PSV-Coach Dennis Buthmann hat den 7. Platz fest im Blick. © 2026 Olaf Wegerich
Zum Saisonausklang in der Flens-Oberliga erwartet der PSV Neumünster am kommenden Samstag den Oldenburger SV. Anstoß auf dem PSV-Sportplatz an der Stettiner Straße ist um 14:00 Uhr.
Besonderer Anreiz für die Gastgeber: Mit einem Heimerfolg gegen die Ostholsteiner könnte dem PSV zum Saisonabschluss der Sprung auf den 7. Platz gelingen.
Bilanz PSV gegen OSV nahezu ausgeglichen
In der höchsten Landesklasse trafen beide Vereine bisher in 15 Spielen aufeinander. Dabei ist die Bilanz relativ ausgeglichen: Acht Siege gab es für den PSV, sieben Spiele konnte der OSV gewinnen und zweimal gab es ein Remis.
Allerdings gingen die letzten sechs Duelle allesamt an die Neumünsteraner – so auch das Hinspiel, das mit 3:1 gewonnen werden konnte.
OSV mit den meisten Gegentoren
Der OSV konnte mit 17 Zählern in der Rückrunde deutlich stabiler punkten als in der Hinrunde, in der es nur zu zwölf Punkten reichte. Das war aber auch dringend erforderlich, um den vorzeitigen Klassenerhalt zu sichern.
Mit den bisherigen 58 erzielten Treffern liegt der OSV auf dem 8. Platz in der Flens-Oberliga. Allerdings bedeuten 81 Gegentreffer – zusammen mit Absteiger Preußen Reinfeld – den Liga-Tiefstwert.
PSV und OSV im Kreispokalfinale gefordert
Was beide Vereine eint: Für sie ist die Saison nach dem letzten Spieltag in der Flens-Oberliga noch lange nicht beendet.
Sowohl der PSV als auch der OSV sind eine Woche später im Kreispokalfinale gefordert. Die Oldenburger treffen dabei im Kreispokal Ostholstein in Lensahn auf den Verbandsligisten SG Sarau-Bosau. Auf den PSV wartet im Kreispokal Holstein die Aufgabe beim Verbandsligisten SV Wasbek.
Besondere Brisanz im Endspiel: Sieben Wasbeker Spieler werden nach Saisonende an die Stettiner Straße wechseln.
„Wir wollen unseren kleinen positiven Trend fortsetzen und ein versöhnliches Saisonende in der Liga erreichen, um dann mit einem guten Gefühl in das Pokalfinale zu gehen“, sagte Dennis Buthmann aus dem Trainerduo des PSV.
Küffner trägt die Kapitänsbinde
Bereits jetzt steht fest, dass Til Küffner – der zusammen mit Tim Möller am Saisonende zum Hamburger Oberligisten USC Paloma wechseln wird – für seine langjährigen Verdienste gegen den Oldenburger SV die Kapitänsbinde tragen wird.
Möller war die gleiche Würdigung bereits im letzten Heimspiel zuteilgeworden.
„Das zeigt auch, dass wir eine gute Gemeinschaft und ein gutes Miteinander haben“, stellte Buthmann noch einmal heraus.

Personallage beim PSV weiterhin schwierig
Personell muss der PSV auf Grady Zinkondo verzichten, bei dem nach seiner roten Karte im letzten Spiel in Hohenwestedt die Länge seiner Sperre durch den SHFV noch nicht bekannt gegeben worden ist.
Tom Zarpe befindet sich zwar wieder im Training, wäre allerdings erst eine Woche später im Pokalfinale eine Alternative.
Ob Geart Latifi vor seinem Wechsel zum VfR noch zu einem Punktspieleinsatz für den PSV kommt, ist aufgrund seiner Knöchelverletzung noch völlig offen. Allenfalls wäre eine Einwechslung denkbar, wie Buthmann in Aussicht stellte.
Auch bei Finn Claasen ist weiterhin Geduld gefordert. „Er konnte zwar schon wieder Lauftraining absolvieren, aber noch keine Zweikämpfe führen“, sagte Buthmann.
Die besten Chancen auf eine Rückkehr in den Spieltagskader hat momentan Tom Marquardt.
OSV will die Spannung hochhalten
Auch Trainer Florian Stahl beim Oldenburger SV hat mit Personalproblemen zu kämpfen. Der Einsatz von drei verletzten Spielern ist noch völlig offen.
„Wir wollen uns im letzten Punktspiel vernünftig präsentieren und die Spannung für das Pokalfinale hochhalten. Zudem müssen wir aus dem Hinspiel gegen den PSV etwas gut machen und vor dem Tor effektiver werden“, forderte OSV-Coach Stahl.
Nach dem Klassenerhalt gilt es nun, den Einzug in den SHFV-Landespokal zu schaffen.
„Jeder meiner Spieler will sich natürlich anbieten und möchte im Pokalfinale dabei sein. Wir sind der Oberligist, aber die SG Sarau-Bosau ist extrem schwer zu bespielen. Wenn wir da nicht die richtige Spannung haben, kann das nach hinten losgehen“, warnt Stahl eindringlich.
