Abschied vom Tisch: Stefan „Köppi“ Köpke bleibt Schönkirchen-Trainer

von Ismail Yesilyurt

Stefan Köpke (li.) und Felix Wagner. © 2026 Concordia Schönkirchen


Der angekündigte Abschied ist vom Tisch: Stefan Köpke bleibt Trainer beim Kreisligisten TSG Concordia Schönkirchen – und sorgt damit für eine überraschende Wendung in der sportlichen Planung des Vereins.

Im Dezember 2025 wurde die befristete Zusammenarbeit vereinbarungsgemäß zum Saisonende für beendet erklärt. Die Entscheidung wurde öffentlich gemacht, parallel lief bereits die Suche nach einem Nachfolger. Doch die Entwicklungen der vergangenen Wochen brachten Bewegung in die Personalie – und führten nun zu einem echten „Rücktritt vom Rücktritt“.

Nach intensiven Gesprächen, unter anderem mit Obmann Tim Pfeifer Barbosa, reifte bei Köpke die Entscheidung, doch weiterzumachen. Der Trainer verlängert um ein weiteres Jahr und wird damit bis 2027 gemeinsam mit Felix Wagner die Geschicke der Liga-Mannschaft lenken.

„Es waren die besonderen Umstände, die Gespräche mit der Mannschaft und dem Umfeld sowie die ohnehin schon enge Bindung zum Verein, die ursächlich für meine Entscheidung verantwortlich waren“, erklärte Köpke. „Der Rücktritt vom Rücktritt war unter diesen Rahmenbedingungen alternativlos für mich. Ich freue mich auf die Aufgabe und die weitere Zusammenarbeit mit vielen guten Typen.“

Für die TSG ist die Kehrtwende ein großes positives Signal mit Außenwirkung. Und für Köppi selbst offenbar das gute Gefühl, dass manche Entscheidungen eben doch noch eine Verlängerung in der Nachspielzeit vertragen.

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