Spannende Vorrunden-Gruppen beim 2. Nazareth Personal Cup

von Ismail Yesilyurt

Joshua Nwokoma (Kilia Kiel) war bester Schütze der Vorrunde. © 2025 Ismail Yesilyurt


Alle teilnehmenden Mannschaften an der Endrunde des 2. Nazareth Personal Cup stehen fest. Dabei gab es in allen Vorrunden-Staffeln, die am Samstag und Sonntag durchgeführt wurden, sehr spannende Konstellationen zum Ende der Veranstaltung. Da aus den beiden Fünfer-Gruppen am Samstag drei Mannschaften und aus der einzigen Runde am Sonntag mit sieben Teams vier Mannschaften in die Endrunde am Montag einzogen, kamen im letzten Gruppenspiel auch mal drei Mannschaften im finalen Gruppenspiel für das letzte Endrunden-Ticket infrage.

Das Turnier war und ist wie gewohnt bestens organisiert. Mit einer neuen Beschallungsanlage moderierte Hallensprecher Ingo Dierks wie auch in der Vergangenheit souverän und versorgte die Zuschauer mit den wichtigsten Informationen zu den Spielen. In den insgesamt fair geführten Partien gab es kaum eine Zeitstrafe.

In dieser Gruppe mussten die Organisatoren etwas improvisieren. Der Landesligist TSV Kronshagen sagte am Heiligabend ab. Trotz Bemühungen war über die Feiertage kein Ersatz für den 27. Dezember zu bekommen. So spielte diese Gruppe nur mit vier Teams bei einer ausgedehnten Spielzeit von 12 auf 15 Minuten in der Gemeindesporthalle in Heikendorf. Während der Heikendorfer SV und der VfR Laboe vor ihrem dritten Spiel gegeneinander bereits qualifiziert waren, war die finale Partie dieser Gruppe bei nur vier Teams logischerweise ein Endspiel um das letzte Ticket.

Marvin Braun (Raisdorfer TSV) gegen die Schranke von Felix Rasmussen (TSV Neudorf-Bornstein). © 2025 Ismail Yesilyurt
Marvin Braun (Raisdorfer TSV) gegen die Schranke von Felix Rasmussen (TSV Neudorf-Bornstein). © 2025 Ismail Yesilyurt

Dabei besaß der TSV Neudorf-Bornstein gegen den Raisdorfer TSV den Vorteil, nicht gewinnen zu müssen. Mit dem 1:0 hatte Neudorf-Bornstein noch mehr Trümpfe in der Hand. Als Raisdorfs Sebastian Bern aber nach etwas mehr als der Hälfte der Spielzeit das 2:1 für den RTSV erzielte, waren alle Steine aus dem Weg für den dritten Platz für das Team aus dem Osten von Kiel. Ilkan Avci zum 3:1 und nochmals Bern machten das Ding für den frühen Montagabend klar.

Beste Torschützen

5 Tore

  • Jack Palm (Heikendorfer SV)

4 Tore

  • Tim Mordhorst (Heikendorfer SV)

2 Tore

  • Sebastian Bern (Raisdorfer TSV)
  • Dennis Hegewald (VfR Laboe)
  • Dragan Mitrovic (Raisdorfer TSV)
  • Kalvi Rumohr (Heikendorfer SV)

In dieser Runde beanspruchten wie erwartet der SVE Comet Kiel und die Probsteier SG die ersten beiden Plätze. Dahinter hatte die FT Preetz alles in der eigenen Hand. In den letzten beiden Spielen traf die Freie Turnerschaft auf die direkten Konkurrenten um die wichtige Bronzemedaille. Doch gute Haltungsnoten gab es nicht für die Preetzer. Erst beim 1:3 gegen den MED SV, was gleichzeitig das Aus bedeutete, und dann auch noch gegen den SV Kirchbarkau, wo es mit einem 0:4 ordentlich etwas auf die Mütze gab. Auf der Tribüne wohnte der umgezogene MED SV bei. Ein FT-Teilerfolg, der für das Weiterkommen des MED SV ausgereicht hätte, blieb aus.

