Benny Soares (li., Tofe) gegen Relind Neziri (Lohne). © 2025 Olaf Wegerich
Nach dem vielumjubelten Aufstieg in die Regionalliga Nord laufen die Personalplanungen im Joda-Sportpark auf Hochtouren. Die Devise beim SV Todesfelde für das Abenteuer Viertklassigkeit lautet ganz klar: Kontinuität gepaart mit hoher Identifikation. Inmitten der Kadergestaltung für die anstehende Regionalliga-Saison 2026/2027 hat der sportliche Leiter mit dem Defensiv-Allroundern Benny Soares und Noel Denis sowie den Offensivkraft Pepe Kruse gleich drei absolute Stützen der jüngsten Erfolgsgeschichte um ein weiteres Jahr unter Vertrag genommen.
Das Trio steht sinnbildlich für die Philosophie der „Tofe“-Verantwortlichen, auf ein eingespieltes Mannschaftsgefüge zu bauen, das die Werte und das familiäre Umfeld des Dorfklubs verinnerlicht hat. Geradlinigkeit und bedingungsloser Teamgeist sollen auch in der neuen Liga das Faustpfand im harten Kampf um den Klassenerhalt sein.
Kontinuität in der Abwehr: Eigengewächs Soares und Regionalliga-Erfahrung durch Denis
Mit der Vertragsverlängerung von Benny Soares bleibt den Blau-Gelben ein echtes Juwel aus der eigenen Schmiede erhalten. Der 21-jährige Rechtsverteidiger, der einst aus der eigenen U23 in den Liga-Kader aufrückte und im Verein langfristig aufgebaut wurde, hat sich rasant zum Kaderspieler im Herrenbereich entwickelt. Mit seiner starken spielerischen Auffassungsgabe und seiner Flexibilität auf den Außenbahnen verkörpert der gebürtige Segeberger exakt das Profil, das gefragt ist.

Ebenfalls ein wichtiges Signal ist der Verbleib von Noel Denis. Der 24-jährige linke Verteidiger, der in den Nachwuchsleistungszentren des FC St. Pauli und von Holstein Kiel ausgebildet wurde, kam im Sommer 2025 vom Hamburger Regionalligisten FC Teutonia 05 nach Todesfelde. Seine Robustheit sowie seine wertvolle Erfahrung aus dem viertklassigen Oberhaus gaben der Hintermannschaft in der vergangenen Aufstiegssaison enorme Stabilität.
Offensivpower bleibt erhalten: Pepe Kruse stürmt weiter für Blau-Gelb
Für die nötige Durchschlagskraft in vorderster Front wird auch in der Spielzeit 2026/27 Pepe Kruse sorgen. Der 22-jährige Angreifer, der flexibel im Sturmzentrum oder auf dem rechten Flügel eingesetzt werden kann, brennt auf seine Einsätze in der Regionalliga Nord. Kruse, der im Nachwuchs von Hans Rostock und Holstein Kiel geformt wurde, kam über den Umweg Dynamo Schwerin nach Todesfelde und erweist sich seither als extrem mannschaftsdienlicher Offensivakteur.

Geschäftsführer Heiko Spiering zeigte sich sichtlich erleichtert und erfreut über den dreifachen Verhandlungsfolg, der den eingeschlagenen Weg des Vereins eindrucksvoll untermauert:
„Pepe, Noel und Benny stehen für Einsatzbereitschaft, Teamgeist und Identifikation mit dem SV Todesfelde. Sie kennen unser Umfeld, unsere Werte und wissen, worauf es ankommt. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir den gemeinsamen Weg fortsetzen können.“
