PSV Neumünster: Wir wollen unbedingt gewinnen
In der Flens-Oberliga wartet der PSV Neumünster seit vier Spielen auf einen Sieg. Im Heimspiel gegen den Eckernförder SV, das am Samstag um 14:00 Uhr auf dem PSV-Sportplatz an der Stettiner Straße angepfiffen wird, wollen die Neumünsteraner endlich ihre Ergebniskrise beenden. Zuletzt vergaben die Grün-Weißen in Überzahl bei Phönix Lübeck II eine 3:1-Führung und mussten trotz einer starken Leistung über 75 Minuten mit einem Remis die Heimreise antreten.
Mit dem Eckernförder SV gibt ein Aufsteiger auf dem PSV-Sportplatz an der Stettiner Straße seine Visitenkarte ab, der sich zuletzt nach Zwei-Tore-Rückstand beim TSB Flensburg noch mit 4:2 durchsetzen konnte. Für die Mannschaft von Trainer Maik Gabriel, der nach dem 0:3 beim VfR Neumünster für Mamadou Sabaly übernommen hatte, war es im dritten Auswärtsspiel der erste Sieg.
Für den PSV Neumünster verläuft die Saison bisher sehr wechselhaft. Das Verletzungspech und die vielen Ausfälle haben die Ordnungshüter gefühlt in die neue Saison mit übernommen. Auswärts nach fünf Spielen noch immer ungeschlagen, ist vor allem die Heimbilanz ausbaufähig. Mit nur drei Punkten aus vier Spielen ziert der PSV hier das Tabellenende.
Dennis Buthmann aus dem Trainerduo des PSV Neumünster sagte zu der bevorstehenden Aufgabe:
„Es ist ein Spiel, das wir unbedingt gewinnen wollen. Gerade zu Hause. Wir wollen jetzt nach der weitestgehend guten Reaktion auf das Heide-Spiel gegen Phönix in Lübeck jetzt nicht nur über 75 Minuten, sondern über neunzig Minuten eine gute Leistung bringen. Wenn wir das hinkriegen, glaube ich, dass wir gute Möglichkeiten haben, drei Punkte hier zu behalten. Es wird sicherlich darauf ankommen, wie wir mit unserem Ballbesitz umgehen, wie schaffen wir es auch, Fehler zu vermeiden. Eckernförde hat mit Ole Altendorf im Umschaltspiel schon eine gewisse Qualität. Auch ein Spieler, der seit Jahren in der Oberliga seine Qualität unter Beweis gestellt hat. Der immer gefährlich ist, der immer die Tiefe bedroht. Da müssen wir sicherlich wachsam sein. Wir dürfen ihnen eben nicht so viele Möglichkeiten zum Umschaltspiel geben. Sollten wir das hinkriegen, bin ich guter Dinge, dass wir etwas mitnehmen können – es ist auf jeden Fall das Ziel, die drei Punkte zu behalten.“
Ben Luca Nohns erzielte in Lübeck zuletzt zwei Treffer. © 2026 Olaf Wegerich
Dazu ergänzte PSV-Kapitän Timo Barendt: „Für uns wird es sehr wichtig sein, von der ersten Minute an gut in das Spiel reinzukommen, um unseren Plan klar und deutlich durchdrücken zu können. Dass wir uns Chancen herausarbeiten, dass wir defensiv kompakt stehen. Dass wir dem Gegner über die vollen neunzig Minuten ein konzentriertes und gutes Spiel liefern. Das ist auf jeden Fall das Ziel. Eckernförde hat auf jeden Fall viel Qualität. Sie haben immer wieder Nadelstiche, gerade über Konter, die sie setzen. Sie haben eine sehr physische Spielweise. Da müssen wir natürlich gewappnet sein und dagegenhalten. Das wird sehr wichtig sein. Dann hoffe ich, dass die drei Punkte in Neumünster bleiben. Dass wir uns mal wieder für den Aufwand, den wir betreiben, belohnen können.“
PSV freut sich über drei Rückkehrer
Fyn Claasen, Calvin Ehlert und Vitali von der Mehden sind wieder in das Training eingestiegen und stehen dem Trainerteam grundsätzlich zur Verfügung. Bei Salih Ramo wird es noch nicht reichen. Denzel Imasün befindet sich nach seiner Knieverletzung noch im Aufbautraining. Nico Maraus wird nach langer Pause am Wochenende in der Zweiten zum Einsatz kommen.
Trainer Maik Gabriel vom Eckernförder SV äußerte sich zu dem bevorstehenden Spiel wie folgt:
„Der PSV Neumünster ist überraschend von den Ergebnissen her für mich nicht so gut in die Saison gestartet. Für mich eine der Top-Fünf-Mannschaften. Eine gut ausgebildete Mannschaft. Viele mit Vergangenheit bei der KSV Holstein Kiel. Aber ein spielstarker Gegner. Grundsätzlich für uns ein schweres Auswärtsspiel. Aber ich erwarte auch eine Mannschaft meinerseits, die aggressiv Fußball spielen wird und auf ihre Chancen lauert, und dann fahren wir nur nach Neumünster, um irgendetwas mitzunehmen. Mit Sicherheit wird Neumünster das Spiel machen, wir werden versuchen, das zu erschweren, und dann wollen wir Nadelstiche setzen.“
Verzichten muss der Aufsteiger auf die Langzeitverletzten Julian Zülsdorff und Nils Wölki. Mit David Wagner ist noch ein dritter Spieler hinzugekommen. Ansonsten kann Trainer Maik Gabriel auf den vollen Kader zurückgreifen.
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