
Jonah Gieseler: Wir müssen als Mannschaft geschlossen auftreten
War die 1:5-Pleite beim SV Eichede am letzten Spieltag der Flens-Oberliga nur ein einmaliger Ausrutscher auf dem Weg in die vorderen Tabellenregionen? Diese Frage stellen sich die zahlreichen Sympathisanten und Anhänger des Heider SV völlig zu Recht. Denn der Einzug in das Kreispokalfinale mit dem gestrigen 4:0-Erfolg beim Landesligisten TSV Lägerdorf darf bei der Qualität im Heider Kader allenfalls als erfüllte Pflichtaufgabe gewertet werden. Dennoch stimmt der souveräne Auftritt beim Tabellenvorletzten der Landesliga Holstein zuversichtlich.
Einer, bei dem es seit Wochen richtig gut läuft, ist Heides Kapitän Jonah Gieseler. Der 28-Jährige nähert sich nach überstandener Krankheit immer mehr seiner Bestform und glänzt zudem regelmäßig als Torschütze. Vier Treffer in den letzten vier Spielen belegen das eindrucksvoll.

Jonah Gieseler ist stets sehr robust im Zweikampf hier gegen Justin Braun (links) und Felix Struck vom TUS Rotenhof. © 2026 Volker Schlichting
Grund genug für YouKick, einmal beim Heider Kapitän nachzufragen, wie der Erfolg in Lägerdorf zu bewerten ist und wie die schwarze Serie beim Oldenburger SV zu durchbrechen ist.
War der Sieg gegen Lägerdorf die gewünschte Reaktion nach dem Spiel in Eichede?
Das Spiel gegen Lägerdorf war eine gute Reaktion auf Eichede am Wochenende. Man hat der gesamten Mannschaft angemerkt, dass wir diesmal von Beginn an die nötige Einstellung auf den Platz bringen wollten, die wir am Samstag haben vermissen lassen. Wir haben uns gewehrt und das war der große Fokus für dieses Spiel. Wir hatten als Basis eine gute Energie auf dem Feld und haben uns am Ende durch spielerische Überlegenheit durchgesetzt.
Jetzt geht es in der Flens-Oberliga zum Oldenburger SV. Dort habt ihr die letzten drei Spiele alle verloren. Mit welcher Erwartungshaltung geht ihr in das Spiel und was muss sich ändern, um die Anzahl der Gegentore dauerhaft zu reduzieren?
Es wird ein Spiel, in dem Einsatz, Zweikampfhärte und die richtige Einstellung gefragt sein werden. Gerade in solchen Spielen müssen wir als Mannschaft geschlossen auftreten, in den entscheidenden Situationen konsequenter verteidigen und füreinander einstehen. Wenn wir diese Grundlagen über die gesamte Spielzeit auf den Platz bringen, schaffen wir auch die Voraussetzung dafür, die Anzahl der Gegentore dauerhaft zu reduzieren. Das wäre ein guter Anfang, um in Oldenburg erfolgreich zu sein.
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