Knaller zum Jahresabschluss zwischen den Frauen aus Kiel und Hannover versprüht Charme

von Michael Felke

Szene vom 4:2-Sieg vor knapp knapp zwei Jahren an gleicher Spielstätte. Madita Thien, Franziska Häckel, Tabea Lycke und Alina Steiner (v. l. n. r.). (Fotos: © Ismail Yesilyurt)


Spitzenspiel für Holstein Kiel. Zum Jahresabschluss bieten die Holstein Women den Fußballfans einen besonderen Leckerbissen. Die Kielerinnen empfangen als Tabellendritter der Regionalliga Nord am Sonntag, 14 Uhr, den Zweiten Hannover 96 im NLZ Projensdorf. Einlass unter Beachtung der 2G-Regel.

„Das ist schon etwas Besonderes. Gerade diese Konstellation und zu einer Zeit, wo kaum Spiele stattfinden. Wir hoffen auf viele Zuschauer“, erklärt KSV-Trainer Bernd Begunk, der davon ausgehen kann, dass die Partie auf dem Kunstrasen angepfiffen wird. Spannung ist jedenfalls garantiert, denn bei einem Sieg würden die Women an den Hannoveranerinnen vorbeiziehen und auf Platz zwei überwintern. Bevor es aber so weit ist, kommt gerade auf die Kieler Defensive ein schweres Stück Arbeit zu. Hannover 96 hat mit 38 geschossenen Toren den zweitstärksten Sturm der Liga. „Unsere Abwehr hat sich inzwischen eingespielt. Wir haben sogar mehrere Spielerinnen, die wir ohne Qualitätsverlust auf verschiedenen Positionen einsetzen können“, erklärt Begunk, der allein auf der Innenverteidigerposition vier Spielerinnen einsetzen kann.

Samanta Carone (li.) ist flexibel in Abwehr und Mittelfeld einsetzbar - hier gewinnt sie den Ball gegen Hannah Kamm beim Sieg am 17. November 2019.
Samanta Carone (li.) ist flexibel in Abwehr und Mittelfeld einsetzbar – hier gewinnt sie den Ball gegen Hannah Kamm beim Sieg am 17. November 2019.

Neben Luiza Zimmermann und Jasmin Grapengeter sind auch Jasmin Grosnick und Samantha Carone in der Lage, zentral für Stabilität zu sorgen. Nicht dabei sind allerdings Offensivspielerin Ronja Jürgensen, die aufgrund einer Fußverletzung bis zum Saisonende ausfällt und Mittelfeldspielerin Vita Onderka, die sich mit einer Achillessehnenverletzung plagt.

„Wir bekommen schon noch 16, 17 Spielerinnen zusammen und werden in der Lage sein, auf jede Spielsituation zu reagieren“, rechnet der Coach mit einem temporeichen Auftritt des Kontrahenten, der ein schnelles Spiel über die Flügel bevorzugt. Auf Tempo setzten auch die Holstein Women, die ihren Fans zum Jahresabschluss noch einmal einen gelungenen Auftritt bieten und dafür Besonderes leisten wollen.

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