Linus Ginosa (SV Kirchbarkau) mit seinem Doppelpack - Keeper Deniz List (FT Preetz) ohne Chance. © 2025 Ismail Yesilyurt
Linus Ginosa (SV Kirchbarkau) mit seinem Doppelpack – Keeper Deniz List (FT Preetz) ohne Chance. © 2025 Ismail Yesilyurt

Entscheidend war das 1:0 für Kirchbarkau durch Sascha Böttcher, das nach der Hälfte der Aktionszeit auf dem Hallenparkett alle Dämme brach. Luis Schröder und ein Doppelpack von Linus Ginosa lotsten das SV-Schiff anschließend sicher in den Endrunden-Hafen.

Schiedsrichter: Frederick Simon (Heikendorfer SV), Olaf Duhnke (Heikendorfer SV)

Beste Torschützen

4 Tore

  • Alban Jashari (SVE Comet Kiel)
  • Din Mehanovic (Probsteier SG)

2 Tore

  • Yasin Akbulut (Probsteier SG)
  • Serhat Ortac (MED SV)
  • Azem Mehanovic (Probsteier SG)
  • Alan Rahman (MED SV)
  • Theo Schröder (SV Kirchbarkau)

Sehr guter Hallenfußball wurde in dieser Gruppe am Sonntag zelebriert. Insgesamt sieben Mannschaften querbeet aus den Spielklassen boten einen kurzweiligen Tag. Schöne Kombinationen, viele Tore und auch eine Menge Spannung um die vier Plätze für die Endrunde wurden geboten. Die haushohen Favoriten, nicht nur auf den Gruppensieg, Kilia Kiel und die SpVg Eidertal Molfsee, beherrschten ihre Kontrahenten und hatten ohne Probleme schnell den Termin für den Nazareth Personal Cup am Montag gebucht. Der TSV Melsdorf ließ sich ebenfalls nicht lange bitten und hatte mit dem 1:0 gegen den TuS Gaarden im 15. von 21 Gruppenspielen die Fahrkarte für die ersten vier Plätze so gut wie sicher in der Tasche.

Ibrahim Gyaase schießt mit diesem Tor gegen den TSV Altenholz den TuS Gaarden in die endrunde. © 2025 Ismail Yesilyurt
Ibrahim Gyaase schießt mit diesem Tor gegen den TSV Altenholz den TuS Gaarden in die Endrunde. © 2025 Ismail Yesilyurt

Die Entscheidung um die letzte Eintrittskarte für die Endrunde wurde sehr knapp. Der TuS Gaarden behielt seine Option mit dem 3:2 gegen den TSV Altenholz, der in den letzten zwei Spielen, das zweite gegen den TSV Russee mit 2:4, alle Vorteile aus der Hand gab. Der TuS aus dem Kieler Oststadtteil benötigte dazu noch Schützenhilfe von Kilia Kiel. Die bekam das Team von Kai Taschetta. Kilia schlug den Heikendorfer SV II mit 5:0. Somit begleitete der TuS Gaarden mit einem um einen Treffer besseren Torverhältnis Eidertal, Kilia und Melsdorf in die Finalrunde.

Schiedsrichter: Frederick Simon (Heikendorfer SV), Moritz Stöcken (Fortuna Wellsee)

Beste Torschützen

8 Tore

  • Joshua Nwokoma (Kilia Kiel)

5 Tore

  • Ibrahim Gyaase (TuS Gaarden)
  • Marvin Voß (TSV Russee)

4 Tore

  • Seymen Ahmet Ködörgü (SpVg Eidertal Molfsee)

3 Tore

  • Luca Aouci (SpVg Eidertal Molfsee)
  • Fabian Reese (TSV Russee)
  • Luca Senger (Kilia Kiel)
  • Tom Wüllner (SpVg Eidertal Molfsee)

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