Pokalfieber in Todesfelde: Halbfinale SVT gegen VfB Lübeck ausverkauft

von Ismail Yesilyurt

Dürfen sich Cheftrainer Björn Sörensen (SV Todesfelde) und Mirko Boland gegen seinen Ex-Verein VfB Lübeck über eine Finalteilnahme im Landespokal freuen? © 2025 Olaf Wegerich


Es ist angerichtet für das Spiel des Jahres aus Sicht des Oberliga-Spitzenreiters SV Todesfelde: Wenn am kommenden Samstag um 14:00 Uhr der Anpfiff zum Halbfinale des SHFV-Poklas gegen den Regionalliganeunten VfB Lübeck ertönt, verwandelt sich das beschauliche Todesfelde endgültig in einen Hexenkessel. Das Halbfinale im SHFV-LOTTO-Landespokal zwischen dem SV Todesfelde und dem VfB Lübeck elektrisiert die Massen – und das spiegelt sich nun auch schwarz auf weiß in den Ticketzahlen wider.

Wie der Verein offiziell bestätigt, ist die Begegnung im Joda-Sportpark bereits restlos ausverkauft. Wer am Samstag ohne gültige Eintrittskarte sein Glück am Kassenhäuschen versuchen will, wird enttäuscht werden: Eine Tageskasse wird es aufgrund des enormen Andrangs im Vorfeld nicht mehr geben. „Eine Anreise zum Stadion ist ausschließlich mit gültiger Karte sinnvoll“, betont der Verein in einer Mitteilung.

Sicherheitskonzept steht: Trennung der Fanlager

Damit das Derby nicht nur auf dem Rasen, sondern auch auf den Rängen ein Erfolg wird, haben die Verantwortlichen im Hintergrund Schwerstarbeit geleistet. In enger Abstimmung mit dem VfB Lübeck, der Polizei und Sicherheitsdiensten wurde ein umfassendes Organisationskonzept erarbeitet. Das erklärte Ziel: Ein Fußballfest ohne Nebengeräusche.

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Fantrennung. Analog zum letzten Duell auf der Lohmühle wurden im Joda-Sportpark zwei separate Bereiche für die Gäste aus der Hansestadt eingerichtet. Die Lübecker Anhänger werden über ein gezieltes Leitsystem via Kükelser Weg und Siedlungsstraße zum Stadion geführt. Auch der ausgewiesene Gästeparkplatz befindet sich direkt im Kükelser Weg, um unnötige Überschneidungen der Fanströme zu vermeiden.

Appell an die Zuschauer: Frühzeitige Anreise

Die Stadiontore öffnen bereits um 12:30 Uhr – anderthalb Stunden vor Spielbeginn. Der SV Todesfelde bittet alle Besucher dringend darum, diese Zeitspanne zu nutzen und frühzeitig zu erscheinen. Nur so könne ein reibungsloser Einlass und der pünktliche Start des Halbfinales gewährleistet werden.

Trotz der Rivalität und der sportlichen Brisanz – immerhin geht es um den Einzug ins Finale und die Chance auf den DFB-Pokal – steht der Wunsch nach einem fairen Miteinander im Vordergrund. Man freue sich auf eine „stimmungsvolle Atmosphäre, die einem Landespokal-Halbfinale würdig ist“, heißt es aus der Vereinsführung.

Wenn am Samstag die ersten Fangesänge durch den Joda-Sportpark hallen, ist eines sicher: Der Gewinner dieser Partie, ob heimischer Underdog oder Favoriten aus Lübeck, wird für den Einzug ins Endspiel ordentlich Applaus erhalten.

Der erste Finalteilnehmer steht schon fest: Der Regionalligist 1. FC Phönix Lübeck gewann am 30. Juli 2025 beim Oberligisten SV Eichede im Elfmeterschießen mit 4:3.

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