Bent Kalbhenns Faust bringt Mats Ellwanger beim 2:1 des TSV Altenholz Glück

von Ismail Yesilyurt

Pierre Didier Webessie, hier im Test gegen Tungendorf auf Tiefflug, verwandelte sicher seinen Elfmeter. Archivfotos © Ismail Yesilyurt


TSV Altenholz – Rot-Schwarz Kiel 2:1 (0:0)

Da kann man sich nicht wehren! Gegen die Faust von Bent Kalbhenn, der in der zweiten Halbzeit das Gehäuse Verbandsligisten Rot-Schwarz Kiel hütete. „Leidtragender“ war Mats Ellwanger, dem sein Glück und das des Oberligisten TSV Altenholz zugefaustet wurde. Einen Eckball bugsierte Kalbhenn auf Ellwanger, dem damit der etwas glückliche 2:1-Sieg gegen den zwei Klassen tiefer angesiedelten Gegner gelang.

Mats Ellwanger (vorne, im Testspiel gegen Tungendorf) gelang der kuriose Siegtreffer. © Ismail Yesilyurt
Mats Ellwanger (vorne, im Testspiel gegen Tungendorf) gelang der kuriose Siegtreffer.

Nicht das favorisierte Team aus Altenholz, sondern Rot-Schwarz Kiel bestimmte zunächst den Takt. Die Elf von Benjamin „Benno“ Szodruch fabrizierte einen guten Fußball mit wendigen, technischen und körperbetonten Aktionen. „Wir sind erst spät aus dem Freundschaftsmodus ausgestiegen“, schickte TSV-Sportlehrer Volkmar Meyer zu Spielbeginn fast eine U21 auf den Kunstrasenplatz am Gemeindezentrum in Altenholz. „Der Jan war schon der älteste Spieler auf dem Platz“, meinte Meyer seinen Keeper Dethlefsen mit seinen 32 Jahren.

Nachdem die Altenholzer schließlich auch körperlich dagegen hielten, lief es besser. „Wir können in der ersten Halbzeit 2:0 führen“, konstatierte Szodruch, der eine Systemumstellung von 4-1-41 auf 3-1-4-1-1 für den Titelkampf in der Oststaffel favorisiert. „Um in den restlichen Spielen flexibler zu sein.“

Tobias Nehren brachte Rot-Schwarz Kiel in Führung. © Ismail Yesilyurt
Tobias Nehren brachte Rot-Schwarz Kiel in Führung.

Nach dem Seitenwechsel startete die Heimmannschaft gleich im Powermodus, sodass sich beide Seiten neutralisierten. „Das Spiel flachte ab“, bemerkte der TSV-Coach, der wie auch Pendant Szodruch durch den später verletzt ausgewechselten Pierre Didier Webessie für Altenholz und durch Finn Logemann für Rot-Schwarz zwei Abseitstore sah. Wie beide Seiten bestätigten, eigentlich beide Treffer zu Unrecht annulliert. Dann entschied nicht „Gottes Hand“ sondern Kalbhenns Faust diesen interessanten Vergleich.

TSV Altenholz: Detlefsen – Schneider, Morina (46. Jessen), Leip, Fenn – Mathea – Dettenkofer (46. Webessie (60. Ellwanger)), Christiansen (46. Konneh-Tandoh), Schnoor, Ellwanger (46. Fröhlich) – Petersen.
Trainer: Volkmar Meyer.

Rot-Schwarz Kiel: Büttner (46. Kalbhenn)– Franke (46. Todt), von Randow (46. Sitte), Rosenthal (46. Siedler) – Bartels (46. Ferreira) – Kannenberg (46. Logemann), Backhaus (46. Dreier), Suchocki, Lemke (46. Torp) – Gürntke – Koop (46. Nehren).
Trainer: Benjamin Szodruch.

Schiedsrichter: Wolf-Sebastian Ohlendorf (FC Torpedo Neumünster).
Assistenten: David Schenk, Dominik Tomaszewski.

Zuschauer: 20.

Tore: 0:1 Nehren (50.), 1:1 Webessie (54.), 2:1 Ellwanger (80.).

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