SVG Pönitz besteht Meisterprüfung im Eidertal – Note eins beim 6:0
Nach dem 3:0 gibt es kein Halten mehr bei der SVG Pönitz in Richtung Trainer Christian Born. © 2026 Ismail Yesilyurt

SVG Pönitz besteht Meisterprüfung im Eidertal – Note eins beim 6:0

von Ismail Yesilyurt·11. Mai 2026


Herzlichen Glückwunsch! Die SVG Pönitz hat sich mit einer herausragenden Leistung den verdienten Lohn einer starken Saison abgeholt. Mit einem fulminanten 6:0-Erfolg beim Tabellenfünften und starken Aufsteiger SpVg Eidertal Molfsee II sicherten sich die Scharbeutzer vorzeitig die Meisterschaft in der Verbandsliga Ost. Damit verbunden ist der direkte Aufstieg in die Landesliga – der größte sportliche Erfolg in der 114-jährigen Geschichte des Vereins aus Ostholstein.

Spielfreude von der ersten Minute an

Schon vor dem Anpfiff war die Motivation der Pönitzer spürbar. Cheftrainer Christian Born hatte sein Team topfit in die Partie geschickt, in der die Gäste von Beginn an zeigten, warum sie zurecht an der Tabellenspitze stehen. Mit einer Mischung aus spielerischer Klasse, kämpferischer Leidenschaft und hohem Tempo agierte die SVG in der Offensive wie in der Defensive vollkommen im Einklang.

Den Torreigen eröffnete Cedric Assmann in der 16. Minute, als eine scharf hereingebrachte Flanke aus dem Halbfeld unberührt und im Torraum auftrumpfend im langen Eck einschlug.

Cedric Assmann (SVG Pönitz) darf zurecht die Arme in die Höhe strecken - sein 1-0 öffnet die Meisterschaftsdose. © 2026 Ismail Yesilyurt

Cedric Assmann (SVG Pönitz) darf zurecht die Arme in die Höhe strecken – sein 1:0 öffnet die Meisterschaftsdose. © 2026 Ismail Yesilyurt

Eidertal hielt in der ersten Halbzeit zwar offensiv dagegen, doch Pönitz blieb kaltschnäuziger. Nachdem SVG-Keeper Ricardo Maghon glänzend gegen Ken Smith pariert hatte und Ex-Profi Fin Bartels die Chance zum Ausgleich liegen ließ, erhöhte Kevin Keinz fast im Gegenzug per Kopf nach einer Ecke auf 2:0 (25.).

„Überragendes Mindset“ führt zum Kantersieg

Nach dem Seitenwechsel suchte die Eidertaler Reserve spürbar den Anschlusstreffer, während Pönitz das Tempo hochhielt. Nach und nach setzte sich schließlich die bessere Fitness der Gäste durch. Spätestens mit dem 3:0 durch Lennart Balzereit in der 66. Minute war der Widerstand der Gastgeber gebrochen. In der Folge kombinierten sich die Ostholsteiner fast nach Belieben durch die gegnerischen Reihen. Cedric Assmann (67.), Miroslav Valo (78.) und Justin Toth (76.) schraubten das Ergebnis in die Höhe und machten den höchsten Auswärtssieg der letzten Jahre perfekt.

Kevin Keinz (SVG Pönitz) mit vollem Einsatz gegen Marvin Blümke (SpVg Eidertal Molfsee II). © 2026 Ismail Yesilyurt

Kevin Keinz (SVG Pönitz) mit vollem Einsatz gegen Marvin Blümke (SpVg Eidertal Molfsee II). © 2026 Ismail Yesilyurt

Trainer Christian Born zeigte sich nach dem Abpfiff überwältigt von der Leistung seiner Mannschaft:

„Es war wirklich unfassbar, was die Jungs heute geleistet haben. Das Spiel spiegelt eigentlich die ganze Saison wider. Mit was für einem Mindset wir da rangegangen sind – wir haben es uns heute einfach verdient“.

