LOTTO MASTERS 2026 aktuell

von Ismail Yesilyurt

Die Wunderino Arena füllt sich langsam. Volker Schlichting


Der Todesfelde verteidigt nach einer schwierigen Grupppenphase verdient seinen Titel. In den entscheidenden Momenten spielt der Oberliga-Tabellenführer sein Potenzial und seine Erfahrung ganz ruhig aus. In der Pressekonferenz nach dem 26. LOTTO MASTERS kommen die vier Halbfinalisten zu Wort.

FINALE

SV Todesfelde – Holstein Kiel 4:2

Gleich nach 17 Sekunden zappelt der Ball im Netz der Störche. Mirko Boland bringt Todesflede in Führung. Wie im Gruppenspiel liegt Todesfelde vorne. Gelingt Holstein auch der Ausgleich? Mit der Pike ins lange Eck stutzt Benny Soares den Störchen vorerst die Flügel. Was ist mit dem Lokalmatador los. Verunsichert taumelt Holstein. Bringt das 1:2 durch Laurynas Kulikas das Gleichgwicht in den Reihen des Tabellenzweiten der Oberliga. Der Tabellenerste bleibt aber stabil. Neunmeter bei 6:20 Minuten auf dem Bildschirm. Janek Sternberg ist in einem Tohuwabohu gefoult worden. Versemmelt: Mats Klüver über das Holstein-Tor (7.). Bleibt beim 2:1. Zwei Minuten trennen Todesfelde von der Titelverteidigung und dritten Gesamterfolg. Das wares es oder Janek Sternberg erhöht auf 3:1. Der SV Todesfelde gewinnt das LOTTO MASTERS 2026.
Tore: 1:0 Mirko Boland (1.), 2:0 Benny Soares (5.), 2:1 Janek Sternberg (7., ET), 3:1 Janek Sternberg (11.).

HALBFINALE

Holstein Kiel – VfR Neumünster 4:2

Kurze Pause wegen einem medizinischen Notfall. Beide Teams halten sich warm. Korup, Kramer, Lippegaus und Mehmeti starten für den VfR. Bei Holstein sind es Petersen, Koc, Matene und Boelter. nach 58 sekunden steht es 1:0 für den vermeintlichen Außenseiter durch ein Holstein Eigentor. Bei 10:48 auf der Uhr gleicht Islam Matene schnell aus. Die Veilchen gehen erneut in Führung. Mit einer schönen Einzelaktion trifft Ilir Serifi flach unten links zum 2:1. Ausgleich: Satter Schuss von Jorden Winter oben links. Enges Match. Aus unmöglichen Winkel trifft Cengizhan Koc im Zweikampf mit Keeper Christopher Newe zur ersten Kieler Führung. Wobei Nick Neca den Ball ins eigene Tort abfälscht. 1:13 noch zu spielen und Zwei-Minuten-Strafe für Jan Lippegaus. Was macht Holstein. Auf 4:2 gehen oder 3:2 verteidigen. Ganz klar: Erstgenanntes. Wieder Koc zur Entscheidung und Endstand. Finale zwischen Holstein und Todesfelde ist perfekt.
Tore: 0:1 Malte Petersen (1., ET), 1:1 Islam Matene (2.), 1:2 Ilir Serifi (5.), 2:2 Jorden Winter (6.), Nick Neca (12., ET), 4:2 Cengizhan Koc (12.).

Heider SV – SV Todesfelde 2:3

Gleich zu Beginn gibt es für den Heider SV eine Zeitstrafe für Mathis Harms. Das nutzt Todesfelde geschickt aus. Mirko Boland schiebt flach am Torwart vorbei zum 0:1. Das läuft gar nicht gut für den Heider SV. Lasse Jetz erhöht auf 2:0. Kampf auf Biegen und Brechen. Der HSV wehrt sich gegen die drohende Niederlage, kann aber gegen einen routinierten SVT keine guten Chancen kreieren. Vier Minuten och und der Heider SV in Überzahl. Keeper Landvoigt muss nach einem Foul an Jonah Gieseler sein Tor räumen. Auch die Dithmarscher nutzen ihre Überzahl zu einem Torerfolg aus. Heide ist nun am Drücker. Noch zwei Minuten. Die Halle bebt. Lasse jetzt bedient nach einem Konter Morten Liebert, der lässt sich diese Chance nicht nehmen 1:3. 3, 2, 1 aus. Der SV Todesfelde steht wieder im Finale.
Tore: 0:1 Mirko Boland (2.), 0:2 Lasse Jetz (4.), 1:2 Azat Selcuk (10.), 1:3 Morten Liebert (12.), 2:3 Fabian Arndt (13.).

