Moritz Achtenberg Vertragsunterschrift. © 2026 1. FC Phönix Lübeck
Der 1. FC Phönix Lübeck II hat sich im Winter personell verstärkt: Innenverteidiger Moritz Achtenberg wechselt vom FC Eintracht Norderstedt an den Flugplatz und schließt sich zunächst der zweiten Mannschaft der Adlerträger an. Der 27-Jährige unterschrieb ein bis zum Saisonende gültiges Arbeitspapier und soll in der U23 eine tragende Rolle übernehmen.
Erfahrung für Stabilität und Führung
Achtenberg bringt reichlich Erfahrung mit nach Lübeck. Über 90 Einsätze in der Oberliga Schleswig-Holstein sowie mehr als 50 Partien in der Regionalliga Nord stehen für den 193 Zentimeter großen Defensivspezialisten zu Buche. Diese Routine soll er nun vor allem in der jungen Phönix-Reserve einbringen, die er ab sofort mit Stabilität und Führungsstärke in der Abwehr unterstützen soll. Gleichzeitig ist der Neuzugang auch eine Option für Regionalliga-Cheftrainer Christiano Adigo und damit perspektivisch für die erste Mannschaft interessant.
Achtenberg im Test gegen Wacker Hamburg dabei
Zuletzt lief Achtenberg für Eintracht Norderstedt auf, wo er aus zeitlichen Gründen seinen Vertrag beendete. Zuvor spielte der Defensivspieler unter anderem für den SV Todesfelde, Eutin 08 und den Oldenburger SV.

Den Schritt nach Lübeck begründet der Abwehrspieler selbst mit klaren Zielen: „Ich wurde gut aufgenommen, möchte meine Erfahrung einbringen und die Jungs an die Hand nehmen. Ich denke, dass eine solche Verantwortung als ältester Spieler im Team gut für meine Entwicklung ist. Bei Phönix ist auch der Schritt in die erste Mannschaft in der Regionalliga gegeben. Das reizt mich. Nicht zuletzt ist Phönix eine sehr gute Adresse in der Region.“ Beim 4:2 vor einer Woche im Vorbereitungsspiel gegen den Hamburger Oberligisten Vorwärts Wacker kamen beide Seiten sich näher.
„Super Spieler mit viel Erfahrung“
Große Stücke hält auch U23-Trainer Kevin Wölk auf seinen neuen Führungsspieler. „Es ist ein glücklicher Umstand, dass Moritz verfügbar war. Der künftige Fahrtweg ist für ihn deutlich entspannter. Wenn er gut performt, ist die Tür nach oben zu den Regionalliga-Profis jederzeit offen“, so Wölk. Er beschreibt Achtenberg als „super Spieler mit viel Erfahrung“, der sich in der Region bereits einen Namen gemacht habe und bei Phönix vorangehen sowie die Mannschaft führen soll.