Ein historischer Moment für den Verein

Während die mitgereisten Fans bereits zur Pause vom „besten Auswärtsspiel der Saison“ schwärmten, blickt Born mit Stolz und Wehmut auf den Erfolg. Der Aufstieg markiert das Ende einer beeindruckenden Reise in der Verbandsliga und gleichzeitig den Beginn eines neuen Kapitels in der Landesliga. Nach sechs Jahren mit Platzierungen in der oberen Tabellenhälfte verlässt die SVG Pönitz die Verbandsliga in die Landesliga.

Justin Toth (SVG Pönitz) ist ein echter Leader auf dem grünen Rasen. Rechts Ex-Profi Tim Siedschlag (SpVg Eidertal Molfsee II). © 2026 Ismail Yesilyurt

Kapitän Justin Toth (SVG Pönitz) ist ein echter Leader auf dem grünen Rasen. Rechts Ex-Profi Tim Siedschlag (SpVg Eidertal Molfsee II). © 2026 Ismail Yesilyurt

Born fasste seine Gefühlslage treffend zusammen:

„Ich kann das alles noch gar nicht so richtig glauben. Ich freue mich auf die neue Saison, dass die neue Reise beginnt, aber ich bin auch irgendwie traurig, dass diese Reise vorbei ist. Es sind einfach gemischte Gefühle, aber ein überragendes Gefühl“.

Mit dieser „Meisterprüfung“ hat die SVG Pönitz eindrucksvoll unterstrichen, dass sie bereit für die nächsthöhere Spielklasse ist.

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Fotogalerie (© 2026 Ismail Yesilyurt)

SpVg Eidertal Molfsee II: Preiß – Walter, Wolf, Puhlmann – Burmeister (61. Schwaßmann), Blümke – Sommermeyer (55. Ugbodaga), Siedschlag, Bartels, Smit – Bayo (61. Krucewicz).
Trainer: Mark Hungerecker.
SVG Pönitz: Maghon – Ebeling, Evan Keinz, Gramckau, Dutschke – Lennart Balzereit (81. Schmidt), Scholz, Kevin Keinz (69. Henkel), Schulz (48. Valo) – Toth (78. Rosert), Assmann (69. Brack).
Trainer: Christian Born.
SR: Tim-Marvin Meyer (TuS Hartenholm).
Ass.: Nils Peve, Tony Hebold.
Z.: 85.
Tore:
0:1 Cedric Assmann (16.), 0:2 Kevin Keinz (25.), 0:3 Lennart Balzereit (66.), 0:4 Cedric Assmann (67.), 0:5 Miroslav Valo (78.), 0:6 Justin Toth (76.).

29. Spieltag – Verbandsliga Ost

Datum

Begegnung

Erg.

07.05.26

Nachholspiel Kieler MTV – Suchsdorfer SV

0:1

08.05.26

Heikendorf – Plön

3:1

08.05.26

SG Oldenburg II – Probsteier SG 2…

1:5

08.05.26

Preetzer TSV – SG Sarau

0:1

09.05.26

Eid. Molfsee II – Pönitz

-:-

09.05.26

Gremersdorf – Altenholz

-:-

10.05.26

Kieler MTV – Wiker SV

-:-

10.05.26

Flintbek – Dän`hagen

-:-

Tabelle Verbandsliga Ost

Pos

Verein

Sp.

Tore

Pkt.

1

SVG Pönitz

26

73:45

53

2

Probsteier SG 2012

27

82:48

49

3

Heikendorfer SV

26

51:18

49

4

Wiker SV Kiel

26

49:41

43

5

SG Sarau / Bosau

27

49:43

43

6

SpVg Eidertal Molfsee II (Auf)

26

72:56

41

7

Suchsdorfer SV

26

46:50

40

8

TSV Altenholz (Ab)

27

67:61

38

9

Kieler MTV (Auf)

25

50:41

36

10

Preetzer TSV (Ab)

26

45:46

35

11

TSV Plön

27

53:56

33

12

MTV Dänischenhagen

25

42:56

33

13

TSV Flintbek

26

41:54

31

14

SG Oldenburg / SV Göhl II

26

41:80

21

15

TSV Gremersdorf (Auf)

26

27:93

10

16

TSV Bordesholm zg. (Ab)

0

0:0

0

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