetz bei einem Lattenschuss Pech hatte. Da Heikendorf es verpasste, bei mehreren Gelegenheiten den „Deckel draufzumachen“, blieb es beim leistungsgerechten 2:0-Endstand.

Für beide Teams geht es nun in ein emotionales Saisonfinale. Während Fabian Doege auf einen Sieg im Derby gegen Plön hofft, ist die Marschroute für Hungerecker und den Heikendorfer SV klar:

„Wir werden jetzt am Sonntag in Suchsdorf noch mal alles reinwerfen, um diesen Platz zu verteidigen. Sehr gute Ausgangslage. Auf das Spiel in Suchsdorf freuen wir uns. Ja, feuerfrei“.

Stimmen zum Spiel

Mark Hungerecker (Trainer Heikendorfer SV)
Fabian Doege (Trainer Preetzer TSV)

Tabelle Verbandsliga Ost

Pos Verein Sp. Tore Pkt.
1 SVG Pönitz 27 79:45 56
2 Heikendorfer SV 27 53:18 52
3 Probsteier SG 2012 27 82:48 49
4 SG Sarau / Bosau 27 49:43 43
5 Wiker SV Kiel 27 50:46 43
6 Suchsdorfer SV 27 48:51 43
7 Kieler MTV (Auf) 27 58:42 42
8 SpVg Eidertal Molfsee II (Auf) 27 72:62 41
9 TSV Altenholz (Ab) 28 69:62 41
10 MTV Dänischenhagen 27 45:60 36
11 Preetzer TSV (Ab) 27 45:48 35
12 TSV Plön 27 53:56 33
13 TSV Flintbek 27 42:57 31
14 SG Oldenburg / SV Göhl II 27 42:82 21
15 TSV Gremersdorf (Auf) 27 28:95 10
16 TSV Bordesholm zg. (Ab) 0 0:0 0

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