TABELLE GRUPPE A

Pl.TeamPkt.Tore
1Heider SV75:3
2VfR Neumünster74:2
3Phönix Lübeck34:5
4VfB Lübeck02:5

TABELLE GRUPPE B

Pl.TeamPkt.Tore
1Holstein Kiel68:7
2SV Todesfelde55:4
3Weiche Flensburg 0828:9
3SV Eichede28:9

SV Eichede – Weiche Flensburg 4:4

Beide Teams strafen dem Verfasser der Zeilen Lügen. Geht um nichts? Von wegen! Eichede und die Flensburger spielen, als ob es ein Finale wäre. Schon ausgeschieden zelebrierenbeide Seiten Hallenfußball erster Güte. Und dabei liegen die Bravehearts schon 0:3 zurück gegen den nördlichsten Regionalligisten. Doch dann zeigt sich, welche mannschaftliche Qualität im Team von Paul Kujawksi steckt. Innerhalb von wenigen Minuten dreht der SVE das Blatt zu den eigenen Gunsten. Mit seinem zweiten Treffer in dieser Partie gleicht aber Maksim Tytarenko zum 4:4-Endstand aus.
Tore: 0:1 Raul Celotto (1., 9m), 0:2 Maksim Tytarenko (3.,), 0:3 Dominic Hartmann (4.), 1:3 Silas Meyer (5., 9m), 2:3 Kazusanosuke Ikeda (6.), 3:3 Noah Fritzen (7.), 4:3 Noah Fritzen (10.), 4:4 Maksim Tytarenko (11.).

SV Todesfelde – Holstein Kiel 2:1

Der Titelverteidiger hält dem Druck stand, gewinnen zu müssen, um sicher weiter zu sein. Die letzten Sekunden laufen gerade. Und vorbei. Todesfelde ist Zweiter und spielt gegen den Heider SV um das Finale. Das zweite Halbfinale bestreiten Holstein Kiel und der VfR Neumünster. Damit ist das gleich folgende letzte Gruppenspiel des Turniers zwischen zwischen Weiche Flensburg und SV Eichede bedeutungslos.
Tore: 1:0 Mats Klüver (4.), 1:1 Islam Matene (7.), 2:1 Caspar Medlin (7., ET).

Heider SV – 1. FC Phönix Lübeck 2:1

Starker Beginn der Heider. Der trickreiche und dribbelstarke Mathis Harms netzt früh ein für den HSV. Der junge Heider hat Appetit bekommen und macht kurz darauf sein zweites Turniertor zum 2:0. Aber aufgepasst. Gegen den VfB Lübeck machten die Adlerträger ihren Namen alle Ehre und kamen auch nach einem 0:2 wie Phönix aus der Asche zum 3:2-Erfolg. Ja, da fällt auch schon der Anschluss. Nacch einer Heider Verletzungspause geht es in die letzten zwei Minuten. Gratulation an den Heider SV – 2:1 gewonnen und damit Erster der Gruppe. Damit zieht auch der zweite Traditionsverein nach dem VfR Neumünster in die Finalrunde ein. Zwei der drei Regionalligisten sind mit dem 1. FC Phönix Lübeck aus dem Rennen. Kann der SC Weiche Flensburg die Fahne der Viertligisten hochhalten. Sieht nicht gut aus. Abwarten.
Tore: 1:0 Mathis Harms (2.), 2:0 Mathis Harms (4.), 2:1 Artur Kuki (7.).

VfR Neumünster – VfB Lübeck 1:0

Der VfR Neumünster gibt sein letztes Hemd in dieser Partie. Im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem Christoph Krämer in der 8. Minute den Weg zum Semifinale richtig glatt ebnet, muss Ilir Serifi vom Platz. In einem Zweikampf zerreißt ein Lübecker dem U20- Nationalspieler Nordmazedoniens das Veilchen-Trikot. Starker Gruppenabschluss der Mannschaft von Danny Cornelius. Platz eins oder zwei ist noch die letzte Frage.
Tor: 1:0 Christopher Kramer (9.).

