MTSV Hohenwestedt: Wir glauben an uns
Der MTSV Hohenwestedt steckt mit seiner jungen Mannschaft mitten im Abstiegskampf. Trotz einiger guter Auftritte ist die bisherige Punkteausbeute noch recht mager. YouKick befragte zur aktuellen Situation Dennis Jera den sportlichen Leiter beim MTSV Hohenwestedt.
Wie bewertest du die aktuelle sportliche Lage?
Die aktuelle Lage ist für uns natürlich nicht zufriedenstellend und die Mannschaft kann mehr.
Wir bewerten das Ganze aber sachlich und klar.
Die Mannschaft ist in der Lage, viele Gegner zu schlagen, und das macht uns Mut.
Es ist aber auch die Wahrheit, dass wir uns damit nicht bis nächstes Jahr Zeit lassen sollten.
Gibt es Überlegungen den Kader im Hinblick auf die aktuelle Tabellensituation in der Winterpause zu verstärken ?
Wir schauen uns immer nach guten Spielern um, die aber auch unbedingt zu uns passen müssen.
Wir bekommen nun wieder Arsenij Ksenofontov und Killian Pingel dazu, die bis jetzt noch gar nicht dabei waren, und wieder neue Optionen und Möglichkeiten für die Mannschaft darstellen.
Dass wir im Winter was machen, kann ich aber nicht ausschließen.
Dennis Jera zusammen mit Flügelflitzer Felix Ploog. © 2026 Olaf Wegerich
Wo sind aus deiner Sicht die Gründe zu suchen warum die bisherige Punkteausbeute so mager ist ?
Wir haben im Sommer nach langer Zeit einige grundlegende Veränderungen eingeleitet und ich finde, uns ist das auch gut gelungen.
Es ist dabei unbedingt zu berücksichtigen, dass viele unserer Jungs ihre erste oder zweite Saison in der Oberliga spielen und dass nicht alles sofort geht.
Das ist aber unser gemeinsamer Weg und wir vertrauen unseren Jungs und wir geben ihnen das Vertrauen, was sie brauchen, um sich weiterzuentwickeln.
Dass es etwas braucht, war uns klar, aber einige Sachen sind jetzt schon sichtbar.
Wir sind deutlich gefährlicher, erspielen uns gegen jeden Gegner gute und viele Chancen und das bringt uns auch in die Situation, viele Gegner der Oberliga überhaupt schlagen zu können, wie ich eben schon erwähnt habe.
An unserem Torverhältnis ist sichtbar, dass es wirklich in allen Spielen sehr knapp war und wir eigentlich 5–6 Punkte mehr verdient gehabt hätten.
Damit wären wir nach den Veränderungen und mit unserer sehr jungen Mannschaft auch zufrieden gewesen.
Es sind also Kleinigkeiten und nichts grundlegendes.
Wir haben diese Punkte aber nicht und für knapp gibt es auch nichts und wir müssen daher sehen, dass wir nun in die Punkte kommen.
Wir glauben an uns und das wir immer besser werden und punkten.
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