Der jüngste Trainer der überregionalen Ligen ist sehr erfolgreich unterwegs – Dennis Guscinas (Suchsdorfer SV). © 2026 Ismail Yesilyurt
Der Suchsdorfer SV ist derzeit in der Verbandsliga Ost „schneller als die Polizei erlaubt“ unterwegs. Mit einem souveränen 3:0-Auswärtssieg beim direkten Konkurrenten TSV Flintbek machten die Kieler am Wochenende „die Fünf voll“: Der fünfte Sieg in Serie katapultiert die Mannschaft von Trainer Dennis Guscinas aus der vor wenigen Wochen noch aussichtslos erscheinenden Position auf dem Relegationsplatz, der eventuell zu einem Abstieg führen kann, direkt auf den elften Tabellenplatz. Damit steht der SSV erstmals seit langer Zeit auf einem Nicht-Abstiegsplatz und übergibt das ungeliebte Ticket für eine mögliche Relegation in die Kreisliga an die Konkurrenz aus dem Kieler Süden.
Nervöser Beginn und taktischer Schachzug
Vor 111 Zuschauern war die Partie zunächst von großer Nervosität geprägt. Flintbek erwischte den besseren Start und kam in den ersten zehn Minuten zu gefährlichen Abschlüssen, doch Suchsdorf hielt mit körperlicher Präsenz dagegen. „Hut ab, was die Mannschaft aktuell leistet. Das ist schon echt außerordentlich“, lobte der erst 23-jährige Coach Guscinas sein Team nach dem Abpfiff.
In der Halbzeitpause bewies der junge Trainer ein glückliches Händchen und veränderte das Anlaufverhalten sowie das Spiel mit dem Ball. Die Belohnung folgte prompt: In der 50. Minute eroberte Tim Joneleit den Ball an der Mittellinie, leitete über Johann Frerichs ein und vollendete dessen Querpass höchstpersönlich zum knotenlösenden 1:0.
Kontrolle durch Pressingmomente
Zwischen der 45. und 75. Minute dominierte Suchsdorf das Geschehen fast nach Belieben, auch ohne permanenten Ballbesitz. Guscinas analysierte treffend: „Wir kontrollieren das Spiel in dieser Phase sehr, sehr gut, haben gar nicht unbedingt viel den Ball, aber super viele Pressingmomente. Und in den Momenten, die wir mit Ball haben, sind wir gefährlich.“

Flintbek hingegen fand in dieser Phase offensiv kaum statt. Erst in der Schlussviertelstunde mussten die Gäste noch einmal zittern. Ein gefährlicher Abpraller und eine Glanzparade von SSV-Keeper Mats Berger gegen einen Flintbeker Stürmer verhinderten den Ausgleich. „Dieses Glück haben wir uns in der jetzigen Situation schon erarbeitet“, betonte Guscinas mit Blick auf die kritischen Szenen.
Johann Frerichs krönt seine Leistung
In der Schlussphase spielten die Suchsdorfer ihre Konterstärke eiskalt aus. Johann Frerichs krönte seine starke Leistung in der 87. Minute, als er drei bis vier Gegenspieler stehen ließ und zum 2:0 einschob. Den endgültigen Schlusspfiff setzte Philipp Hackethal, der eingewechselt nur wenige Sekunden brauchte, um in der Nachspielzeit (90.+1) den Treffer zum 3:0-Endstand zu erzielen.
Der Jubel beim SSV kannte nach dem Abpfiff keine Grenzen. „Wir haben das erste Mal seit sehr, sehr langer Zeit den Platz unten verlassen und sind natürlich total glücklich darüber“, so Guscinas. Dennoch mahnt er zur Konzentration für die kommenden Aufgaben: „Wir müssen so weitermachen, wie wir es jetzt gerade tun, denn das macht die Mannschaft wirklich hervorragend.“
Tim Joneleits 1:0 fegt Steine aus dem Weg zum 5. Sieg in Folge für Suchsdorf
Der Suchsdorfer SV ist derzeit in der Verbandsliga Ost „schneller als die Polizei erlaubt“ unterwegs. Mit einem souveränen 3:0-Auswärtssieg beim direkten Konkurrenten TSV Flintbek machten die Kieler am Wochenende „die Fünf voll“: Der fünfte Sieg in Serie katapultiert die Mannschaft von Trainer Dennis Guscinas aus der vor wenigen Wochen noch aussichtslos erscheinenden Position auf dem Relegationsplatz, der eventuell zu einem Abstieg führen kann, direkt auf den elften Tabellenplatz. Damit steht der SSV erstmals seit langer Zeit auf einem Nicht-Abstiegsplatz und übergibt das ungeliebte Ticket für eine mögliche Relegation in die Kreisliga an die Konkurrenz aus dem Kieler Süden.
Nervöser Beginn und taktischer Schachzug
Vor 111 Zuschauern war die Partie zunächst von großer Nervosität geprägt. Flintbek erwischte den besseren Start und kam in den ersten zehn Minuten zu gefährlichen Abschlüssen, doch Suchsdorf hielt mit körperlicher Präsenz dagegen. „Hut ab, was die Mannschaft aktuell leistet. Das ist schon echt außerordentlich“, lobte der erst 23-jährige Coach Guscinas sein Team nach dem Abpfiff.

