Das 2:0 von Luis Pallokat (li., TSV Plön) brachte den TSV Flintbek zum Einsturz. © 2025 Ismail Yesilyurt
Der TSV Flintbek hat in der Liga einen herben Dämpfer hinnehmen müssen und eine schwere Auswärtsniederschlags eingefahren. Beim TSV Plön unterlag die Mannschaft am Ende klar und deutlich mit 0:6 (0:1). Während die Gäste nach dominantem und ordentlichem Beginn völlig den Faden verloren, passte bei den Plönern nach mit Wiederbeginn alles wie angegossen.
Flintbek bestimmt den Beginn, Plön geht in Führung
Die Gäste aus Flintbek starteten druckvoll in die Partie, mussten jedoch früh einen Rückschlag hinnehmen. Bereits in der 4. Minute brachte Jakob Tetzlaff die Hausherren mit 1:0 in Führung. „Entsprechend mussten wir wieder mal etwas umstellen und taten uns in den ersten fünfzehn Minuten noch deutlich schwer, in die Partie zu finden. Das 1:0 fiel quasi aus dem Nichts“, beschrieb Plöns neuer Trainer Torsten Hahn die Anfangsphase.
Flintbek blieb in der Folge zwar spielbestimmend und versuchte immer wieder mit langen Diagonalbällen hinter die Plöner Abwehrkette zu kommen, scheiterte jedoch an der vielbeinig verteidigenden Hintermannschaft. So ging es mit einem knappen Rückstand aus Sicht der Gäste in die Kabine.
Torfestival nach der Pause: Flintbek bricht nach Systemwechsel ein
Nach dem Seitenwechsel stellte Flintbek von einer Dreier- auf eine Viererkette um – ein Schachzug, der den Gastgebern massig Räume öffnete. „Wir hatten wesentlich mehr Räume im Mittelfeld und konnten so im weiteren Verlauf die Kontrolle über das Spiel übernehmen und einige unserer Vielzahl an Chancen dann doch nutzen“, erklärte Hahn erklärte dazu.
Zwischen der 58. und 88. Minute schraubten Luis Pallokat, Laurenz Christian Dittmann, Tom Kohnke sowie der dreifache Torschütze Jakob Tetzlaff das Ergebnis auf ein schmerzhaftes 6:0 in die Höhe. Besonders bitter: Flintbek lief nach dem Pausenstand immer wieder in dieselben Fallen.
Flintbeks Coach Stephan Mordhorst zeigte sich nach dem Abpfiff tief enttäuscht und sprach von einem „Kollektivversagen, was uns sehr nachdenklich stimmt“. Er fügte hinzu: „Wir lagen zur Halbzeit verdient mit 1:0 zurück, haben uns in der Pause viel vorgenommen, haben dann aber fünfmal das gleiche Gegentor bekommen. Langer Ball hinter die Kette.“ Dennoch richtete er den Blick bereits nach vorn: „Von daher gilt es jetzt, sich am Donnerstag vernünftig vorzubereiten auf das, was am Wochenende ansteht.“
Stimmen zu Spiel
- TSV Plön: Tom Birnkraut – Laurenz Dittmann (83. Tjark Nerger), Hauke Wulf, Philipp Buchholz (77. Luis Pallokat), Luca Witt (84. Piet Neubauer) – Nahne Schmäschke (58. Eike Boeck), Jakob Reimansteiner, Mika Stegmaier (84. Heiner Boeck) – Tom Kohnke, Jakob Tetzlaff, Luis Pallokat
- Trainer: Torsten Hahn
- TSV Flintbek: Tjark Klarmann – Niklas Kock (73. Henri Stein), Andreas Buessau, Christoph Rober – Burak Özcan, Corvin Rehder, Nils Tietgen (88. Rojann Eren), Moritz Schröder (53. Malik Ferhat) – Jan Ratjen, Fynn-Niklas Nordheim (65. Dariush Sommerfeld), Toke Koerner (87. Alexander Schiefelbein)
- Trainer: Stephan Mordhorst
- Schiedsrichter: Florentin Gartz (VfL Oldesloe)
- Assistenten: Younes Alilech, Lars Christopher Priemel
- Zuschauer: 50
- Tore: 1:0 Jakob Tetzlaff (4.), 2:0 Luis Pallokat (58.), 3:0 Laurenz Christian Dittmann (60.), 4:0 Jakob Tetzlaff (80.), 5:0 Tom Kohnke (82.), 6:0 Jakob Tetzlaff (88.)
