Eckernförder SV dominiert und feiert klaren Heimsieg
Das Comeback von Christian Peters (in weiss, Eckernförder SV) war neben dem 4:0 eine große Freudenbotschaft. © Ismail Yesilyurt

Eckernförder SV dominiert und feiert klaren Heimsieg

von Liridon Imeri·27. April 2026

Der Eckernförder SV hat seine starke Form in der Landesliga Schleswig eindrucksvoll unter Beweis gestellt und den TSV Friedrichsberg-Busdorf deutlich mit 4:0 bezwungen. Über weite Strecken kontrollierten die Gastgeber das Geschehen und ließen kaum Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen.

Führung nach Standard – Eckernförde bleibt geduldig

Trotz klarer Feldvorteile dauerte es bis zur 23. Minute, ehe Eckernförde den Bann brach. Nach einer Ecke landete der zweite Ball bei Leon Apitz, dessen Abschluss noch abgefälscht wurde und im Netz einschlug.

Trainer Maik Haberlag zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit dem Verlauf: Seine Mannschaft habe „viel Ballbesitz gehabt und das Spiel komplett dominiert“, auch wenn einzelne Chancen zunächst ungenutzt blieben.

Effizienz nach der Pause bringt die Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Eckernförder SV den Druck spürbar. Jannes Mohr traf aus spitzem Winkel sehenswert zum 2:0 und sorgte damit für klare Verhältnisse.

Der eingewechselte Leon Apitz und der Eckernförder SV konnten in der zweiten Halbzeit den Rückstand nicht mehr wettmachen. © 2024 Ismail Yesilyurt

Leon Apitz (Eckernförder SV) eröffnet den Torreigen. © Ismail Yesilyurt

Mit zunehmender Spielzeit öffnete Friedrichsberg-Busdorf seine Defensive, was Eckernförde konsequent nutzte. Ein schneller Umschaltmoment führte zum dritten Treffer, bevor der lange verletzte und vermisste Torjäger Christian Peters nach seiner Einwechslung den Schlusspunkt setzte – vorbereitet durch eine uneigennützige Aktion im Strafraum.

Haberlag betonte, dass das Ergebnis „auch in der Höhe in Ordnung geht“, verwies aber gleichzeitig darauf, dass sein Team defensiv mehrfach gefordert war und einige Chancen des Gegners stark verteidigte.

Gäste mit Chancen – aber ohne Durchschlagskraft

Der TSV Friedrichsberg-Busdorf hatte durchaus seine Möglichkeiten, vor allem in Phasen der ersten Halbzeit und nach dem Seitenwechsel. Doch entweder fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss oder der starke Eckernförder Keeper Lauritz Sievers vereitelte die Chancen.

Trainer Michael Schröder sah vor allem in der Chancenverwertung den Knackpunkt: Seine Mannschaft habe „zwei, drei gute Möglichkeiten gehabt“, sei aber insgesamt „nicht mutig genug gewesen, die Räume konsequent zu nutzen“. Zudem habe in der zweiten Hälfte die Balance zwischen Offensive und Defensive nicht mehr gestimmt.

Fazit: Verdienter Sieg und klare Richtung

Unterm Strich steht ein hochverdienter Erfolg für den Eckernförder SV, der seine Dominanz über 90 Minuten hinweg unter Beweis stellte und vor allem nach der Pause eiskalt zuschlug.

Nach einem katastrophalen Saisonstart mit 5 Niederlagen geht es nun richtig bergauf für Trainer Michael Schröder und den TSV Friedrichsberg-Busdorf © 2025 Ismail Yesilyurt

Das Team von Michael Schröder (TSV Friedrichsberg-Busdorf) hat trotz des 0:4 durch gute Vorleistungen eine gute Position beim Klassenerhalt eingenommen. © 2025 Ismail Yesilyurt

Friedrichsberg-Busdorf hingegen zeigte Ansätze, ließ jedoch die nötige Effizienz vermissen. Schröder brachte es auf den Punkt: Mit besserer Chancenverwertung „hätte es auch eng werden können“, doch an diesem Tag fehlte die nötige Frische.

Während Eckernförde seine Erfolgsserie mit nun 15 Spielen ohne Niederlage fortsetzt und der Relegationsplatz zwei nicht mehr zu nehmen sein wird, richtet sich der Blick beim TSV bereits nach vorne – mit der Hoffnung, in den kommenden Spielen wieder mehr Kapital aus den eigenen Möglichkeiten zu schlagen.

Stimme zum Spiel

Eckernförder SV: Sievers – Bamler, Richter, Andreas, Mohr (68. Wolf), Huber (58. Röschmann) – Stöterau, Justen (68. Behrens), Wagner – Apitz (58. Wölki), Dagtekin (81. Peters).
Trainer: Maik Haberlag.
TSV Friedrichsberg: Haarig – Yildirim, Jonas Goos, Callsen – Siepelt, Harutjunjan, Moellner, Quapp, Wegner (82. Böhnert) – Asmussen (75. Ndoumbele), Daniel Schubert (32. Al-Batal).
Trainer: Michael Schröder.
SR: Lukas Klingelhöfer (Roter Stern Lübeck).
Ass.: Yannic Horstmann, Omid Jamshidi.
Z.: 110.
Tore: 1:0 Leon Apitz (23.), 2:0 Jannes Mohr (56.), 3:0 Luc Justen (65.), 4:0 Christian Peters (83.).

27. Spieltag – Landesliga Schleswig

Datum

Begegnung

Erg.

24.04.26

TSV Hattstedt – SSG Rot-Schwarz Kiel

1:2

24.04.26

Heider SV II – TSB Flensburg

1:9

25.04.26

TSV Kronshagen – TuS Jevenstedt

2:0

25.04.26

SVE Comet Kiel – TSV Kropp

0:2

25.04.26

TSV Klausdorf – TSV Rantrum

2:3

26.04.26

SV Dörpum – SC Weiche Flensburg 08 II

4:2

26.04.26

SV Frisia 03 – SpVg Eidertal Molfsee

1:1

26.04.26

Eckernförder SV – TSV Friedrichsberg-B.

4:0

Tabelle Landesliga Schleswig

Pos

Verein

Sp.

Tore

Pkt.

1

TSB Flensburg (Ab)

26

101:22

74

2

Eckernförder SV (Ab)

26

60:24

58

3

SSG Rot-Schwarz Kiel

26

53:48

48

4

SpVg Eidertal Molfsee (Ab)

27

83:53

47

5

SV Frisia 03 Risum-Lindholm

26

68:39

47

6

TSV Rantrum

26

87:52

43

7

SC Weiche Flensburg 08 II

26

65:52

41

8

TSV Klausdorf

26

65:55

41

9

SV Dörpum

26

62:53

37

10

TSV Kronshagen

27

34:36

32

11

TSV Kropp

27

39:59

28

12

TSV Friedrichsberg-Busdorf

26

49:72

28

13

TSV Hattstedt (Auf)

27

42:71

22

14

TuS Jevenstedt

26

30:61

21

15

SVE Comet Kiel (Auf)

27

38:91

14

16

Heider SV II (Auf)

27

39:127

9

Stimmen zum Spiel

Maik Haberlag (Trainer Eckernförder SV)

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