In der Halbzeitpause bewies der junge Trainer ein glückliches Händchen und veränderte das Anlaufverhalten sowie das Spiel mit dem Ball. Die Belohnung folgte prompt: In der 50. Minute eroberte Tim Joneleit den Ball an der Mittellinie, leitete über Johann Frerichs ein und vollendete dessen Querpass höchstpersönlich zum knotenlösenden 1:0.
Kontrolle durch Pressingmomente
Zwischen der 45. und 75. Minute dominierte Suchsdorf das Geschehen fast nach Belieben, auch ohne permanenten Ballbesitz. Guscinas analysierte treffend: „Wir kontrollieren das Spiel in dieser Phase sehr, sehr gut, haben gar nicht unbedingt viel den Ball, aber super viele Pressingmomente. Und in den Momenten, die wir mit Ball haben, sind wir gefährlich.“
Flintbek hingegen fand in dieser Phase offensiv kaum statt. Erst in der Schlussviertelstunde mussten die Gäste noch einmal zittern. Ein gefährlicher Abpraller und eine Glanzparade von SSV-Keeper Mats Berger gegen einen Flintbeker Stürmer verhinderten den Ausgleich. „Dieses Glück haben wir uns in der jetzigen Situation schon erarbeitet“, betonte Guscinas mit Blick auf die kritischen Szenen.
Johann Frerichs krönt seine Leistung
In der Schlussphase spielten die Suchsdorfer ihre Konterstärke eiskalt aus. Johann Frerichs krönte seine starke Leistung in der 87. Minute, als er drei bis vier Gegenspieler stehen ließ und zum 2:0 einschob. Den endgültigen Schlusspfiff setzte Philipp Hackethal, der eingewechselt nur wenige Sekunden brauchte, um in der Nachspielzeit (90.+1) den Treffer zum 3:0-Endstand zu erzielen.
Der Jubel beim SSV kannte nach dem Abpfiff keine Grenzen. „Wir haben das erste Mal seit sehr, sehr langer Zeit den Platz unten verlassen und sind natürlich total glücklich darüber“, so Guscinas. Dennoch mahnt er zur Konzentration für die kommenden Aufgaben: „Wir müssen so weitermachen, wie wir es jetzt gerade tun, denn das macht die Mannschaft wirklich hervorragend.“
Stimme zum Spiel
TSV Flintbek: Klarmann – Wischnewski (67. Schulz), Roempke, Todic (88. Ferhat), Özcan – Schemborski, Ratjen, Kock, Grimm (64. Koerner) – Tietgen, Malte Frahm (89. Dagga).
Trainer: Matthias Liebal.
Suchsdorfer SV: Berger – Mlinski, Joneleit, Jan Sellmer, Klose (90. Hackethal) – Frerichs, Borchers (87. Stengel), Hoppenstock (87. Plew), Bredtmann (54. Lübbehusen) – Eberling, Borkowski (74. Soll).
Trainer: Dennis Guscinas.
SR: Moritz Fink (Rendsburger TSV).
Ass.: Rene Thielker-Meyer, Dr. Carsten Füg.
Z.: 111.
Tore: 0:1 Tim Joneleit (50.), 0:2 Johan Frerichs (87.), 0:3 Philip Hackethal (90.+1).
27. Spieltag – Verbandsliga Ost
| Datum | Begegnung | Erg. |
|---|---|---|
| 24.04.26 | Preetzer TSV – Kieler MTV | 1:3 |
| 24.04.26 | SG Oldenburg / SV Göhl II – TSV Altenholz | 2:3 |
| 25.04.26 | Probsteier SG 2012 – MTV Dänischenhagen | 4:1 |
| 25.04.26 | TSV Gremersdorf – TSV Plön | 1:1 |
| 26.04.26 | Heikendorfer SV – SVG Pönitz | 0:0 |
| 26.04.26 | TSV Flintbek – Suchsdorfer SV | 0:3 |
| 26.04.26 | Wiker SV – SpVg Eidertal Molfsee II | 0:3 |
Tabelle Verbandsliga Ost
| Pos | Verein | Sp. | Tore | Pkt. |
|---|---|---|---|---|
| 1 | SVG Pönitz | 25 | 68:44 | 50 |
| 2 | Probsteier SG 2012 | 25 | 77:45 | 46 |
| 3 | Heikendorfer SV | 24 | 47:16 | 45 |
| 4 | Wiker SV Kiel | 24 | 45:38 | 40 |
| 5 | SG Sarau / Bosau | 25 | 47:42 | 39 |
| 6 | SpVg Eidertal Molfsee II (Auf) | 25 | 69:54 | 38 |
| 7 | Kieler MTV (Auf) | 22 | 46:34 | 36 |
| 8 | TSV Altenholz (Ab) | 25 | 61:55 | 35 |
| 9 | TSV Plön | 26 | 52:53 | 33 |
| 10 | Preetzer TSV (Ab) | 23 | 42:40 | 32 |
| 11 | Suchsdorfer SV | 23 | 38:48 | 31 |
| 12 | MTV Dänischenhagen | 23 | 37:54 | 30 |
| 13 | TSV Flintbek | 25 | 37:51 | 28 |
| 14 | SG Oldenburg / SV Göhl II | 24 | 40:70 | 21 |
| 15 | TSV Gremersdorf (Auf) | 25 | 27:89 | 10 |
| 16 | TSV Bordesholm zg. (Ab) | 0 | 0:0 | 0 |
