Neuer Zielspieler für die Adlerträger: Kilian Skolik verstärkt Phönix Lübeck

von Ismail Yesilyurt

Neuzugang Kilian Skolik (1. FC Phönix Lübeck). © 2026 1. FC Phönix Lübeck


Der 1. FC Phönix Lübeck ist auf dem Transfermarkt für die kommende Saison in der Regionalliga Nord für seine Offensive fündig geworden. Mit Kilian Skolik wechselt ein physisch präsenter und dennoch dynamischer Mittelstürmer an die Trave. Der 23-Jährige kommt von den Kickers Offenbach zu den „Adlern“ und unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2027, der zudem eine Option auf eine weitere Spielzeit beinhaltet.

Ein Hüne mit Torinstinkt

Kilian Skolik bringt ein Profil mit, das in der Regionalliga selten ist. Mit einer Körpergröße von 1,95 Metern ist er als klassischer Zielspieler prädestiniert, kombiniert diese Gardemaße jedoch mit einer für einen Spieler seines Formats erstaunlichen Dynamik und Beweglichkeit. Ausgebildet im Nachwuchs von Rot-Weiß Oberhausen, reifte Skolik bei der U23 von Fortuna Düsseldorf zu einem gefährlichen Angreifer. In 51 Partien in der Regionalliga West gelangen ihm dort beachtliche 15 Treffer sowie sieben Torvorlagen.

Nach einer Saison beim Traditionsverein Kickers Offenbach in der Regionalliga Südwest schlägt der gebürtige Neusser nun das dritte Kapitel seiner Karriere in der Regionalliga Nord auf. Nach dem Gewinn der sportlichen Erfahrung in zwei verschiedenen Staffeln sieht der Angreifer den Wechsel nach Lübeck als interessanten Schritt.

„Das letzte Puzzleteil“ für die Offensive

Für die Vereinsführung des 1. FC Phönix Lübeck ist die Verpflichtung von Skolik ein wichtiger Baustein, um den Kader abzurunden. Frank Salomon, Geschäftsführer und Sportdirektor der Adlerträger, äußerte sich zufrieden über den Transfer: „Mit Kilian gewinnen wir einen spielintelligenten und torgefährlichen Mittelstürmer, der seine Qualität auf höchstem Regionalliga-Niveau trotz seines jungen Alters bereits unter Beweis gestellt hat. Er ist offensiv das letzte Puzzleteil in unserer Kaderplanung.“

Salomon verwies zudem auf die strategische Absicherung des Kaders: „Auch auf potenzielle Abgänge sind wir nun bestens vorbereitet.“ Durch Skoliks Verpflichtung verfügt Phönix Lübeck über eine zusätzliche taktische Option im Angriff, die sowohl für Flankenspiele als auch für ein kombinationsstarkes Offensivspiel gewinnbringend eingesetzt werden kann.

Klarer Plan überzeugt Skolik

Der Stürmer selbst ist bereits in Lübeck eingetroffen und wird ab dieser Woche voll in den Trainingsbetrieb integriert. Die Entscheidung für den Wechsel nach Schleswig-Holstein fiel ihm dabei leicht: „Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass Phönix einen ganz klaren Plan mit mir hat. Die Gespräche mit Kevin Wölk und Björn Joppe waren ehrlich und überzeugend.“

Skolik blickt nun ehrgeizig auf die anstehenden Herausforderungen: „Ich habe in den letzten Jahren viel dazugelernt, jetzt will ich liefern, Tore schießen und erfolgreich sein – und zwar im Phönix-Trikot.“ Mit seiner Ankunft dürfte das Trainerteam um Kevin Wölk eine neue zentrale Anspielstation haben, die nicht nur für Torgefahr sorgt, sondern auch Räume für die mitspielenden Offensivkräfte schafft.

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