Eckernförder SV zerlegt schwache Jevenstedter beim 7:1 im Pokal

von Ismail Yesilyurt

Das 2:1 von Luc Justen (Eckernförder SV) schickt den TuS Jevenstedt auf die Bretter. © 2025 Ismail Yesilyurt


Klare Sache am Bystedtredder

Deutlich mit 7:1 (2:1) konnte sich der Eckernförder SV im Kreispokal Rendsburg-Eckernförde im Duell der Landesligisten gegen einen in der zweiten Hälfte erschreckend schwachen TuS Jevenstedt durchsetzen. Im Halbfinale wartet auf die Mannschaft von Trainer Maik Haberlag nun ein Auswärtsspiel beim Osterbyer SV. Das ursprünglich für den 3.9. angesetzte Spiel wird vermutlich verschoben, da der ESV an dem Tag bereits in der Landesliga beim TSV Hattstedt gefordert ist. Wenn beide Halbfinalisten zustimmen, wäre der 10. September als Termin denkbar.

Blitzstart durch Leon Apitz

Acht Tore bekamen die zahlreichen Zuschauer in Eckernförde geboten. Der erste Treffer fiel bereits nach 180 Sekunden. Nach schöner Vorarbeit und anschließender Flanke von Nils Woelki traf Leo Apitz (3.) zur frühen Führung für den Oberligaabsteiger. „Wir sind gut gestartet und haben uns dann von einem extrem tief stehenden Gegner einlullen lassen“, ärgerte sich ESV-Coach Maik Haberlag zunächst.

Lucas Seefeldt gleicht aus

Nach dem frühen Gegentreffer konnten die Jevenstedter das Spiel deutlich beruhigen und hatten bis zur 30. Minute ihre beste Phase, die sie auch zum Ausgleichstreffer nutzten. Nach schöner Vorarbeit durch Mirko Mrosek konnte Lucas Seefeldt im gegnerischen Strafraum von Leon Knittel nur durch ein Foulspiel gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Lucas Seefeldt (32.) sicher zum 1:1-Ausgleich.

Luc Justen trifft ins leer Tor

Keine sechzig Sekunden später lag der ESV erneut in Führung. Lucas Gersteuer spielte einen Rückpass auf den schwachen linken Fuß von Torhüter Titus Rohwer. Dessen ungenaue Spieleröffnung landete bei Luc Justen (33.), der für den ESV zum 2:1 ins leere Tor traf. „Das war eine richtige Lachnummer. Das dämliche 1:2 hat uns das Spiel komplett kaputt gemacht und uns das Genick gebrochen“, haderte der Jevenstedter Coach Jilani Ben Mahmoud.

Die zweite Halbzeit brachte das Jevenstedter Trainerduo Bill Chaffe (li.) und Jilani Ben Mahmoud (Jevenstedt) zum Nachdenken. © 2025 Olaf Wegerich
Die zweite Halbzeit brachte das Jevenstedter Trainerduo Bill Chaffe (li.) und Jilani Ben Mahmoud (Jevenstedt) zum Nachdenken. © 2025 Olaf Wegerich

Gäste in Halbzeit zwei völlig von der Rolle

In der zweiten Hälfte präsentierten sich die Gäste dann völlig von der Rolle. Insbesondere bei Standardsituationen brannte es immer wieder lichterloh im Jevenstedter Strafraum. Mit einem direkt verwandelten Eckball erhöhte Henrik Stoeterau (57.) auf 3:1 für die Gastgeber. Beim 4:1 durch Leon Apitz (70.) vertändelten die Gäste im Mittelfeld den Ball.

Schlussphase wird zum Debakel

Vor allem die letzten zwanzig Minuten waren aus Jevenstedter Sicht erschreckend, weil bei der Mannschaft kein Aufbäumen mehr zu erkennen war. In der Schlussphase drehten die Gastgeber dann noch einmal mächtig auf und erzielten durch Henrik Stoeterau (73.), Ole Altendorf (83.) und Timo Bamler (86.) drei weitere Treffer zum 7:1-Erfolg.

Stimmen zum Spiel

„Wir sind verdient eine Runde weitergekommen. Es freut mich für Ole (Altendorf, d. Red.) und für uns, dass er bei seinem Debüt nach seiner Verletzung gleich wieder getroffen hat“, sagte ESV-Trainer Maik Haberlag.

Der Jevenstedter Trainer Jilani Ben Mahmoud hingegen war bedient: „Das war richtig schlecht. Wie wir dann den Rest gespielt haben, das hatte kein Landesliga-Niveau. Das darf uns nicht passieren, dass wir uns 1:7 abschlachten lassen. Das war ernüchternd und deprimierend. So darf man sich die letzten 20 Minuten nicht präsentieren.“

Jilani Ben Mahmoud (Trainer TuS Jevenstedt)

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