Phönix Lübeck sichert sich Daniel Haritonov

von Ismail Yesilyurt

Daniel Haritonov. © 2026 1. FC Phönix Lübeck


Wie der Regionalligist 1. FC Phönix Lübeck offiziell bekannt gab, wechselt Daniel Haritonov vom Ligakonkurrenten SV Meppen an die Travemünder Allee. Der 26-jährige Linksfuß, der als einer der geschätzten Außenbahnspieler der Liga gilt, unterschrieb bei den „Adlern“ einen Zweijahresvertrag.

Ein moderner Außenverteidiger mit Offensivdrang

Mit Haritonov gewinnt Phönix Lübeck einen Spieler, dessen Vita sowohl Erfahrung als auch fußballerische Finesse verspricht. Geboren in Landau in der Pfalz, genoss der Defensivspezialist eine erstklassige Ausbildung: In der Jugend schaffte er es bis in die deutsche U16-Nationalmannschaft und durchlief unter anderem die Nachwuchsschmiede von 1899 Hoffenheim.

Haritonov feste Größe im Emsland

In den vergangenen drei Jahren war er beim SV Meppen eine feste Größe und davor bei Stationen wie Schwarz-Weiß Rehden, Bayern Alzenau und Wacker Nordhausen aktiv. In insgesamt 136 Einsätzen in der Regionalliga Nord kommen 9 Tore und 21 Vorlagen zusammen. Eine statistische Quote, die für einen Defensivspieler außergewöhnlich ist.

„Wir freuen uns auf eine Menge Qualität für die linke Seite“

Sportdirektor Frank Salomon zeigt sich entsprechend begeistert von der Neuverpflichtung: „Daniel ist ein Spieler, der konsequent gegen den Ball arbeitet und nach Ballgewinnen schnell in die Vorwärtsbewegung umschaltet. Gleichzeitig bringt er über die linke Seite ein großartiges Passspiel sowie die Fähigkeit mit, das Spiel aus tieferen Räumen anzukurbeln.“

Salomons Fazit fällt deutlich aus: „Wir freuen uns auf eine Menge Qualität für die linke Seite.“

Sehnsucht nach Erfolg und Hanse-Flair

Für Haritonov selbst ist der Wechsel nach Lübeck ein bewusster Schritt. Nach einer „sehr guten und erfolgreichen Zeit“ im Emsland reizt ihn nun das ambitionierte Projekt bei Phönix.

„Genau an dieses Gefühl möchte ich in Lübeck anknüpfen. Der Wechsel zu Phönix ist für mich sportlich spannend, weil der Verein klare Ziele verfolgt und ich überzeugt bin, dass ich meinen Teil zu einer erfolgreichen Entwicklung beitragen kann“, so der Neuzugang.

Neben der sportlichen Perspektive spielte auch der Standort eine Rolle bei der Entscheidungsfindung. Der Pfälzer freut sich auf den Norden und die neue Umgebung: „Dazu kommt, dass Lübeck als Stadt unglaublich viel zu bieten hat. Ich freue mich deshalb riesig auf die neue Aufgabe und darauf, hier schnell anzukommen.“

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