Hohenwestedt erwartet Nordmark Satrup: „Satrup ist ein eklig zu bespielender Gegner“

von Olaf Wegerich

Sebastian Barth (li.) und der MTSV Hohenwestedt gehen mit einem Six-Pack gegen Satrup. © 2024 Ismail Yesilyurt


Der MTSV Hohenwestedt ist nicht zu stoppen. Auch beim Eckernförder SV konnte ein schmutziger 2:0-Erfolg eingefahren werden. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Barth ist seit sechs Spielen ungeschlagen und strotzt vor Selbstvertrauen.

Auch personell sieht es recht gut aus. Lediglich Kilian Pingel, der unglücklich auf die Schulter gefallen ist, klagt über leichte Schmerzen und könnte zum Wackelkandidaten werden. Thies Kochanski, der unter der Woche Vater geworden ist, wird hingegen wieder in den Kader zurückkehren. „Umso länger die Serie hält, umso schwieriger wird es, sich mental zu pushen. Irgendwann wird es uns wieder erwischen“, kalkuliert MTSV-Trainer Sebastian Barth auch Rückschläge ein.

Gut bewährt hat sich, dass Tim Sienknecht diesmal erneut in die Innenverteidigung rückte und dort neben dem überragenden Henrik Schnoor mit einer guten Zweikampfquote zu überzeugen wusste. „Satrup ist ein eklig zu bespielender Gegner, die selbst wenig für das Spiel machen und stabil hinten stehen“, sieht Barth sein Team vor einer schwierigen Aufgabe.

Nordmark Satrup schaffte durch den souveränen 3:0-Erfolg gegen Aufsteiger TuS Rotenhof den Sprung auf den 5. Platz. „Das war eine tolle Leistung. Wir haben neunzig Minuten sehr konzentriert gespielt und defensiv top gestanden“, lobte Trainer Bernd Hansen, den derzeit keine Personalprobleme plagen. Beim MTSV erwartet Hansen deutlich mehr Gegenwehr. „Dort werden wir nicht so viele Chancen bekommen. Die Jungs glauben aber an sich. Der zweite Treffer war der Brustlöser für uns. Danach habe ich einige meiner Jungs runtergenommen.“

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