PSV Neumünster: Der Sieg hat gut getan
Tom Zarpe und der PSV Neumünster sind bei Aufsteiger Rapid Lübeck gefordert. © 2026 Olaf Wegerich

PSV Neumünster: Der Sieg hat gut getan

von Olaf Wegerich·14. Oktober 2026

Zwölf Treffer in den letzten vier Spielen sind ein klares Indiz dafür, dass es beim PSV Neumünster bei der Abteilung Attacke wieder richtig rund läuft. In den ersten acht Saisonspielen davor reichte es nur zu 13 Toren. Also eine deutliche Steigerung bei der Torausbeute. Das führte dazu, dass die wichtigen Heimspiele gegen den Eckernförder SV (4:2) und zuletzt gegen den TSV Nordmark Satrup deutlich gewonnen werden konnten. Durch die beiden Siege konnte sich der PSV erst einmal in das gesicherte Mittelfeld verabschieden.

Nun sollen weitere Punkte beim Aufsteiger SC Rapid Lübeck am kommenden Samstag folgen. Anstoß am Kasernenbrink im Lübecker Stadtteil St. Lorenz ist um 15:00 Uhr. Aktuell ist der Aufsteiger noch drei Plätze besser platziert, doch mit einem Erfolg könnte der PSV auch nach Punkten gleichziehen.

Dennis Buthmann aus dem Trainerduo des PSV gibt den Weg vor. © 2026 Olaf Wegerich

Youkick befragte Dennis Buthmann aus dem Trainerduo des PSV Neumünster zur Ausgangslage vor dem Spiel bei Rapid Lübeck und wie der Ausfall mehrerer Führungsspieler zu verkraften ist.

Wie siehst du nach dem souveränen Sieg gegen den TSV Nordmark Satrup die Ausgangslage vor dem Spiel gegen Rapid Lübeck?

Die Ausgangslage hat sich durch den Sieg nicht verändert. Wir wollen das Spiel gegen Rapid unbedingt gewinnen, wissen aber um die Schwere der Aufgabe. Der Sieg hat sicherlich gut getan, weil er vor allem in der Art und Weise sehr ansprechend war. Der Anspruch muss sicherlich sein, dies jetzt zu wiederholen.

Grady Zinkondo und Fyn Claasen werden nach ihren Verletzungen wieder einige Wochen fehlen. Wie ist das mit dem aktuellen Kader zu kompensieren?

Die Ausfälle schmerzen zweifellos, hinzu kommt ja auch noch Tobi Fölster. Grundsätzlich hat besonders die letzte Woche gezeigt, dass wir auch solchen Verletzungen trotzen können. Es entstehen neue Räume und Chancen für andere Spieler. Wer die beiden dann letztendlich ersetzen wird, werden wir schauen.

Ein großes Sorgenkind ist und bleibt die Abwehr, wo ihr immer wieder zu Umstellungen gezwungen seid. Wie lässt sich das auffangen?

Hauptsächlich durch das Kollektiv. Paul Eberhardt und Salih Ramo haben das im letzten Spiel außergewöhnlich gut gemacht, aber wir müssen unsere letzte Linie einfach als gesamtes Team gut unterstützen. Das bedeutet, dass die Abstände stimmen müssen, damit die Viererkette nicht so viel Wiese verteidigen muss. Außerdem geht es darum, den Nebenmann und die Tiefe abzusichern.

Welche Spieler werden dem PSV am Samstag in Lübeck fehlen?

Die bereits genannten Spieler werden fehlen. Außerdem fehlt Ayoub Assameur durch die fünfte gelbe Karte. Alle anderen Spieler sollten einsatzfähig sein.

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