Santino Laubinger (li., Hartenholm) gegen Jonte Frommhagen (SC Rönnau). © 11ven Pixel – Martin Bläsing
Der TuS Hartenholm ist stark aus der Winterpause gestartet: Mit 7 Punkten aus 4 Spielen unterstrich der Landesligist, dass er keinesfalls ins untere Tabellendrittel gehört. Vor allem die Transfers vom Stuff-Team Zenker,Meyer und Vogelsang sowie die Arbeit der Mannschaft zeigen Wirkung. Die neu formierte Defensive präsentierte sich zuletzt äußerst stabil, während das Umschaltspiel der Hartenholmer mit hoher Geschwindigkeit für Gefahr sorgt.
Intensives Duell auf Augenhöhe
In einem intensiven Duell begegneten sich der SC Rönnau und der TuS Hartenholm anschließend auf Augenhöhe. Beide Mannschaften starteten vorsichtig in die Partie – spürbar war auf beiden Seiten der Respekt vor einem möglichen Fehler.
Chancenarm bis Pause
Rönnau versuchte über kontrollierten Ballbesitz Sicherheit ins Spiel zu bringen, während Hartenholm mit schnellen, gefährlichen Kontern immer wieder Nadelstiche setzte. Besonders die neu formierte Defensive der Gäste präsentierte sich dabei stabil und vielversprechend.
Die größte Chance der ersten Halbzeit hatte Blerim Bara, der plötzlich frei vor dem Tor auftauchte, den Abschluss jedoch nicht im Netz unterbringen konnte. Auch nach einer Ecke von Miguel Marcus wurde es brandgefährlich, doch die Rönnauer Defensive klärte in höchster Not auf der Linie. So ging es folgerichtig mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.
Wechsel bringen Schwung – Eigentor kippt Spiel
In der zweiten Halbzeit musste Hartenholms Trainer Jörg Zenker früh reagieren: Torjäger Blerim Bara musste angeschlagen mit Leistenproblemen vom Feld. Für ihn kam Jephthe Mianthezila ins Spiel. Kurz darauf, in der 49. Minute, musste auch Maximilian Kokot verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Für den Mittelfeldstrategen übernahm Christ Noah Foli.
Die Wechsel brachten frischen Wind: Hartenholm gewann an Tempo über die Flügel und erhöhte den Druck spürbar – das 0:1 schien in dieser Phase greifbar.
Rönnau kontert eiskalt
Doch dann der Rückschlag: In der 65. Minute segelte eine Flanke der Gastgeber in den Strafraum, die Marcio Teixeira unglücklich per Kopf ins eigene Tor lenkte. Ein bitterer Moment für die Gäste.
Hartenholm zeigte jedoch Moral, stellte offensiv um und agierte phasenweise mit einem mutigen 3-4-3-System bei eigenem Ballbesitz. Trotz aller Bemühungen blieb der Ausgleich aus – stattdessen nutzte Rönnau einen Konter eiskalt aus: Janick Lohse erzielte das 2:0 und sicherte dem SC Rönnau damit die drei Punkte.
Belastung durch Mittwochsspiel
Am Ende machte sich bei Hartenholm auch die Belastung bemerkbar: Das Spiel unter der Woche gegen SV Todesfelde II hatte sichtbar Kraft gekostet, sodass in der Schlussphase die nötige Frische fehlte.
TuS Hartenholm: Samuel Aphrem – Jan-André Sievers, Marcio Mateus, Robert Wasner, Till Siemßen – Paul Gehrmann – Santino Laubinger, Benjamin Karadzic, Macimilian Kokot, Miguel Marcus – Blerim Bara.
Trainer: Jörg Zenker.
SR: Jannik Romahn(SV Hemmingstedt).
Ass.: Nico Lacher, Nigel Mälk.
Z.: 150.
Tore: 1:0 Marcio Mateus (65., ET), 2:0 Janick Loose (75.).
(Quelle: Martin Bläsing / TuS Hartenholm)