SV Eichede – SV Todesfelde 2:2

Das 2:2 wurmt den SV Todesfelde. Denn nach der 2:1-Führung sieht die Angelegenheit für den souveränen Spitzenreiter der Oberliga bestens aus. Das 2:2 dämmt dann die Wahrscheinlickeit auf die K.-o.-Phase ein. Wahrscheinlich muss gegen die starke Holstein-Truppe im dritten und letzten Gruppenspiel ein Sieg her, um weiterzukommen. Die Spannung steigt und steigt.
Tore: 1:0 Mika Meyer (7.), 1:1 Mats Klüver (10.), 1:2 Janek Sternberg (11.), 2:2 Albin Nishori (12.).

Weiche Flensburg – Holstein Kiel 3:4

Mit der zweiten Mannschaft von Holstein Kiel kristallisiert sich ein Turnierfavorit heraus. Der Tag der Oberligisten gegen die Regionalligisten geht somit weiter. Weiche muss um den Einzug unter die letzten Vier bangen. Phönix steht aber auch unter Zugzwang. Holstein ist der erste feststehende Halbfinalist. Wer folgt den Störchen bei ihrem Höhenflug? Gleich wissen wir es.
Tore: 1:0 Maksim Tytarenko (1.), 1:1 Felix Boelter (2.), 1:2 Laurynas Kulikas (3.), 1:3 Laurynas Kulikas (5.), 2:3 Ibrahim Ali (5.), 2:4 Islam Matene (6.), 3:4 Jonas Kabus (8.).

Heider SV – VfR Neumünster 2:2

Der Heider SV verpasst einen Meilenstein auf dem Weg zum Halbfinale. 2:0 führen die Dithmarscher Jungs in einer packenden Begegnung. Kenny Korups 1:2 mobilisiert noch einmal alle Kräfte beim VfR Neumünster. Das 2:2 gefällt den Veilchen besonders gut. Erstens, weil mit der Punkteteilung eine herrausragende Position besetzt wird vor dem Spiel gegen den bereits ausgeschiedenen VfB Lübeck. Und es wäre ein tolles Geburtstagsgeschenk von und für Nick Neca, der seinen 27. Geburtstag bei den LOTTO MASTERS feiern darf.
Tore: 1:0 Marvin Wolf (1.), 2:0 Jonah Gieseler (6.), 2:1 Kenny Korup (6.), 2:2 Nick Neca (12.).

FC Phönix Lübeck – VfB Lübeck 3:2

Das heiß erwartete Lübecker Duell in der Kieler Wunderino Arena. Do or die: Der Verlierer darf höchstwahrscheinlich schon die Koffer für die Heimreise vor dem abschließenden Gruppenspiel packen. Zuerst sieht es für die Adler ganz schlecht aus. Doch dann zieht Phönix herausragend den Kopf aus der Schlinge nach dem 0:2-Rückstand. Während der VfB damit abhängig vom folgenden Spiel zwischen dem Heider SV und VfR Neumünster eigentlich schon aus dem Rennen ist, ist Phönix gegen den Heider SV unter Siegzwang.
Tore: 0:1 Robin Shivani (3.), 0:2 Torben Sachau (7.), 1:2 Anton Ihde (7.), 2:2 Anton Ihde (10.), 3:2 Artur Kuki (11.).

Holstein Kiel – SV Eichede 3:2

Das Turnier kommt richtig in Fahrt mt dieser Partie. Holstein spielt seine Klasse aus und führt 2:0. Doch Eichede wäre nicht Eichede: Das 0:2 juckt nicht. Und Mika Meyer per Tunnel und Leon Tonder gleichen innerhalb kürzester Zeit aus. Das letzte Wort haben aber die Jungstörche: Jorden Winter ballert von links halbhoch zum 3:3-Endstand.
Tore: 1:0 Laurynas Kulikas (4.), 2:0 Islem Matene (6.), 2:1 Mika Meyer (10.), 2:2 Leon Tonder (11.), 3:2 Jorden Winter (11.).

SV Todesfelde – SC Weiche Flensburg 1:1

Der Titelverteidiger startet in Duell der Anwärter auf die 5000 Euro Siegprämie mit einem gerechten 1:1. Dem 0:1 von Weiche Flensburg rennt der SVT lange hinterher. Nach einem Foul an Mirko Boland verwandelt Mats Klüver den Neun-Meter sicher zum 1:1.
Tore: 0:1 Raul Celotto (5.), 1:1 Mats Klüver (11., Strafstoß).

VfB Lübeck – Heider SV 0:1

Der Heider SV legt in der Gruppe A nach. Auch der zweite vermeintliche Underdog aus der Oberliga holt die drei Punkte. Der lang ersehnte zweite Sieg für die Heider SV bei ihrer Gesamtbuilanz bei den Hallen-Masters in Kiel. Damit geht auch der zweite Lübecker Klub zur leer aus. Das wird spannend in dieser Gruppe zum Ende hin. Versprochen!
Tor: 0:1 Yusuf Abdelrahman (7.).

