Rasmus Tobinski – Neuzugang beim Regionalligisten SC Weiche Flensburg 08 ab Sommer 2026. © 2026 SC Weiche Flensburg 08
Der SC Weiche Flensburg 08 präsentiert seinen siebten externen Neuzugang: den im Norden bestens bekannten Torjäger Rasmus Tobinski. Der 1,90 Meter große Sturmtank, der vom Kultklub Altona 93 an die Bredstedter Straße kommt, bringt nicht nur die eingebaute Torgarantie mit, sondern war der absolute Wunschspieler von Trainer Tim Wulff.
Wulff, der den am 29. April 1998 geborenen Kieler schon seit langer Zeit intensiv beobachtet hatte, zeigte sich nach dem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen begeistert:
„Es ist super, dass es geklappt hat. Ich freue mich, dass sich Rasmus für uns entschieden hat. Er kann in der neuen Saison ein wichtiger Faktor in unserem Spiel werden. Daher freut es mich, dass wir ihn von unserem Weg überzeugen konnten. Ich hoffe, dass wir zusammen viele Erfolge feiern können.“
Gleichzeitig weiß der Flensburger Übungsleiter, welche sportlichen Qualitäten de Neuzugang mitbringt: „Mit Rasmus haben wir einen Stürmer, der weiß, wo das Tor steht. Er ist ein absoluter Vollblutstürmer.“
Ein Dauerbrenner der Superlative: Die beeindruckenden Zahlen der Regionalliga
Tobinski blickt auf eine sportlich herausragende Spielzeit zurück. Neben seinen starken acht Saisontreffern und zwölf Torvorlagen im Trikot von Altona 93 stach vor allem ein Wert heraus: seine schier unglaubliche physische Belastbarkeit. In den 34 absolvierten Partien der Regionalliga Nord verpasste der Angreifer in der gesamten Serie 2025/26 lediglich magere 15 Spielminuten. In sage und schreibe 32 Matches stand er über die volle Distanz auf dem Feld, nur zweimal wurde er kurz vor dem Abpfiff für die Schlussminuten ausgewechselt – für einen Offensivakteur eine absolut außergewöhnliche Bilanz. Mit insgesamt 3.045 absolvierten Spielminuten sicherte sich Tobinski sogar unangefochten den Spitzenplatz in der Einsatzliste der gesamten Regionalliga Nord.
Insgesamt bringt es der physisch starke Mittelstürmer auf 60 Viertliga-Einsätze in seiner Vita (26 Spiele für Eutin 08 in der Saison 2017/18 sowie 34 für Altona) und erzielte dabei zwölf Tore. Kurios: Gegen seinen neuen Arbeitgeber zeigte sich Tobinski in der Vergangenheit besonders treffsicher und netzte in vier Aufeinandertreffen stolze dreimal ein.
Beim letzten Gastspiel im Manfred-Werner-Stadion am 29. April dieses Jahres trug sich der Angreifer beim 4:1-Erfolg der Flensburger mit dem zwischenzeitlichen 1:3-Ehrentreffer für Altona in die Torschützenliste ein.

Dominic Hartmann, Sportlicher Leiter der Flensburger, sagte zum Transfercoup: „Wir sind sehr glücklich, dass sich Rasmus trotz des großen Interesses anderer Vereine für unseren Weg entschieden hat. Das zeigt, dass er von unseren sportlichen Vorstellungen und den Perspektiven bei uns überzeugt ist. Mit ihm gewinnen wir einen Stürmer hinzu, der ein außergewöhnliches Profil mitbringt. Er verfügt über enorme körperliche Präsenz, große Robustheit und eine Wucht, die in dieser Form bislang in unserem Kader gefehlt hat. Wir sind überzeugt, dass er mit seiner Mentalität, seiner körperlichen Präsenz und seinen Qualitäten auf dem Platz eine wichtige Rolle in unserer Mannschaft einnehmen wird.“
Von Kiel über die USA nach Flensburg: Eine bewegte Karriere
Seine fußballerische Ausbildung genoss der gebürtige Kieler in den Nachwuchsleistungszentren von Holstein Kiel und dem FC St. Pauli. Nach seiner ersten Herrenstation in Eutin (2017–2019) wagte Tobinski den großen Sprung über den Atlantik. Vier Jahre lang spielte und studierte er in den USA, wo er für die namhaften College-Mannschaften der Florida International University (FIU Panthers) und der University of Vermont (Vermont Catamounts) auf Torejagd ging.
Nach dreieinhalb Jahren im Ausland zog es ihn zurück in seine Heimatstadt Kiel, wo er von Januar bis August 2023 für den FC Kilia Kiel auflief. Im Anschluss folgte der Wechsel zu Altona 93, wo er endgültig zum absoluten Leistungsträger reifte. Für den Hamburger Kultklub bestritt er insgesamt exakt 100 Pflichtspiele und erzielte dabei die phänomenale Quote von 59 Treffern.
Ein klares Versprechen an die neuen Fans
Die große Wertschätzung zwischen Trainer und Spieler beruht derweil auf Gegenseitigkeit. Tobinski machte bei seiner Vorstellung deutlich, dass die beharrlichen Bemühungen der Flensburger Vereinsführung den Ausschlag für den Wechsel gaben:
„Weiche und insbesondere Tim haben sich schon frühzeitig und stetig um mich bemüht. Das gefällt jedem Spieler. Ich habe in den Gesprächen besonders gemerkt, dass ich in dem Verein eine wichtige Rolle übernehmen kann. Nachdem mir das in Altona gut gelungen ist, wollte ich für meinen nächsten Schritt diese Erfahrung mitnehmen und noch weiter ausbauen. Auf eine sportlich erfolgreiche Saison, in der ich Euch verspreche, immer alles auf dem Rasen zu lassen! Euer Rasmus.“
