U19 des Osterrönfelder TSV dreht Rückstand und bringt 3:2 gegen Pansdorf über die Zeit
Ein Torerfolg blieb dem emsigen Bo Truschkowski (vorne) diesmal verwehrt, aber er holte die beiden Fouls vor den beiden ersten Toren heraus. © 2026 Markus Till

U19 des Osterrönfelder TSV dreht Rückstand und bringt 3:2 gegen Pansdorf über die Zeit

von Ismail Yesilyurt·29. September 2026

Die U19 des Osterrönfelder TSV hat in der Oberliga Schleswig-Holstein den zweiten Heimsieg eingefahren. Gegen den TSV Pansdorf drehte der OTSV einen frühen Rückstand und setzte sich am Ende mit 3:2 (2:1) durch. In einer spannenden Schlussphase mussten die Gastgeber den Vorsprung nach einer Gelb-Roten Karte sogar in Unterzahl verteidigen.

Beide Mannschaften begannen im 4-2-3-1. Beim OTSV bildeten Maximilian Mandic, Jacob Vennen, Hannes Kaminski und Henry Niklaus die Viererkette vor Torhüter Jasper Claußen. Davor agierten Jacob Ulbrich und Meric Gündogdu auf der Doppelsechs. Mats Hoja, Till Viöhl und Bo Truschkowski unterstützten die einzige Spitze Quinn Wetzel.

Den besseren Start erwischten allerdings die Gäste. Pansdorf ging nach 19 Minuten in Führung. Ein Rechtsschuss von der Strafraumkante stellte Claußen eigentlich vor eine lösbare Aufgabe, doch der Ball rutschte dem OTSV-Schlussmann unter dem Körper hindurch zum 0:1 ins Netz.

Till Viöhl bejubelt seinen zweiten Treffer des Spiels. © 2026 Markus Till.jpg

Die Reaktion der Osterrönfelder ließ nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten später bekam der OTSV nach einem Foul im Strafraum einen Elfmeter zugesprochen. Till Viöhl übernahm die Verantwortung und verwandelte zum 1:1 (21.). Und Osterrönfeld setzte nach: In der 27. Minute war es erneut Viöhl, der einen Freistoß direkt versenkte und die Begegnung mit seinem zweiten Treffer innerhalb von sechs Minuten komplett drehte. Mit der 2:1-Führung ging es in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der OTSV zunächst am Drücker. In der 58. Minute erhöhte Mats Hoja auf Vorlage des umsichtigen Viöhl auf 3:1. Der Zwei-Tore-Vorsprung brachte jedoch keine vorzeitige Entscheidung. Pansdorf blieb im Spiel und sorgte in der Schlussphase noch einmal für reichlich Spannung.

Der auffällige Mats Hoja schreit die Freude über seinen Treffer zum vorentscheidenden 3.1 heraus. © 2026 Markus Till

Bennet Junker verkürzte in der 83. Minute auf 3:2. Vier Minuten später wurde die Aufgabe für Osterrönfeld noch schwieriger: Innenverteidiger Kaminski sah nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot, sodass der OTSV die verbleibenden Minuten in Unterzahl bestreiten musste.

Pansdorf warf nun noch einmal alles nach vorne, doch Osterrönfeld verteidigte den knappen Vorsprung. Nach dem Schlusspfiff durfte die Mannschaft vor rund 85 Zuschauern über einen hart erkämpften 3:2-Heimerfolg jubeln.

Osterrönfelder TSV: Claußen – Mandic, Vennen, Kaminski, Niklaus – Ulbrich, Gündogdu – Hoja, Viöhl, Truschkowski – Wetzel.
Eingewechselt: Gorbunov, Petersen, Thomas, Hoti, Till.
Trainer: Jan Peetz.
TSV Pansdorf: Losch – Denissow, Junker, Höppner, Boetcher – Potuzak, Demirok – Busch, Fregin, Schuback – Weiß.
Eingewechselt: Grahlmann, Meetz, Nabers.
Trainer: Tim Schlichting.
Schiedsrichter: Bennet Krükemeier (SV Henstedt-Ulzburg).
Assistenten: Corina Bucsanu, Hannes Schümann.
Gelb-Rote Karte: Kaminski (87., OTSV, wiederholtes Foulspiel).
Zuschauer: 85.
Tore: 0:1 Potuzak (19.), 1:1 Viöhl (21., Foulelfmeter), 2:1 Viöhl (27.), 3:1 Hoja (58.), 3:2 Junker (83.).


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