Robert Balasz und Moritz Achtenberg. © 2026 SV Todesfelde
Regionalliga-Aufsteiger SV Todesfelde holt mit Moritz Achtenberg ein altbekanntes Gesicht zum „Dorfklub“ zurück, um die Defensive der Blau-Gelben massiv zu verstärken. Der Transfer des 1,93 Meter großen Innenverteidigers stand schon länger im Raum, nun ist die Rückkehr an seine alte, erfolgreiche Wirkungsstätte perfekt.
Achtenberg hatte den Verein im Sommer 2024 verlassen, um sich im harten Regionalliga-Alltag zu beweisen. Nach einem einjährigen Intermezzo, bei dem er wertvolle Viertliga-Erfahrung beim Ligakonkurrenten Eintracht Norderstedt sowie beim Spitzenklub 1. FC Phönix Lübeck sammelte, schließt sich für den Defensivspezialisten nun der Kreis. Mit seinen 27 Jahren befindet sich Achtenberg im besten Fußballeralter und soll der Sörensen-Elf im Kampf um den Klassenerhalt unterstützen.
Robert Balazs schwärmt: „Leidenschaft, Einsatz und voller Fokus“
Vor seiner ersten, überaus erfolgreichen Zeit bei der Mannschaft aus dem Kreis Segeberg hatte sich der extrem zweikampfstarke Defensivakteur bereits beim Oldenburger SV und bei Eutin 08 einen Namen in der Oberliga Schleswig-Holstein gemacht. Nun soll er der ohnehin sattelfesten Todesfelder Hintermannschaft mit seinem Potenzial und seiner Erfahrung dienen..
Der sportliche Leiter des SV Todesfelde, Robert Balazs, zeigte sich nach der Vertragsunterschrift sichtlich erleichtert über den geglückten Coup:
„Wir freuen uns sehr, dass Moritz wieder bei uns ist. Er wird unserer Mannschaft mit seiner Spielweise, seinem kämpferischen Einsatz, seiner Leidenschaft und seinem vollen Fokus auf das Team weitere Stabilität verleihen. Wir erhoffen uns, dass er unserer ohnehin starken Defensive noch zusätzliche Sicherheit gibt und der Mannschaft mit seiner Erfahrung wichtige positive Impulse mit auf den Weg gibt.“
Der Rückkehrer brennt auf seine neue Rolle als Führungsspieler
Dass der Kontakt zwischen dem Spieler und dem Verein auch nach dem Abschied im Jahr 2024 nie wirklich abgebrochen war, erwies sich bei den Verhandlungen als großer Trumpf. Für Achtenberg selbst war die Rückkehr in das familiäre Umfeld des Joda-Sportparks eine absolute Herzensangelegenheit.
„Ich freue mich wirklich sehr, wieder zum SV Todesfelde zurückzukehren“, betont Moritz Achtenberg voller Vorfreude. „Der Kontakt zu vielen Spielern riss natürlich nach meinem Abgang im Sommer nie ab und wir waren immer im regen Austausch. Hier durfte ich tolle Menschen kennenlernen und sportlich meine beste Zeit erleben.“
Als die sportliche Führung schließlich den „Antrag“ machte, fackelte der Innenverteidiger nicht lange. Gleichzeitig formuliert er für seine zweite Amtszeit bei den Blau-Gelben klare, ambitionierte Ziele:
„Als Berto mich dann final gefragt hat, ob ich mir eine Rückkehr vorstellen könnte, musste ich nicht zweimal überlegen. Ich weiß um meine Rolle und möchte in der kommenden Saison gerne noch mehr Verantwortung übernehmen und als Führungsspieler vorangehen. Das ist mein Anspruch. Nun fiebere ich aber erstmal dem Trainingsauftakt entgegen und freue mich, wieder da zu sein.“
