Todenbüttel feiert 1:0-Erfolg gegen Meldorf – Holtz überragend

von Olaf Wegerich

Claas Breiholz (SV GW Todenbüttel) köpft den 1-0 Siegtreffer. © 2026 Olaf Wegerich


Der SV GW Todenbüttel kann doch noch gewinnen. In der Verbandsliga West kam die Mannschaft von Trainer Eike Schneider zu einem verdammt wichtigen, aber äußerst schmeichelhaften 1:0 (1:0)-Erfolg im Duell der Aufsteiger gegen TuRa Meldorf. Vor 121 Zuschauern gelang Claas Breiholz (32.) mit einem wuchtigen Kopfball der erlösende Treffer für die Gastgeber, die zuletzt am 7.11.2025 gegen den TSV Vineta Audorf mit 3:0 einen Sieg einfahren konnten und danach in 12 Ligaspielen nicht mehr gewinnen konnten.

Bei hochsommerlichen Temperaturen lieferten sich beide Mannschaften ein hart umkämpftes und sehr temporeiches Duell. Zunächst mit leichten Vorteilen für die Gäste, die bereits nach 120 Sekunden über die rechte Seite durchgebrochen waren und Pech hatten, dass Oke Boje mit einem Flachschuss ins kurze Eck an Yannick Holtz scheiterte.

Boern Ehlers (TuRa Meldorf) mit einer Riesenchance gegen Yannick Holtz (Todenbüttel). © 2026 Olaf Wegerich
Boern Ehlers (TuRa Meldorf) mit einer Riesenchance gegen Yannick Holtz (Todenbüttel). © 2026 Olaf Wegerich

Nach knapp zwanzig Minuten verfehlte ein Distanzschuss erneut von Erik Boje nur knapp das Ziel.
Danach kamen die Gastgeber endlich besser ins Spiel und konnten sich ihrerseits gute Chancen erspielen.

Bjarne Hansen (28.) hatte Pech mit einem Freistoß, den er knapp neben das Tor setzte, und auf der Gegenseite verpasste Christoph Koll (29.) für TuRa nach einer schönen Kombination über die linke Seite völlig frei vor dem glänzend parierenden Yannick Holtz.

Dann bekamen die Gastgeber an der linken Strafraumseite einen Freistoß zugesprochen, den Lasse Holling vor das Tor schlug. Über Umwege landete der Ball bei Claas Breiholz (33.), der zum 1:0 einköpfte.

Maik-Manuel Reimers (SV GW Todenbüttel) gegen Niklas Meers (TuRa Meldorf). © 2026 Olaf Wegerich
Maik-Manuel Reimers (SV GW Todenbüttel) gegen Niklas Meers (TuRa Meldorf). © 2026 Olaf Wegerich

In einem Spiel mit offenem Visier, in dem beide Mannschaften die Entscheidung suchten, hatte Meldorf noch vor der Pause zwei Riesenmöglichkeiten, den Ausgleich zu erzielen. Zunächst umspielte Nick Boyens (40.) den Torhüter, wurde dann beim Schussversuch geblockt, blieb aber im Ballbesitz und scheiterte im zweiten Versuch an Yannick Holtz. Nur drei Minuten später brach Oke Boje über die linke Seite durch, scheiterte aber erneut am gut aufgelegten Yannick Holtz.

Auch nach der Pause hielten die Mannschaften das Tempo weiter hoch, und es kam auf beiden Seiten zu gefährlichen Torannäherungen. Die Gastgeber verteidigten weiterhin sehr leidenschaftlich, kamen aber nur noch sporadisch zu Entlastungsangriffen.

In der Schlussphase warf TuRa alles nach vorne, um den Ausgleich zu erzwingen.
Zunächst ließ der eingewechselte Lasse Wolter (72.) zwei Gegenspieler stehen, um dann an Yannick Holtz zu scheitern. Auch Oke Boje (81.) ging es nicht besser, als er aus gut 18 Metern an Yannick Holtz verzweifelte.

David Quade (TuRa Meldorf) gegen Lasse Holling (SV GW Todenbüttel). © 2026 Olaf Wegerich
David Quade (TuRa Meldorf) gegen Lasse Holling (SV GW Todenbüttel). © 2026 Olaf Wegerich

Danach hatten die Gastgeber zweimal Riesendusel, als Lasse Wolter (83.) am Außenpfosten scheiterte und nur eine Minute später ein Schuss von der Lattenunterkante ins Feld zurückprallte.
So ging das Zittern weiter bis tief in die Nachspielzeit, als Lasse Wolter eine flache Hereingabe, hart bedrängt, knapp über das Tor setzte.

Am Ende durfte Todenbüttel dank großer Leidenschaft, eines überragenden Yannick Holtz und einer großen Portion Spielglück einen schmeichelhaften, aber nicht unverdienten 1:0-Heimsieg feiern und blickt zuversichtlich in die letzten Saisonspiele.

ähnliche Artikel

Consent Management Platform von Real Cookie Banner