1. FC Phönix Lübeck – VfR Neumünster 0:1

Gleich im ersten Spiel gibt es die erste Überraschung. Der VfR Neumünster darf sich nach dem Comeback nach langer Zeit über einen Sieg freuen. Nach einem zähen Ringen gelingt Ilir Serifi spät das 1:0 für die Veilchen.
Tor: 0:1 Ilir Serifi (12.).

Eröffnungsshow

GRUPPE A

(in Klammern vor dem Namen Rückennummer), (in Klammern nach dem Namen Anzahl Tore)

1. FC Phönix Lübeck: (1, TW) Mika Schneider, (31, TW) Tim Kips – (3) Jannes Vollert, (5) Joshua Krüger, (7) Julius Kliti, (8) Fabio Maiola, ((9) Artur Kuki (2), (11) Anton Ihde (2), (16) Muzaffer Degimenci, (19) Stylianos Kokovas, (20) Karim Hüneburg, (24) Benjamin Luis.
Trainer: Christiano Adigo.

VfR Neumünster: (25, TW) Christopher Newe, (27, TW) José Aguirre – (3) Jan Lippegaus, (4) Kenny Korup (1), (7) Visar Mehmeti, (8) Christoph Kahlcke, (9) Moshood Adesanya, (10) Ilir Serifi (2), (13) Christopher Kramer (1), (14) Jordan Marquardt, (17) Nick Nec (1), (19) Kastriot Alija.
Trainer: Danny Cornelius.

VfB Lübeck: (1, TW) Finn Böhmker, (21, TW) Philip Diestel – (4) Yehor Melenivskyi, (6) Bjarne Pfundheller, (20) Rohin Shivani (1), (22) Colin Ulrich, (36) Artur Galtsew, (41) Henry Jeschonek, (44) Mika Lehnfeld, (46) Torben Sachau (1), (47) Linus Goldmann), (49) Davyd Ramaki.
Trainer: Pierre Becken.

Heider SV: (1, TW) Tobias Dau, (26) Christopher Thomsen – (4) Tarek von Böhlen, (6) Fabian Arndt (1), (7) Marvin Wolf (1), (8) Steffen Neelsen, (10) Azat Selcuk (1), (11) Mathis Harms (2), (13) Hendrik Fleige, (17) Lennart Busch, (27) Jonah Gieseler (1), (28) Yusuf Abdelrahman (1).
Trainer: Markus Wichmann.

Der Heider SV. Volker Schlichting
Der Heider SV. Volker Schlichting

SC Weiche Flensburg: (1, TW) Ronny Seibt, (12, TW) Nils Bock – (3) Clemens Barth, (8) Raul Celotto (2), (9) Moritz Göttel, (13) Obina Iloka, (19) Thies Richter, (23) Jonas Kabus (1), (26) Ibrahim Ali (1), (29) Maksym Tytarenko (3), (37) Dominic Hartmann (1).
Trainer: Tim Wulff.

SV Todesfelde: (1, TW) Fabian Landvoigt, (20, TW) Jarmain Ozuzu – (4) Lasse Jetz (1), (7) Pepe Kruse, (10) Mats Klüver (3), (11) Morten LIebert (1), (15) Benny Soares (1), (19) Perry Dodoo, (25) Tyler Körting, (31) Mirko Boland (1), (34) Benjamin Petrick, (37) Janek Sternberg (2).
Trainer: Björn Sörensen.

Holstein Kiel: (1, TW) Timon Stührwohldt, (12, TW) Henrie Müller-Kalthoff – (2) Henrik Arnold, (4) Caspar Medlin, (11) Jordan Winter (2), (14) Cengizhan Koc (1), (19) Laurynas Kulikas (3), (20) Islam Matene (4), (23) Enes Rüzgar, (28) Malte Petersen, (29) Gustav Karimi, (31) Felix Boelter (1).
Trainer: Linus Schewior.

SV Eichede: (1) Christopher Barkmann – (4) Albin Nishori (1), (6) Leon Tonder (1), (7) Mika Meyer (2), (8) Silas Meyer (1), (11) Evgenij Bieche, (14) Kazusanosuke Ikeda (1), (16) Noah Fritzen (2), (19) Jens Wollesen, (21) Lucas Irmler, (32) Norman Giebler, (33) Peer-Mauric Ehlers.
Trainer: Paul Kujawski.

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